Als Reaktion auf den Cloud-Dienst, der die PPTP-Authentifizierung für 200 US-Dollar knackt, empfiehlt Microsoft seinen Kunden, auf sicherere VPN-Techniken umzusatteln.
Eine große Zahl von Funknetzen darf mit einer jüngst bekannt gewordenen Lücke als unsicher gelten, auch wenn sie per WPA/WPA2 eigentlich geschützt sind.
WPA-PSK genügt zwar, um den Datenverkehr in WLANs sicher zu verschlüsseln. Mit einem Passwort für alle taugt es für Heimnetze, aber kaum für Firmen mit Dutzenden oder Hunderten Nutzern. Die kann man mit wenig Mühe mit individuellen WLAN-Passworten ausstatten, wenn schon ein Linux-Server läuft.
Bei der vor kurzen bekannt gewordenen Lücke "Hole196" in WPA/WPA2 Enterprise gesicherten WLANs handelt es sich im Kern um eine ARP-Spoofing-Attacke, wie sie aus Kabel-Netzwerken bekannt ist. Ausnutzen lässt sie sich aber nur unter bestimmten Bedingungen.
Das "Hole 196" nutzt eine im IEEE-802.11-Standard dokumentierte Lücke aus, womit sich etwa Denial-of-Service-Angriffe in Funknetzwerken lancieren lassen.
Ein von Teleos über TR-069 verteiltes Firmware-Update hat auf einigen Routern die WLAN-Verschlüsselung deaktiviert. Anschließend stand bei einigen Anwendern das heimische Netz sperrangelweit offen - möglicherweise wochenlang.
In den nächsten Jahren sollen nach dem Willen der Wi-Fi Alliance überholte WLAN-Sicherungstechniken aus Neugeräten verschwinden. Das Ausliefern offen funkender Basisstationen bleibt indes erlaubt.
Forscher haben eine bekannte Angriffsmethode auf WPA verbessert. Sie funktioniert ohne Einschränkungen auf bestimmte Betriebsmodi und kommt bestenfalls in einer Minute zum Ziel. Angreifer können damit gültige verschlüsselte WLAN-Pakete einschleusen.
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