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23,1 Millionen einzelne Nutzer zählen die Online-Auftritte regionaler deutscher Tageszeitungen inzwischen in einem durchschnittlichen Monat.
In Berlin haben 50 Demonstranten sich vor dem Brandburger Tor postiert: "Lasst unser Internet in Ruhe oder wie nehmen euch eure Faxgeräte weg."
Die "Frankfurter Rundschau" ist gerettet – wenngleich die meisten der Mitarbeiter davon wenig haben. Erhalten bleiben sollen linksliberales Profil und Eigenständigkeit des Traditionsblatts. Das verspricht die "FAZ", die die "FR" übernimmt.
Seit Mitte Februar sind alle Jahrgänge des "Neuen Deutschland" vom 23. April 1946 bis zum 03. Oktober 1990 fertig digitalisiert und stehen für den Leser bereit. Die "Berliner Zeitung" ist etwa zur Hälfte fertig, demnächst folgt die "Neue Zeit".
In der Druckerei der angeschlagenen Frankfurter Rundschau gehen die Lichter aus, das scheint nun klar zu sein. Ein bislang abgelehnter Investor aus der Türkei will aber nicht aufgeben.
Der Verkauf deutscher Tageszeitungen in digitaler Form wächst laut dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger im Vergleich zum Vorjahresquartal um 75 Prozent.
Mit dem Strategiewechsel geht auch ein Stellenabbau einher: Unter dem Strich sollen 25 Stellen wegfallen, nachdem 10 neue Jobs im digitalen Bereich geschaffen werden.
Nötig sei ein modernes Urheberrecht, das Kreativen und Urhebern faire Einkommen ermögliche und das Recht mit digitalen Nutzungspraktiken in Einklang bringe, meinte Frank-Walter Steinmeier zur Klausurtagung der SPD-Bundestagsfraktion.
Die Verwertungsgesellschaft der irischen Zeitungsverleger will klarstellen, dass sie für die bloße Verlinkung auf Zeitungsinhalte keine Gebühren verlangt.
Mit 50 Millionen täglichen Lesern für die gedruckten Blätter und fast 30 Millionen Einzelnutzern im stationären Internet und auf Smartphones seien die Zeitungen die wichtigste Quelle für Nachrichten und Hintergrundinformationen, meint der BDZV.
Im Web zahlten die Menschen nicht für Nachrichten, das werde sich auch nicht mehr ändern. "Wir haben aber festgestellt, dass die Leute durchaus bereit sind, für Zeitungs-Abos auf Tablets zu zahlen", sagt Jeff Bezos.
Es wird farbloser im Zeitungsregal: Gruner + Jahr schließt die Wirtschaftszeitung "Financial Times Deutschland". Von den Wirtschaftsmedien des Verlags hat vorerst nur "Capital" eine Zukunft.
Die Reden für die 1. Lesung des Entwurfs zum besseren Verlegerschutz im Internet am Donnerstag nächster Woche sollte nach den ursprünglichen Planungen nur zu Protokoll gehen. Mittlerweile wurden die Pläne geändert.
Auch vor dem Hintergrund der Insolvenz der "Frankfurter Rundschau" und dem möglichen Ende für die "Financial Times Deutschland" sieht Matthias Döpfner eine Zukunft für die Zeitungen: in den neuen Medien.
"Paid Content – hier entscheidet sich das Schicksal der Verlage", meint Mathias Döpfner. Anfang des Jahres werden die "Welt", Mitte des Jahres "Bild" auch im Web kostenpflichtig.
Jahrelang hofften die Zeitungen, ihre kostenlosen Online-Angebote mit Werbung finanzieren zu können. Nun rücken Blätter wie die FAZ und die Welt von diesem Modell ab.
Die Hoffnungen auf die "Zeitung der Zukunft, die Rupert Murdoch hegte, scheinen sich nicht zu erfüllen. 50 der 170 Jobs bei der Tablet- und Smartphone-Zeitung von Murdochs News Corp. sollen wegfallen und Änderungen am Konzept sparen helfen.
Nächste Runde im Streit über die "Tagesschau"-App: Am Donnerstag ist das von Zeitungsverlegern scharf kritisierte ARD-Angebot erneut Thema einer Gerichtsverhandlung. Die angestrebte außergerichtliche Einigung ist nicht zustande gekommen.
Der US-Medienriese Time Inc. will 20 seiner Magazine über Apples iOS-Abosystem anbieten, die bislang nur einzeln oder für Printkunden angeboten wurden.
Der Medienkonzern erwirtschaftete 33 Prozent des Gesamtumsatzes mit digitalen Medien. Vor einem Jahr waren es noch gut 27 Prozent.
Der Medienkonzern News Corporation bringt seine Tablet-Publikation auf das Apple-Smartphone und reduziert gleichzeitig den Preis.
Einer Analyse der App-Marktforschungsfirma Distimo zufolge läuft das Geschäft mit digitalen Zeitungen und Zeitschriften relativ gut: Die 100 umsatzstärksten Titel generieren 70.000 US-Dollar.
Einer Studie des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger zufolge sind Leser in Deutschland bereit, für eine täglich aktualisierte Nachrichten-App mit Zeitungscharakter bis zu 9,60 Euro pro Monat auszugeben.
Wer eine gedruckte Zeitung kaufen möchte, geht zum Kiosk. Im Zeitalter der Apps sollen digitale Ausgaben im iKiosk erworben werden, hofft man beim "Bild"-Herausgeber.
Vier Millionen Zeitungsseiten aus dem Vereinigten Königreich und Irland sind nun im Web recherchierbar. Innerhalb von zehn Jahren sollen es 40 Millionen werden.
"Nur weil wir eine neue Form der Kommunikation haben, heißt das nicht, dass wir unsere Wertmaßstäbe aufgeben", sagte Hans-Peter Friedrich vor dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger.
Die Wirtschaftszeitung war stets unzufrieden mit Apples neuem Regelwerk für Inhalteanbieter – nun entfernte sie die nativen FT-Apps für iPhone und iPad aus dem App Store.
Der Rechtsstreit belgischen Zeitungen und dem Internetdienstleister über Googles News-Aggregator erreicht eine weitere Eskalationsstufe.
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