FFmpeg 1.1 steht ab sofort unter anderem mit neuen En- und Decodern, Demuxern und Untertitelfiltern bereit. Die Sammlung von Bibliotheken und Werkzeugen zur Verarbeitung von Audio- und Videomaterial unterstützt nun außerdem animierte GIFs.
Mit Perian lassen sich zahlreiche Video- und Audio-Formate mit QuickTime abspielen. Die Entwickler geben das Projekt nach sechs Jahren nun ab.
Weil Windows-Nutzer weniger DVD-Videos auf ihren Rechnern schauen und Microsoft Kosten sparen will, müssen Windows-8-Anwender die DVD-Playback-Funktion zusätzlich bezahlen. Eine eingeschränkte Lizenz für Dolby Digital Plus ist derweil mit an Bord.
Browser-Hersteller Mozilla hat sich Open Source verschrieben und unterstützt daher Ogg Theora sowie WebM statt des patentierten Videoformats H.264. Doch im Zusammenhang mit dem Mobilbetriebssystem Boot2Gecko überdenken die Entwickler ihre Haltung.
Das Justizministerium in Washington untersucht laut dem Wall Street Journal, ob das MPEG-Lizenzierungskonsortium den Wettbewerb mit dem rivalisierenden Format WebM/VP8 von Google mit unfairen Mitteln führt.
High Efficiency Video Coding (HEVC) oder vermutlich H.265 genannte potenzielle Nachfolger des erfolgreichen Videostandards MPEG-4 AVC (H.264) soll bis Herbst 2012 fertiggestellt sein und eine Bitratenersparnis von bis zu 50 Prozent erzielen.
Entwickler haben einen leistungsfähigen Theora-Video-Codec für Texas Instruments OMAP-3-Prozessoren entworfen, der unter anderem in den Smartphones Motorola Droid, Nokia N900 und Palm Pre verwendet wird.
Aus "7" mach "Plus": Die vier Bestandteile des neuen Videosoftware-Pakets (Player, Web Player, Codec und Converter) wurden komplett überarbeitet und erlauben selbst in der kostenlos verteilten Version, DivX-Videos zu errzeugen -- auch im H.264-Format "DivX Plus HD".
Die On2-Aktionäre haben dem im Januar erhöhten Übernahmeangebot des Suchmaschinenriesen zugestimmt. Mit der Übernahme hat sich Google den Videokompressionsalgorithmus Truemotion VP8 gesichert, der nach On2s Angaben frei von Rechten Dritter ist
Gegenüber dem Vorjahresquartal ging der Umsatz um knapp 8 Millionen US-Dollar zurück; in der Zukunft will DivX Inc. beim Thema Internet-TV punkten.
Die Entwickler der Xiph.org Foundation haben Version 1.1 ("Thusnelda") ihrer Referenzimplementierung der Encoder-Bibliothek libtheora veröffentlicht. Thusnelda soll deutliche Qualitäts- und Geschwindigkeitsvorteile gegenüber Version 1.0 bringen.
Der CodecSys CE-10 von Fixtars soll Full-HD-Filme auf Sonys Spielkonsole fast in Echtzeit in H.264 kodieren.
Nachdem Ogg Theora von einige Mitgliedern der WhatWG abgelehnt wurde, H.264 aber Lizenzgebühren nach sich ziehe, hat Ian Hickson beschlossen, den Passus über obligatorische Audio/Videocodecs ganz aus der HTML-5-Spezifikation zu streichen.
Durch Optimierungen am neuen Encoder "Thusnelda" steigt die Kodiereffizienz des lizenzkostenfreien Videocodecs Ogg Theora deutlich, sodass er bei Webvideos zu einer brauchbaren Alternative zu H.264 werden könnte.
CyberLink hat mit MediaShow Espresso einen für Intel Core i7 optimierten Videokonverter veröffentlicht, der von den GPU-Beschleunigungsfunktionen aktueller Grafikkarten profitieren soll.
DivX Inc. hat sein bereits seit Januar für Windows erhältlichen DivX 7 nun auch für Mac OS X fertiggestellt. Die neue Version spielt zwar "DivX Plus HD"-Videos (H.264/MKV), kann diese im Unterschied zur Windows-Fassung aber nicht erzeugen.
Der mühsam gedrehte Camcorder-Film, das per Handy aufgenommene Spontanfilmchen oder ein aus dem Web heruntergeladenes Video lassen sich nicht abspielen, geschweige denn auf iPod, iPhone, PSP & Co. übertragen? Die richtigen Tools lösen das Problem.
Nach dem "Prime Time Award" erhielten die Entwickler des Videokodierstandards MPEG-4 AVC bereits zum zweiten Mal den bedeutendsten amerikanischen Fernsehpreis.
heise online Themen