Das Spendenaufkommen für Wikileaks ist 2012 weiter zurückgegangen und reicht nicht mehr, um größere Projekte zu finanzieren. Nur die Serverkosten will die Stiftung noch tragen.
Zum Aufwärmen zur Internetkonferenz re:publica beschäftigte sich die re:source 5 mit dem Whistleblower Bradley Manning. Seit seinem Plädoyer in der Voruntersuchung bereiten sich Anklage wie Verteidigung auf den Beginn des Hauptverfahrens vor.
Öffentlich überprüfbare Schlüssel sollen sicherstellen, dass es sich jeweils um ein Originaldokument handele.
Der Google-Chairman und der Politikberater Jared Cohen loben in ihrem neuen Buch Wikileaks als Plattform für die Erweiterung des Weltwissens. Sie kritisieren aber auch an ihr, finanziell nicht ausreichend unabhängig zu sein.
"Aiding the enemy" ist nach dem US Espionage Act das schwerste Verbrechen. Das Gericht fordert von der Anklage nun Beweise, dass die von Manning an Wikileaks weitergeleiteten Dokumente den USA überhaupt Schaden zufügten.
Auf der Whistleblower-Plattform werden nun 1,7 Millionen US-Depeschen und einstmals als geheim deklarierte Dokumente aus den Jahren 1973 bis 1976 veröffentlicht.
Stefan Lindskog, Vorsitzender von Schwedens höchstem Gerichtshof, hat eine Rede zum Assange-Fall an der Law-School in Adelaide gehalten. Unter anderem betonte er, dass Schweden Assange nicht an die USA ausliefern würde.
Um die große Menge an Informationen über ein Netzwerk von Steuerhinterziehern auszuwerten, baute das Internationale Konsortium für investigative Journalisten das spezielle Suchsystem Interdata sowie ein eigenes Nachrichtenzentrum auf.
Der US-Soldat gab vor Gericht zu, belastende Dokumente der US-Armee an Wikileaks übergeben zu haben. Dies erfolgte nur deshalb, weil von ihm kontaktierte US-amerikanische Medien nicht reagierten.
Die Wikileaks-Partei konnte sich laut Berichten australischer Medien zur anstehenden Wahl in Australien anmelden. Unklar ist, ob der Spitzenkandidat sein Mandat übergeben kann.
Die Wikileaks-Partei werde im Parlament das Recht der freien Rede thematisieren und für das Recht aller Australier kämpfen jenseits von staatlicher Einmischung zu leben. Sie tritt damit in Konkurrenz zur australischen Piratenpartei und den Grünen.
Der Auftakt des Hauptverfahrens gegen den Wikileaks-Whistleblower wird verschoben. Die Anklage will neue Beweise einbringen, die zum Teil aus dem Versteck von Osama Bin Laden stammen sollen.
Der Anwalt des mutmaßlichen Wikileaks-Informanten hat vor Gericht betont, der Angeklagte habe während seiner Dienstzeit im Irak bewusst nur solche Dokumente weitergeleitet, die keine Menschenleben gefährden könnten.
Für 2013 kündigte Wikileaks-Gründer Julian Assange die Veröffentlichung von 1 Million Geheimdokumenten an. Sie sollen den Weg für eine offene Zivilisation frei machen, die nicht auf Lügen und Betrügereien von Regierungen und Konzernen beruhe.
Die Spenden-Website will "Finanz-Blockaden" gegen kritische Organisationen wie Wikileaks durchbrechen: Deren Blockade durch Firmen wie Paypal, Visa und Mastercard gab den Anstoß zur Einrichtung der Website.
Die Wau Holland-Stiftung war auch in diesem und dem vergangenen Jahr gemeinnützig. Das hat das Finanzamt Hamburg-Nord anerkannt, nachdem Ämter in Hamburg und Hessen dies wegen Spenden an Wikileaks angezweifelt hatten.
In Australien lässt Julian Assange derzeit die Gründung einer Wikileaks-Partei vorbereiten. Damit solle eine politische Opposition gegen die "Verfolgung von Wikileaks" gebildet werden.
Ein 22-Jähriger ist in London wegen seiner Beteiligung an den DDoS-Angriffen auf Paypal schuldig gesprochen worden. Er selbst hatte sich lediglich als Organisator der Kommunikation bezeichnet.
Der US-Soldat Bradley Manning wird beschuldigt, Tausende Geheimdokumente an die Internet-Plattform Wikileaks weitergereicht zu haben. Jetzt kam er erstmals selbst zu Wort. Seine Verteidigung will den geplanten Militärprozess im kommenden Jahr abwenden.
Laut Wikileaks hat die "Finanzblockade" gegen die eigene Organisation nach einem Gespräch zwischen US-Politikern und Mastercard begonnen. Vor allem Senator Lieberman habe sich dabei besonders hervor getan.
Der als Wikileaks-Informant beschuldigte Bradley Manning hat offenbar ein Teilgeständnis angeboten. Wie sein Anwalt klarstellte, wolle Manning aber nur für einige weniger schwere Verstöße die Verantwortung übernehmen.
Im laufenden Jahr sanken die Spendeneinnahmen noch stärker als im Jahr zuvor. Davon war der Einzelposten, aus dem für Wikileaks arbeitende Journalisten bezahlt wurden, am stärksten betroffen.
Die Enthüllungsplattform Wikileaks hat mit der sukzessiven Veröffentlichung von rund hundert US-Militärdokumenten zum Umgang mit Gefangenen begonnen. Ein Handbuch für das Gefangenenlager Guantanamo gehört zu den ersten Leaks.
Wie aus einem Interview hervorgeht, will Anonymous Ende des Jahres eine Whistleblower-Plattform in Betrieb nehmen. Erst vor kurzem hatte das Hacker-Kollektiv Julian Assange und Wikileaks die Unterstützung aufgekündigt.
Zur Kritik an der Spendenkampagne von Wikileaks hat sich nun Julian Assange geäußert. Die Werbung sei wegen der hohen Kosten notwendig und Anonymous vom FBI unterwandert.
Die Hacker von Anonymous sind einst für Julian Assange und seine Enthüllungsplattform WikiLeaks in den Cyberkrieg gezogen. Doch in den vergangenen Monaten haben sich beide Seiten entfremdet. Nun kam es zum endgültigen Bruch.
Die Whistleblower-Plattform verlangt Geld dafür, E-Mails des Sicherheitsunternehmens Stratfor einzusehen. Das stößt bei Anonymous auf Unmut.
Neun Bürgen des Wikileaks-Gründers müssen insgesamt 116.000 Euro aufbringen. Nach Auffassung eines britischen Gerichts haben sie Assange dessen Flucht in die ecuadorianische Botschaft zu leicht gemacht.
Mit einem fragwürdigen Aufruf richtet sich Wikileaks vornehmlich an Bürger der USA. Sie sollen sich nicht an der Wahl zum nächsten Präsidenten der USA beteiligen, sondern stattdessen an Wikileaks spenden.
Vermutlich vor dem Hintergrund des Auslieferungsersuchens gegen den Wikileaks-Gründer Julian Assange wurden mehrere schwedische Websites angegriffen.
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