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Der neue X-Server bringt Performance-Verbesserungen und Umbauten, die Gnome 3.8 nutzen wird. Ubuntu 13.04 wird den neuen X-Server wohl nicht nutzen, weil AMDs proprietärer Treiber noch inkompatibel ist.
Von der kürzlich abgehaltenen Konferenz linux.conf.au wurden inzwischen einige Videos ins Netz gestellt. Interessant ist beispielsweise eines, in dem ein langjähriger X-Entwickler seinem Ärger über Kritik an Wayland und Lobhudelei für X.org Luft macht.
Nvidias neueste Grafiktreiber sollen die GeForce-Serien 6 und 7 bald nicht mehr unterstützen, daher will das Unternehmen die jetzt aktuelle Treiber-Generation als Legacy-Treiber einige Jahre lang pflegen.
Die Werkzeugsammlung Util-Linux wurde um resizepart erweitert, ein nützliches Tool zum Umpartitionieren. Die X.org-Grafiktreiber erhielten Verbesserungen für Hybridgrafik. Die Erweiterungen zur Unterstützung von UEFI Secure Boot reifen heran.
Die X.org Foundation hat vom OIN eine Lizenz erhalten, um alle vom Schutzschirm abgedeckten Patente nutzen zu können
Beim Kernel-Treiber für Grafikchips von Nvidia stehen größere Umbaumaßnahmen an. KVM gibt es jetzt auch für MIPS. Das neue 'lslocks' listet gesperrten Dateien und zeigt die Programme an, die die Locks gesetzt haben.
Die X.org Foundation, Hüterin des X Window System, ist in den USA als gemeinnützige Organisation anerkannt worden.
In den Entwicklerzweig des für September geplanten X-Servers 1.13 sind Änderungen eingeflossen, die die Unterstützung für USB-Monitore und zur Laufzeit zuschaltbare Grafikchips verbessern.
Pünktlich zum 25. Geburtstag der Standard-Fensteroberfläche für Unix- und Linux-Systeme hat die X.org Foundation Version 7.7 ihrer Referenzimplementierung des X Window System (X11R7.7) veröffentlicht. Wichtigste Neuerung ist Multitouch-Unterstützung.
Der neue X-Server bringt alles Nötige mit, um mehrere Finger auf Touchscreens oder Touchpads zu erkennen und zu verwalten.
Intels neueste Grafiktreiber unterstützen Ivy-Bridge-CPUs und OpenGL 3.0 – letzteres aber nur, wenn Mesa[ ]3D eine vermutlich patentierte Technik nutzt. Die neue Version der Standard-Werkzeugsammlung Util-Linux enthält mehrere neue Programme. Außerdem: Videos von der Embedded Linux Conference.
Mit der kommenden Cups-Version 1.6 sollen einige für Linux-Distributionen wichtige Funktionen wegfallen. Ein Intel-Entwickler hat Patches vorgestellt, durch die der Kernel bald die effiziente Stromspartechnik RC6 standardmäßig nutzen könnte.
Linux-Rechner, auf denen die aktuelle Version des X-Servers von X.org läuft, kann man mit einer simplen Tastenkombination entsperren.
Mit den ersten für Linux 3.3 aufgenommenen Änderungen haben die Kernel-Quellen die Marke von 15 Millionen Codezeilen durchbrochen. Die Pflege für Linux 2.6.32 endet vermutlich in einem Monat; Linux 3.0 und der darauf basierende Echtzeit-Kernel sollen für zwei Jahre gepflegt werden.
Der kommende X-Server 1.12 soll Touchscreens mit Multitouch-Fähigkeiten unterstützen. Neue Grafiktreiber von AMD, Intel und Nvidia. Linux 3.0 wird noch gepflegt, obwohl Linux 3.1 schon einige Wochen alt ist.
Die Patches zur Echtzeit-Unterstützung setzen jetzt auf eine aktuelle Kernelversion auf. Torvalds hat eine von vielen Entwickler kritisierte Änderung zur benutzerfreundlichen Benennung von Platten für 3.2 revidiert. AMD und Intel haben neue Grafiktreiber veröffentlicht.
Die zweistellige Versionsnummer von Linux 3.0 bereitet noch einige Umstände, an deren Beseitigung fleißig gearbeitet wird. Unsaubere Arbeit der Hardware-Hersteller führt zu Problemen beim Reboot und der Zusammenarbeit mit UEFI-Hardware. Die Pflege der Kernel-Serie 2.6.38 endet bald.
