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Im vergangenen Quartal lieferte das Unternehmen im Vorjahresvergleich zwar mehr Festplatten aus, Gewinn und Umsatz schrumpften aber.
Nach einem Höhenflug verliert der Euro gegenüber dem Dollar wieder an Wert. Damit steigen die Festplatten-HEKs um zwei bis fünf Prozent. Während die Absatzzahlen zulegen, verschlechtert sich gleichzeitig die Verfügbarkeit bei 2,5- und 3,5-Zoll-Platten. Noch nicht erhältlich, aber schon gelistet, sind die ersten internen 2,5- und 3-TByte-Platten.
Nach WD TV und WD TV Live bietet Western Digital nun den Netzwerk-Videoplayer "WD TV Live Hub" mit eingebauter Terabyte-Festplatte an. Er bringt nicht nur Videos in voller HD-Auflösung, Fotos und Musik auf den Bildschirm, sondern fungiert auf Wunsch auch als Streaming-Server.
Der US-Festplattenhersteller hat im vergangenen Quartal zwar mehr Festplatten verkauft als vor einem Jahr, allerdings hat er den Preiskampf in der Branche zu spüren bekommen.
Bei den neuen Laufwerken der Baureihe Caviar Green (5400 U/min, 64 MByte Cache) erhöht Western Digital als erster Hersteller die Datendichte auf 750 GByte pro Scheibe.
Die drei großen Festplattenhersteller Hitachi, Seagate und Western Digital wollen künftig gemeinsam neue Aufzeichnungsverfahren entwickeln. Toshiba ist noch nicht mit dabei, meldet aber Fortschritte bei Patterned Media.
Das Sommerloch scheint auch bei externen Festplatten so gut wie durchschritten. Die Anbieter wollen in den kommenden Monaten sogar eine Allokation nicht ausschließen. Aus heutiger Sicht klingt dies eher unwahrscheinlich, Händler sollten diese Möglichkeit trotzdem einkalkulieren.
Die HEKs für 3,5- und 2,5-Zoll-Festplatten tendieren weiter leicht nach unten. Nach der Urlaubszeit soll die Nachfrage im September wieder ansteigen. Zusammen mit neuen Produktionsprozessen könnte dies vor allem bei Laufwerken ab einem TByte zu Engpässen führen. 2009 konnte die Allokation die Preise aber nicht nachhaltig stabilisieren.
Die Ferienzeit übersteht der SSD-Markt bisher relativ unbeschadet. Gefragt sind Produkte mit Sandforce-Controller und Kapazitäten zwischen 60 und 128 GByte. Zudem sollen günstigere Preise den Absatz ankurbeln. Aktuell tendieren die HEKs deutlich nach unten. Verbesserte Produktionsprozesse versprechen auf Dauer günstigere Preise.
Die höhere Datendichte bringt zunächst nur 2-Terabyte-Laufwerke mit weniger Scheiben und geringerem Stromverbrauch, doch größere Festplatten zeichnen sich bereits am Horizont ab.
Der US-Festplattenhersteller konnte sich zwar ähnlich wie Konkurrent Seagate im vergangenen Quartal deutlich steigern, aber nicht in dem erwarteten Maß.
Die rückläufige Nachfrage schlägt sich immer deutlicher in den Verkaufspreisen nieder. Während der Ferienzeit erwartet die Branche keine Trendwende.
Festplatten mit nur einer Magnetscheibe wie Samsungs 320-GByte-Platte der neuen Baureihe SpinPoint F4 empfehlen sich als schnelle Boot-Massenspeicher und belasten den Geldbeutel nicht allzu sehr.
Erstmals konnte Western Digital in einem Quartal mehr Festplatten verkaufen als Seagate. Mit einem Marktanteil von 31,1 Prozent übernimmt der Hersteller nun die Spitzenposition in der Branche.
Saisonbedingt geht die HDD-Nachfrage im April leicht zurück. Dadurch ergeben sich für den Handel derzeit moderat günstigere Einkaufskonditionen. 2-TByte-Laufwerke unterschreiten im HEK erstmals die 100-Euro-Marke.
Im abgelaufenen Quartal erzielte der Festplattenhersteller einen Umsatz von 2,6 Milliarden US-Dollar, der Nettogewinn kletterte auf 400 Millionen US-Dollar. Mit über 51 Millionen Verkauften Platten sieht sich WD als absatzstärkster Hersteller.
Als erster Hersteller nimmt Samsung auch schnelldrehende Notebook-Platten mit bis zu 640 GByte ins Programm.
Der Markt für SSDs bereitet dem Handel viel Freude. Der Bedarf übersteigt die verfügbare Warenmenge. Dies hält die Preise und Margen auf einem stabil hohen Niveau. Bleibt zu hoffen, dass die steigende Zahl von Anbietern das Segment nicht vorschnell "kaputt" macht.
Western Digital bietet demnächst seine unter anderem bei Gamern beliebten 2,5-Zoll-Highend-Disks mit Serial ATA und 10.000 U/min in einer neuen Version mit doppelt so hoher Speicherkapazität wie bisher an.
Die Nachfrage nach internen Festplatten ist weiterhin sehr gut. Gleichzeitig verbessert sich auch die Verfügbarkeit der Produkte. Die Preise bewegen sich aktuell auf einem stabilen Niveau, mit zum Teil leichten Abschlägen. Mit den ersten drei Monaten 2010 kann die Branche jedenfalls zufrieden sein.
Toshibas MK7559GSXP ist die erste 2,5-Zoll-Festplatte mit der für alle Notebooks passenden Bauhöhe von 9,5 Millimeter. Sie soll ab April in den Handel kommen.
Kurz vor dem Quartalsende ziehen die Komponentenpreise noch einmal an. Betroffen sind fast alle Produktgruppen bis auf Mainboards und Grafikkarten. Noch ist unklar, wie sich der HEK in den kommenden Wochen entwickelt. Gut für das Ostergeschäft: Speziell im Nachrüstmarkt besteht großes Interesse an kommenden Technologien wie DDR3 und USB 3.0.
Solid-State Disks sind eine der Hauptattraktionen der diesjährigen CeBIT. Neue Modelle gibt es zuhauf, und Patriot zeigt eine rasend schnelle SSD-Workstation mit vierzig Flash-Disks im RAID, die mehr als 150.000 IOPS erreicht.
Mit rund 557 Millionen weltweit verkauften Festplatten wuchs der Markt 2009 um immerhin gut 3 Prozent. Während 2,5-Zoll-Platten insgesamt auf dem Vormarsch sind, dominieren im heise-resale-Preisradar noch immer die 3,5-Zoll-Modelle und SSDs.
Der Medienzulieferer TDK plant bis spätestens Herbst, Magnetscheiben für 3,5"-Festplatten mit bis zu 2,5 Terabyte Kapazität und für Notebookplatten mit 750 GByte Speicher zu liefern.
Als neuer Vice President Retail Sales & Marketing übernimmt Peter Edinger beim EMEA-weit aufgestellten Distributor Asbis Enterprises Plc. unter anderem die Verantwortung für den Ausbau des Eigenmarkengeschäftes.
Während Händler 3,5-Zoll-Festplatten aktuell moderat günstiger einkaufen können, steigen die Verkaufspreise. Mit zunehmender Nachfrage Ende Januar erwartet die Distribution eine weitere Verschärfung der bereits angespannten Liefersituation.
Western Digital steigerte im vergangenen Quartal seinen Umsatz um 800 Millionen auf 2,6 Milliarden US-Dollar, Seagate um gut 700 Millionen auf 3,03 Milliarden US-Dollar.
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