Das ZDF will mit einem crossmedialen Angebot die Aussagen von Politikern im anlaufenden Wahlkampf überprüfen. Ein Team recherchiert dazu den Faktengehalt.
Der US-Politikberater Joe Trippi berichtet, wie das Internet den Wahlkampf verändert hat und was Barack Obamas Erfolge mit der Präsidentschaftskampagne des Demokraten Howard Dean zu tun haben.
Der US-Politikberater Joe Trippi berichtet, wie das Internet den Wahlkampf verändert hat und was das Geheimnis hinter Barack Obamas Erfolgen ist.
Zur US-Präsidentenwahl werden erneut in großem Stil Wahlcomputer eingesetzt. Kritiker befürchten zwar, dass damit die Demokratie delegitimiert wird. Insgesamt erzeugt das Thema in den USA allerdings wenig Aufmerksamkeit, berichtet Technology Review.
Wer dieser Tage "completely wrong" in die Bildersuche bei Google eingibt, erhält fast ausschließlich Treffer mit dem Konterfei von Mitt Romney. "Alles in Ordnung", sagt Google dazu.
"Wenn die Debatte zur Präsidentschaftswahl mit einer Laserschwert-Schlacht enden würde, würden noch mehr Leute zuschauen", lautet einer von über 10 Millionen Tweets, die das Fernsehduell begleiteten – ein neuer Rekordwert für die Microblogging-Plattform.
Wahlkampf mit 140 Zeichen: Im Internetdienst Twitter wird das Gefecht zwischen Obama und Romney mit scharfer Klinge geführt. Das Auf und Ab der Meinungen analysiert ein spezieller Twitter-Index.
Die politische Konkurrenz schießt sich auf die Piraten ein. Die Piratenpartei wählt derweil nicht nur eine neue Führung, die eine Regierungsbeteiligung nicht ausschließen will. Die Partei distanziert sich auch von rechtsradikalen Ideologien.
Bodo Thiesen war wegen Äußerungen zum Überfall Nazideutschlands auf Polen und zum Holocaust in die Kritik geraten; ein Parteiausschlussverfahren scheiterte. Nicht nur der Zentralrat der Juden äußert sich besorgt wegen rechtsradikaler Einstellungen.
Wenn über eine Milliarde US-Dollar Werbegelder den Besitzer wechseln, möchte auch der Kurznachrichtendienst nicht an der Außenlinie stehen. Zum Schaden der Twitter-Nutzer soll das nicht sein, im Gegenteil.
Noch nie waren ihre Chancen so groß: Die Piraten liegt in einer Umfrage zur Berlin-Wahl deutlich über der Fünf-Prozent-Hürde. Die Politik-Neulinge sind damit weit stärker als die FDP und könnten am Wahlsonntag einen Triumph feiern.
Die niedersächsischen Kommunalverbände der Parteien haben das Web als Plattform zur Wählerwerbung für sich entdeckt. Den Straßenwahlkampf könne das aber nicht ersetzen, meint ein CDU-Politiker.
4.5 Prozent sagt das ZDF-Politbarometer der Piratenpartei in Berlin voraus, die damit am 18. September kurz vor dem Sprung in das Abgeordnetenhaus stünde.
Videos, Facebook, Twitter: Einige Kommunalwahl-Kandidaten in Niedersachsen betreiben exzessiven Wahlkampf im Internet. Vor allem der Nachwuchs werde dann sein erstes Kreuzchen bei ihnen machen, hoffen sie.
Die Partei wolle sich im Landtagswahlkampf auf E-Mails und Facebook konzentrieren, erklärte ein Sprecher. Die Betreiber von Abgeordnetenwatch sind fassungslos, noch im letzten Monat habe die CDU noch kräftig mitdiskutieren wollen.
Bei den anstehenden Kommunalwahlen in Niedersachsen rechnet sich die Piratenpartei zahlreiche neue Mandate aus. Allein in der Landeshauptstadt Hannover hat die Partei über 50 Kandidaten aufgestellt.
