Rupert Murdoch hat es vorgemacht, nun folgt Time Warner: Der Medienkonzern trennt sich von seiner Verlagssparte. Die Magazintitel gehören zum Bekanntesten, was an US-amerikanischen Kiosken ausliegt.
Ein gut laufendes Fernsehgeschäft hat dem US-Medienkonzern Time Warner die Bilanz gerettet. In der Film- und der Verlagssparte hingegen musste das Unternehmen im vierten Quartal Umsatzrückgänge hinnehmen.
Warner Music streicht für "Happy Birthday To You" allein in den USA jährlich 2 Millionen $ Nutzungsgebühren ein, auch von Kindergärten und Schulen.
Das Filmstudio und andere Lizenzinhaber sollen "Der Herr der Ringe" und "Der kleine Hobbit" unerlaubt in Waren- und Dienstekategorien wie Online-Spiele vermarkten. Die Erben des Schriftstellers verlangen 80 Millionen US-Dollar.
Smartphones und Tablets machen Xbox und Co. zunehmend Konkurrenz. Nun schmieden Telecom-Unternehmen und Kabelbetreiber in den USA Pläne, Cloud-basierte Videospiele direkt auf den Fernseher zu bringen.
Einem Medienbericht zufolge kann sich ein Manager von Time Warner Cable vorstellen, dass Apple die Kontrolle über die Benutzerschnittstelle übernimmt – allerdings nicht über die Kundenbeziehung.
Der im vergangenen Jahr von einem US-Milliardär übernommene Major macht immerhin schon ein Viertel seines Digitalumsatzes mit Streaming- und Abo-Angeboten.
Über das Social Network wird erstmals von einem großen Hollywood-Studio ein Film kostenlos aufgeführt.
In den USA verkauft Warner Bros. diverse Klassiker in 1080p-Auflösung.
In einem Sachverständigenbericht für ein Gericht in Florida spricht sich die Electronic Frontier Foundation (EFF) dafür aus, Warner Brothers Entertainment für die unrechtmäßige Löschung von Dateien beim Filehoster Hotfile zur Verantwortung zu ziehen.
Der Medienkonzern hat vom Filehoster Hotfile laufend verlangt, dort gespeicherte Dateien zu löschen und dabei stets bestätigt, die Urheberrechte zu besitzen. Das war aber nicht immer der Fall, wie das Unternehmen vor einem Gericht in Florida nun zugab.
Das Ringen um EMI hat ein Ende: Universal Music übernimmt das Tonträgergeschäft des britischen Traditionslabels für umgerechnet 1,4 Milliarden Euro. Die Musikrechte an 1,3 Millionen Songs gehen an den Konkurrenten Sony.
Ob Dämonenjäger, die mit ihren eigenen Gliedmaßen umherwerfen, oder Cheerleaderinnen mit Kettensäge: Japanische Spieleentwickler haben ein unverkrampftes Verhältnis zu Horror-Spielen und präsentieren sie in Köln mit einem Augenzwinkern.
Die konzerneigenen Filmstudios Warner Bros. bewiesen zuletzt ein gutes Händchen, am meisten Profit macht Time Warner jedoch mit seinen Fernsehsendern.
Baidu, der mit Abstand größte chinesische Online-Suchdienstleister, vertreibt künftig legal Songs von Warner Music, Universal Music und Sony Music.
Die US-amerikanische Access Industries hat die Warner Music Group für 3,3 Milliarden US-Dollar übernommen. US-Milliardär und Access-Gründer Leonard Blavatnik könnte weitere Branchengrößen übernehmen.
Warner Bros. verleibt sich das Filmportal Flixster ein und übernimmt damit auch die Regie beim Kritiker-Index Rotten Tomatoes, der seit Anfang 2010 zu Flixster gehört.
Das US-Medienhaus Time Warner hat in den ersten drei Monaten 2011 weniger Geld verdient als im Vorjahresquartal. Besonders das Ergebnis der Filmstudios enttäuschte.
Der Kabelnetzbetreiber Time Warner Cable und der Medienriese Viacom wollen vor Gericht klären, ob Kabelkunden die Programme von Viacom auch auf ihrem iPad sehen dürfen oder nicht.
Gemeinsam mit dem Finanzinvestor KKR will der Gütersloher Medienriese das US-Traditionslabel übernehmen und zerschlagen, berichtet das Handelsblatt unter Berufung auf Verhandlungskreise.
Schon im April will Apple angeblich einen neuen Online-Spind vorstellen, der gegen eine jährliche Gebühr gekaufte Musik auf mehreren Geräten zugänglich macht.
Der vom US-Unternehmen Jesta Digital betriebene TV-Abonnement-Dienst für Mobiltelefone bitbop soll demnächst auch in Deutschland auf den Markt kommen.
Das Hollywood-Studio Warner experimentiert mit Facebook als Online-Videothek. Als Erstes können sich die Nutzer einen Batman-Film ausleihen.
Im Streit zwischen Vertretern der Filmindustrie und einem Internet-Provider entschied ein australisches Gericht auch im Berufungsverfahren zugunsten des Providers iiNet.
Mit "The Dark Knight" und "Inception" erprobt das Hollywood-Studio ein neues Vertriebsmodell: Statt seine Streifen für die Apple-Plattform nur via iTunes zu verkaufen, sind sie als iOS-Anwendung zu haben – mit Extras.
Höhere Werbeeinnahmen sowie die Abogebühren für die beliebten HBO-Bezahlsender ließen den Umsatz im Schlussquartal um 8 Prozent auf 7,8 Milliarden Dollar steigen.
Das Major Label hat Goldman Sachs damit beauftragt, bei der Übernahme des Konkurrenten EMI zu helfen. Ein anderes Team der Investmentbank soll den meistbietenden Käufer für die WMG selbst finden.
Im Rechtsstreit um nicht vergütete Vervielfältigungsrechte von Künstlern haben die "Big Four" Sony, Universal, Warner und EMI einem Vergleich und einer Entschädigung in Millionenhöhe zugestimmt.
Das oberste US-Gericht bestätigte die Entscheidung der Berufungsinstanz, eine Klage wegen angeblicher Preisabsprachen zuzulassen und das Verfahren trotz Einspruchs der vier großen Labels zu beginnen.
Den großen Vier der Musikindustrie macht der Umbruch der Branche weiter zu schaffen. Während sich bei Universal eine neue Sparrunde ankündigt, kochen die Übernahmegerüchte um Warner und EMI erneut hoch.
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