Kunden des Mobilfunkanbieters Orange in Afrika und im Nahen Osten können in Zukunft kostenlos auf die Online-Enzyklopädie Wikipedia zugreifen. Die Wikimedia Foundation kann sich unterdessen über eine neue Großspende aus Russland freuen.
Die Wikimedia Foundation ruft zum Test eines ersten Prototypen des Visual Editor für die Wikipedia auf, mit dem die Einstiegshürde zur Mitarbeit bei der Wikipedia gesenkt werden soll.
Die Online-Enzyklopädie Wikipedia erhält von Google-Mitgründer Sergey Brin und seiner Frau eine Spende von umgerechnet etwa 370.000 Euro.
Die Wohlfahrts-Briefmarken mit Motiven des Humoristen Vicco von Bülow alias Loriot sind aus der Online-Enzyklopädie gelöscht worden: Die Erben von Bülows haben eine einstweilige Verfügung gegen die Veröffentlichung auf Wikimedia Commons erwirkt.
Über die nun gestartete alljährliche Kampagne will die Stiftung mehr als 25 Millionen US-Dollar für den Betrieb der Wikipedia und ihrer Schwesterprojekte hereinholen.
Um Erweiterungen für die Wikipedia-Softwaregrundlage MediaWiki geht es bei dem Entwicklerwettbewerb, den die Wikimedia Foundation ausgeschrieben hat. Teilnehmer können eine von drei Aufgaben wählen.
Erneut hat die Stanton Foundation die Wikipedia-Macher mit viel Geld bedacht. Die 3,6 Millionen US-Dollar sollen helfen, den Visual Editor weiterzuentwickeln.
Die Community hatte mit der Wikipedia-Abschaltung für breiten Protest u.a. gegen eine geplante Pflicht für Webseitenbetreiber gesorgt, innerhalb von 48 Stunden missliebige Informationen ohne Richtervorbehalt entfernen zu müssen.
Um gegen ein von der Regierung Berlusconi geplantes Gesetz zu protestieren, haben Wikipedia-Autoren die Online-Enzyklopädie aus Protest bis auf Weiteres gesperrt.
Der von der Wikimedia Foundation geplante Filter für kontroverse Inhalte stößt auf heftigen Widerstand aus der Wikipedia-Community. Auf der Community-Konferenz WikiCon kam es zur offenen Konfrontation.
Rund 200 Wikipedianer trafen sich am Wochenende zur Community-Konferenz WikiCon in Nürnberg. Übergreifendes Thema war: Wie kann man neue Autorenkreise für Wikipedia gewinnen - und wie kann man das Arbeitsklima verbessern?
Der nach angeblichen Manipulationen in der Wikipedia umstrittene Leiter der Arbeitssstelle Wiki-Watch der Europa-Universität Viadrina zieht sich von seiner Führungsposition zurück, weist die Vorwürfe aber weiter zurück.
Vor allem in der deutschen Community regt sich Widerstand gegen die Pläne der Wikimedia Foundation, ein freiwilliges Filtersystem für möglicherweise anstößiges Bildmaterial in der Online-Enzyklopädie einzurichten.
Wikipedia-Autoren sollen den geplanten Jugendschutzfilter der Online-Enzyklopädie mitgestalten können. Die Einführung des Filters ist Folge eines Streits über Pornografie in der Wikipedia, der im vergangenen Jahr zu schweren Zerwürfnissen geführt hatte.
Auf der Konferenz Wikimania in Haifa wollen Wikipedia-Aktivisten neue Anreize für Web-Autoren schaffen, an dem Online-Lexikon mitzuarbeiten.
Laut ihrem nun vorgestellten Jahresplan will die Stiftung, die unter anderem die freie Enzyklopädie Wikipedia betreibt, vor allem die Diversität fördern, mehr Nutzer in Entwicklungsländern und mehr Frauen als Autoren gewinnen.
Wikipedianer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz treffen sich im September in Nürnberg. Unterdessen können Interessierte ihre Fähigkeiten in zwei Wettbewerben unter Beweis stellen.
Mitarbeiter der Arbeitsstelle Wiki-Watch an der Europa-Universität Viadrina sehen sich mit Manipulationsvorwürfen konfrontiert. Wikipedia-Einträge in Verbindung mit einem Pharma-Unternehmen sollen "firmenfreundlich" "optimiert“ worden sein.
Ein "WikiLove" genannter Button soll insbesondere neue Autoren zur Weiterarbeit motivieren. Das System soll am Mittwoch auf den englischsprachigen Seiten eingeführt werden.
Wikimedia Deutschland will die Online-Enzyklopädie zum ersten digitalen Weltkulturerbe der Unesco erklären lassen. Dafür wurde nun eine Online-Petition aufgelegt.
Über DNS kann man nicht nur IP-Adressen abfragen, sondern zum Beispiel auch Twitter oder Wikipedia-Einträge.
Die sones GmbH beteiligt sich mit ihrer NoSQL-Datenbank am Forschungsprojekt DBpedia, das Millionen Einträge auf der Online-Enzyklopädie Wikipedia analysiert, um Zusammenhänge zwischen den Artikeln besser abzubilden.
Auf der Wikimedia Conference in Berlin wurde ein Vorschlag vorgestellt, die Online-Enzyklopädie als Weltkulturerbe anerkennen zu lassen. Selbst wenn die Bewerbung nicht erfolgreich sei, könne die Wikipedia-Bewegung so profitieren.
Die Mitmach-Enzyklopädie hat ein Nachwuchs-Problem: Laut einer neuen Studie findet Wikipedia zwar immer noch genug neue Mitstreiter, doch bleiben die nicht lange genug bei der Stange – abschreckend wirkt unter anderem das schlechte Betriebsklima.
Die neue iPhone-Version der Wikipedia-App weist einige Neuerungen auf, darunter die Möglichkeit, verlinkte Artikel zum späteren Lesen vorzumerken.
Trotz Google und Wikipedia plant die Bertelsmann-Tochter Wissenmedia eine neue Auflage der Brockhaus-Enzyklopädie.
Auf einer außerordentlichen Versammlung am Samstag müssen die Mitglieder des Vereins über einen Misstrauensantrag gegen den Vorstand und über eine Strukturreform entscheiden.
Eines der Vorzeigeprojekte des Internet feiert Geburtstag: Am 15. Januar 2001 ging die Wikipedia ans Netz und ist in zehn Jahren zu einer der meist genutzten Websites weltweit geworden. Bis 2015 wollen die Macher eine Milliarde Menschen erreichen.
In zehn Jahren hat sich die freie Online-Enzyklopädie Wikipedia vom Hobby-Projekt zu einer der wichtigsten Wissens-Quellen im Netz entwickelt. Wir zeichnen die wichtigsten Entwicklungsschritte des Projekts nach.
Die Betreiber der freien Online-Enzyklopädie freuen sich über den Erfolg ihrer Spendenkampagne zum Erhalt einer werbefreien Wikipedia.