Durch einen Fehler im quelloffenen dhclient lassen sich in manchen Fällen aus der Ferne Shell-Befehle ausführen. Für einen Angriff ist allerdings die Kontrolle über einen DHCP-Server erforderlich.
Für der Kernel 2.6.39 wurden unter anderen das Xen-Netzwerk-Backend, Unterstützung für ipset sowie der rudimentäre Poulsbo-Grafiktreiber aufgenommen; ferner haben die Kernel-Hacker dem Big Kernel Lock endgültig den Garaus gemacht. Greg Kroah-Hartman hat unterdessen die Pflege für die Kernel-Serie 2.6.33 noch einmal aufgenommen, weil der Echtzeit-Zweig darauf aufsetzt.
Die X.org-Entwickler haben sich für eine grundlegende Überarbeitung der X Resize, Rotate and Reflect Extension entschieden und daher die Fertigstellung von XRandR 1.4 zum zweiten Mal verschoben.
Kurz vor der Fertigstellung haben die Entwickler noch eine der wenigen größeren Neuerungen entfernt.
Ein Intel-Entwickler hat aus verschiedenen Treibern einen rohen KMS-Treiber für den Grafikkern GMA500 in Intels Chipsatz US15W (Poulsbo) zusammengebaut, der unter Linux als problematisch gilt.
Eine neue Version der AMD-Treiber von X.org verbessert die Unterstützung für moderne Radeon-Grafikchips. Ein aktualisiertes Mdadm sorgt für Zusammenarbeit mit den RAID-Funktionen moderner Intel-Chipsätze. Auch das Alsa-Projekt hat nach neun Monaten eine neue Version der Soundtreiber herausgegeben.
Die Kernel-Entwickler haben für Linux 2.6.38 den viel diskutierten Patch integriert, der die Reaktionsgeschwindigkeit von Linux-Desktops in bestimmten Situationen erheblich steigert. AMD-Entwickler erweiterten die Open-Source-Grafiktreiber um Unterstützung für einige Radeon-HD-6000-Grafikchips. Für Gesprächsstoff sorgt die verzwickte Situation bei den Grafiktreibern für Intels neue Prozessoren.
Die neue Version 7.6 des X-Servers kommt nun unter Linux ohne HAL aus. Zudem haben die Entwickler die Konfiguration in einzelne Module aufgeteilt.
Der Nouveau-Treiber beherrscht erstmals Power-Management und spricht den GeForce 320M an. Der Code für Intels Grafikkerne unterstützt die Video-Einheiten der in Kürze erwarteten Sandybridge-Prozessoren und einige Änderungen am Radeon-KMS-Treiber sollen dessen Performance verbessern.
Durch die automatische Gruppierung von Prozessen sollen Videos in Zukunft nicht mehr ruckeln und die Desktop-Oberfläche bedienbar bleiben, auch wenn viele Prozesse die CPU gehörig ins Schwitzen bringen. Derweil schreitet die Entwicklung von 2.6.37 voran und neue Stable-Kernel bringen Korrekturen für die Vorgänger. 2.6.35 hat indes sein Lebensende erreicht.
Ubuntu-Sponsor Mark Shuttleworth hat in seinem Blog erklärt, dass Ubuntu mittelfristig das X Window System durch das neue Grafiksystem Wayland ersetzen will. Wayland eigne sich besser als Grundlage des neuen Unity-Desktops.
Zahlreiche Änderungen verbessern Performance und Funktionsumfang der Treiber für Intels aktuelle Mobilgrafik. Nouveau unterstützt nun auch die Fermi-Chips neuerer GeForce-Grafikkarten; der Radeon-Treiber beherrscht mit 2.6.36 Underscan, HyperZ und Tiling. Erweiterungen für den Debugger KDB und den Intel-KMS-Treiber ermöglichen neuen Debugging-Funktionen.
Videos und Präsentationen von der Linuxcon und der Embedded Linux Conference liefern Informationen unter anderem zum Entwicklungsstand von Btrfs und den Problemen zwischen den Kernel-Hackern und Android-Machern. Mit den neuesten Stable-Kerneln erreicht Linux 2.6.34 sein Lebensende; es mehren sich zudem die Zeichen, die auf ein Ende oder eine reduzierte Pflege für die Versionen 2.4 und 2.6.27 hindeuten.
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