Die australische Regierung hat eingeräumt, dass ihre Finanzkontrollbehörde hinter einer Blockade mehrerer betrügerischer Online-Angebote steht, von der auch rund 1200 legitime Webseiten betroffen waren.
Eine Regierungskommission legt neue Vorschläge zur Kulturpolitik vor; darunter auch die Abschaffung der Internetsperre nach dem Three-Strikes-Modell
Das von einem brutalen Binnenkrieg gezeichnete Syrien ist seit Dienstagabend (Ortszeit) von der virtuellen Landkarte verschwunden. Die Ursachen sind derzeit noch unklar.
Ein Schiedsgericht in Moskau hat die Klage von Youtube gegen die Sperrung eines Videos in Russland abgewiesen. Der Film, in dem gezeigt wird, wie man eine Halloween-Verkleidung bastelt, soll Selbstmorde anpreisen.
Weil er die Daten eines Nutzers nicht herausgeben will, muss der Redakteur eines Web-Portals in Beugehaft gehen, entschied das Landgericht Duisburg.
Auf einer Veranstaltung des Senders Deutsche Welle zum Tag der Pressefreiheit drückten Blogger ihre Zuversicht aus, dass ihre Ausdrucksmöglichkeiten im Internet langfristig gegen staatliche Unterdrückungsversuche bestehen können.
Auf der neuen Liste der "Feinde der Pressefreiheit" führt die Organisation "Reporter ohne Grenzen" rund 40 Staatschefs, paramilitärische Gruppen und kriminelle Netzwerke auf.
In seinem jüngsten Transparenzbericht verzeichnet der Internetdienstleister einen starken Anstieg der Lösch-Ersuchen von Gerichten und Strafverfolgern.
Die TU Athen hat am Donnerstag einen von ihr gehosteten Server vom Netz genommen, auf dem die lokale linke Medienplattform Indymedia und zwei Online-Radiostationen lagerten. Die Staatsanwaltschaft soll Druck auf die Hochschule ausgeübt haben.
Der Comic-Vertrieb Comixology hat in einem Blogposting mitgeteilt, dass er selbst einen Comic mit sexuellen Inhalten zensiert hat. Zuvor war vom Autoren des Strips Apple direkt beschuldigt worden.
"Aiding the enemy" ist nach dem US Espionage Act das schwerste Verbrechen. Das Gericht fordert von der Anklage nun Beweise, dass die von Manning an Wikileaks weitergeleiteten Dokumente den USA überhaupt Schaden zufügten.
Die französischen Behörden wollen sich mit der Blamage nach ihrem Eingriff in die Online-Enzyklopädie offenbar nicht abfinden und gießen weiter Öl ins Feuer. Ein Vertreter der Polizeigewerkschaft bringt Sperren ins Spiel.
Unauffällig ist anders: Mit seinem Versuch, einen unliebsamen Artikel im Online-Lexikon Wikipedia zu löschen, hat der französische Geheimdienst DCRI eindrucksvoll vorgemacht, wie der Streisand-Effekt funktioniert.
Ein Artikel über eine militärische Funkstation im Online-Lexikon Wikipedia ist dem französischen Geheimdienst ein Dorn im Auge. Das beschert den vermeintlich geheimen Informationen nun besonders viel Aufmerksamkeit.
Die koreanische Menschenrechtskommission hat eine Überprüfung des nationalen "Three Strikes"-Gesetzes gefordert. Bürgerrechtler unterstützen einen parlamentarischen Vorstoß, der das Normenwerk kippen will.
Der Zugang zu dem Kurznachrichtendienst soll angeblich gesperrt und nur gegen eine Registrierung mit Ausweisdokumenten freigegeben werden
Die kurze Zeit der "mobilen Freiheit" für Touristen in Nordkorea ist zuende. Sie können mit ihren Handys von dort aus nur noch telefonieren.
Internetspionage gibt es schon lange, neu sei hingegen die Bedrohungsrhetorik, die inzwischen schrille und nationalistische Töne annehme. Die Menschen sollten nicht darauf hereinfallen, fordert der IT-Security-Veteran.
Cyberspionage gibt es schon lange. Neu ist hingegen die Bedrohungsrhetorik, die inzwischen schrille und nationalistische Töne annimmt. Wir sollten nicht darauf reinfallen, meint Bruce Schneier.
"Verärgert und fassungslos" zeigte sich Radiomoderator Jürgen Domian darüber, dass kirchenkritische Postings von ihm auf Facebook gelöscht wurden. Facebook hat sich bereits für die Löschung entschuldigt und sie als "Fehler" bezeichnet.
Die Oper Köln hatte einem "Bild"-Fotografen verboten, Fotos von einer Premiere zu machen – zu Recht, findet das Oberverwaltungsgericht in Münster.
Erstmals haben die Reporter ohne Grenzen auch Unternehmen in ihrer Liste "Feinde des Internet" geführt. Zwei der genannten Firmen wehren sich jetzt gegen die Vorwürfe.
Mit Bannern auf vielen ihrer Websites protestiert die Piratenpartei gegen Überwachung im Internet. Zum Welttag gegen Internetzensur will sie darauf aufmerksam machen, dass das Thema auch für Europa wichtig ist.
Neben fünf autoritär geführten Staaten bezeichnet die Organisation "Reporter ohne Grenzen" in diesem Jahr auch fünf Unternehmen als Feinde des Internets. Anlass ist der Welttag gegen Internetzensur.
Die iranischen Behörden weiten ihre Kontrolle über das Internet aus: Netzzugänge über VPN werden gesperrt. Lediglich behördlich registrierte VPN-Zugänge sind im Land noch legal.
Die Universität Oxford ärgert sich über Google. Der Internetriese entferne manipulierte Doc-Dateien nicht schnell genug aus seinem Angebot. Oxford erkennt, meldet, wartet - und setzt letztendlich ein Zeichen.
Wegen des islamfeindlichen Clips "Innocence of Muslims" ordnete ein ägyptisches Gericht eine landesweite Youtube-Sperre für 30 Tage an. Das zuständige Telekommunikations-Ministerium hat nun dagegen Einspruch eingelegt.
Russland und zentralasiatische Staaten weigern sich, die OSZE-Erklärung zu den Netz-Grundrechten zu unterschreiben. Sie sehen Gefahren für die öffentliche Sicherheit durch soziale Netze und befürchten Einmischung.
Auf der Konferenz "Internet 2013" der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa haben Regierungsvertreter und Bürgerrechtler davor gewarnt, dass Copyrights einer privaten Zensur Vorschub leisten.
Die Google-Tochter hat in Russland Klage gegen eine Anordnung zur Blockade eines Videos eingereicht. Ein umstrittenes Gesetz zur Kontrolle des Internets könnte damit vor Gericht landen.
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