US-Präsident Barack Obama ändert seinen Kurs in der Frage eines Schutzes für Whistleblower. Politische Beobachter meinen, er versuche sich nach der Bespitzelung von AP-Journalisten aus der Schusslinie zu nehmen.
Zum Aufwärmen zur Internetkonferenz re:publica beschäftigte sich die re:source 5 mit dem Whistleblower Bradley Manning. Seit seinem Plädoyer in der Voruntersuchung bereiten sich Anklage wie Verteidigung auf den Beginn des Hauptverfahrens vor.
Der Google-Chairman und der Politikberater Jared Cohen loben in ihrem neuen Buch Wikileaks als Plattform für die Erweiterung des Weltwissens. Sie kritisieren aber auch an ihr, finanziell nicht ausreichend unabhängig zu sein.
Der Webmailer für vertrauliche, verschlüsselte Kommunikation zwischen Journalisten und Informanten wird geschlossen.
Österreich hat eine offizielle Whistleblower-Seite eingerichtet, über die anonyme Tippgeber ihre brisanten Hinweise einreichen können. Leider weist das Portal einige Mängel auf.
Der Auftakt des Hauptverfahrens gegen den Wikileaks-Whistleblower wird verschoben. Die Anklage will neue Beweise einbringen, die zum Teil aus dem Versteck von Osama Bin Laden stammen sollen.
Für 2013 kündigte Wikileaks-Gründer Julian Assange die Veröffentlichung von 1 Million Geheimdokumenten an. Sie sollen den Weg für eine offene Zivilisation frei machen, die nicht auf Lügen und Betrügereien von Regierungen und Konzernen beruhe.
Der US-Senat hat einen Entwurf für den "Whistleblower Protection Enhancement Act" mit Änderungen des Repräsentantenhauses verabschiedet. Die gesetzlichen Schutzbestimmungen gelten nicht für Mitarbeiter von Geheimdiensten.
Der als Wikileaks-Informant beschuldigte Bradley Manning hat offenbar ein Teilgeständnis angeboten. Wie sein Anwalt klarstellte, wolle Manning aber nur für einige weniger schwere Verstöße die Verantwortung übernehmen.
Die Enthüllungsplattform Wikileaks hat mit der sukzessiven Veröffentlichung von rund hundert US-Militärdokumenten zum Umgang mit Gefangenen begonnen. Ein Handbuch für das Gefangenenlager Guantanamo gehört zu den ersten Leaks.
Wie aus einem Interview hervorgeht, will Anonymous Ende des Jahres eine Whistleblower-Plattform in Betrieb nehmen. Erst vor kurzem hatte das Hacker-Kollektiv Julian Assange und Wikileaks die Unterstützung aufgekündigt.
Ein vom Geheimdienstausschuss des US-Senats verabschiedeter Gesetzentwurf will Unterredungen mit Medienvertretern nur noch den Chefs und Sprechern von Geheimdiensten erlauben. Whistleblowern drohte die Streichung der Rente.
Das Magazin bietet einen Bereich an, in dem Informanten interne Papiere, Verträge, Datenbankauszüge oder andere Dokumente anonym und über eine verschlüsselte Verbindung hochladen können.
Australische Forscher wollen die Akzeptanz von Whistleblowing mit einer weltweiten Umfrage untersuchen. Eine erste Untersuchung in Australien hat bereits gezeigt, dass viele die Akzeptanz des Aufdeckens von Missständen falsch einschätzen.
Die Whistleblower-Plattform will rund 2,5 Millionen E-Mails von syrischen Ministerien veröffentlichen, die von August 2006 bis März 2012 an Firmen und Privatpersonen verschickt wurden.
Das Bundeskartellamt erhofft sich nun mehr Meldungen von Insidern, die sich bisher aus Furcht vor Repressalien zurückgehalten haben.
Der schwedische Haftbefehl gegen den Wikileaks-Gründer Julian Assange ist nach Meinung des obersten britischen Gerichts nicht zu beanstanden. Assanges Verteidigerin hat bereits Einspruch eingelegt.
Die Senatoren haben einstimmig einen Entwurf für einen "Whistleblower Protection Enhancement Act" angenommen, der unter anderem Hinweisgeber unter der Belegschaft von Geheimdiensten vor Sanktionen bewahren soll
Die zuständige Richterin lehnte es ab, den schwersten Anklagepunkt gegen den mutmaßlichen Wikileaks-Informanten Bradley Manning fallenzulassen. Das Verfahren soll jetzt im September beginnen.
Julian Assange hat angekündigt, dass er für den Senat in seinem Heimatland Australien kandidieren will.
Die Enthüllungsplattform Cryptome.org war einen Tag lang offline – der Provider hatte den Zugriff gesperrt. Auslöser war eine falsche Malware-Beschuldigung.
Bei einer Anhörung im Bundestag diskutierten Experten Vorstöße zum Diskriminierungsschutz von Hinweisgebern in Betrieben und in der Verwaltung kontrovers. Die Meinungspalette reicht von "dringend geboten" bis "überflüssig".
Der Betreiber von Cryptome.org warnt, dass seine Whistleblower-Website zur Verbreitung von Schadcode genutzt wurde. Dabei kam ein aggressives Exploit-Toolkit zum Einsatz.
Daniel Domscheit-Berg ist wieder Mitglied des Chaos Computer Club (CCC). Eine außerordentliche Mitgliederversammlung machte den Rausschmiss auf dem Chaos Communication Camp rückgängig.
In der Anhörung vor dem britischen Supreme Court ging es am Donnerstag um die zentrale Frage, wie ein europäischer Haftbefehl legitimiert wird. Eine Entscheidung wird in einigen Wochen erwartet.
In der Voruntersuchung gegen den 23-jährigen US-Gefreiten Bradley Manning will das Militärgericht klären, ob die Beweislage für eine Anklageerhebung ausreicht.
Anhänger feiern ihn als Helden, der das Grauen des Krieges ans Tageslicht bringt. Für die US-Regierung ist er ein Verräter. Jetzt steht der US-Soldat Bradley Manning vor einem Militärgericht.
Die Verantwortlichen haben den für Montag angekündigten Neustart der Whistleblower-Plattform kurzfristig abgesagt. Am Donnerstag will Gründer Julian Assange mehr über die "neue Phase" für Wikileaks verraten.
Die Bundestagsfraktion der Grünen bittet zur Diskussion über ihren neuen Gesetzentwurf, mit dem der Diskriminierungsschutz von Hinweisgebern und die Transparenz in Betrieben und Institutionen verbessert werden soll.
Wikileaks will vorerst kein neues Material veröffentlichen und sich stattdessen um die Finanzierung kümmern. Gründer Julian Assange beklagt eine Blockade durch US-Finanzdienstleister.
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