Obama machte es vor, jetzt eifern deutsche Politiker hinterher: Die Parteien in Rheinland-Pfalz wollen die Landtagswahl auch im Internet gewinnen. Ersetzt das Web 2.0 bald die Wahlkampftour?
Vor der Landtagswahl 2006 konnten die Wähler in Sachsen-Anhalt zum ersten Mal online ihre politischen Präferenzen mit den Programmen der Parteien vergleichen. Die Landeszentrale für politische Bildung hatte nun Bedenken, dass nach einem Gerichtsurteil auch die NPD in die Plattform hätte aufgenommen werden müssen.
Noch nie hat in der Geschichte der Vereinigten Staaten ein politischer Kandidat so viel Privatgeld in einen einzigen Wahlkampf gesteckt, wie Margaret Whitman. Die Ex-Managerin will Nachfolgerin von Arnold Schwarzenegger werden, dessen Amtszeit als Gouverneur von Kalifornien im Januar endet.
Mit einer breit gestreuten "Abschluss-E-Mail des Bundesvorsitzenden" schafft die FDP Verdruss bei Internet-Anwendern, die sich sicher sind, nie etwas mit der FDP zu tun gehabt zu haben.
In einer von der FSF Europe initiierten Frageaktion haben mehrere Politiker ihre Position zu freier Software erläutert.
Der Wahlkampf ist eine der wenigen Gelegenheiten, zu denen prominente Politiker den direkten Dialog mit normal sterblichen suchen. Am Samstag, beispielsweise wollte die Bundesfamilienministerin sich in Hannover den Fragen der Volkes stellen.
Der Aufruf des Weblogs netzpolitik.org zu "Remixen" eines Plakatmotivs der CDU mit dem Bundesinnenminister hat die Fotografin auf den Plan gerufen, die einen Urheberrechtsverstoß wittert und rechtliche Schritte androht.
Das Social Network bietet seit heute ein Forum zur Bundestagswahl. Dort sind auch die im Bundestag sitzenden Parteien mit eigenen Gruppen vertreten. Unmut gibt es bei Anhängern der Piratenpartei, die von Xing nicht als eigene Gruppe zugelassen wurde.
Während die Musikpiraten konkrete Antworten auf die Fragen von Schriftstellern, Übersetzern und Verlegern zur Kulturflatrate geben, lehnt der Kulturexperte der FDP-Bundestagsfraktion Hans-Joachim Otto das Vergütungssystem grundsätzlich ab.
Seit 2006 widmet sich die CDU-Vorsitzende samstäglich in einem Video-Podcast staatstragend und wenig interaktiv einem Lieblingsthema. Im Wahlkampf zeigt sie sich nun mutiger - allerdings nur dort, wo es ihr passt.
Im Internet twittern und vernetzen sich die Kandidaten für die Bundestagswahl im Herbst, doch bis zu einem echten Dialog mit den Wählern scheint der Weg noch weit.
Von einem "Internet-Wahlkampf" à la Barack Obama sind deutsche Politiker noch weit entfernt, da feiert man auch gerne bescheidene Erfolge: Etwa 50.000 Anhänger für sein StudiVZ-Profil, wie sie die Bundeskanzlerin nun erreicht hat.
Die Oppositionspartei hat jetzt ihr am Sonntag beschlossenes Wahlprogramm veröffentlicht, mit dem sie gute Arbeitsbedingungen für Medien- und Filmschaffende erreichen und die Überwachungsgesellschaft bekämpfen will.
Das ZDF und YouTube wollen mit "Open Reichstag" eine interaktive Plattform für die politische Debatte im anstehenden Bundestagswahlkampf schaffen und dort Internetnutzer, Fernsehzuschauer und die Kandidaten der Parteien zusammenbringen.
heise online Themen