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Weil WhatsApp und Skype keine lokalen Server installieren wollen, droht ihnen in Saudi-Arabien eine Blockade. Das Königreich will den Datenverkehr kontrollieren können und hat Viber deswegen bereits den Saft abgedreht.
Porno-Filter sollen ab Ende des Jahres standardmäßig aktiviert sein. Betroffen sind alle Internetzugänge in Großbritannien. Wer weiterhin nackte Haut sehen will, muss den Filter erst ausschalten.
Der Kurzmitteilungsdienst hat sich geweigert, im Kontext der Gezi-Proteste den Sicherheitsbehörden Nutzerdaten zu übergeben
Seit über 3 Jahren gibt es die Anti-Piraterie-Behörde Hadopi in Frankreich – und erst jetzt wurde ein verwarnter Nutzer auch mit einer Websperre belegt. Dabei steht die Behörde eigentlich kurz vor der Abwicklung.
Die Swiss Anti-Piracy Federation will Urheberrechtsverletzungen unterbinden, indem bestimmte Webangebote in der Schweiz gesperrt werden. Welche das sind, steht auf einer Liste, die der CCC Zürich veröffentlicht hat.
YouTube ist in Pakistan bereits blockiert – demnächst könnten auch alle anderen Google-Dienste von der Sperrung betroffen sein. Grund für die Zensur sind "blasphemische und anstößige Inhalte".
Die iranische Nachrichtenagentur Mehr hält die jüngst verschärfte Internetüberwachung für eines der größten Probleme der Medien im Iran.
Runde acht Monate lang wurde das Videoportal als Reaktion auf das islamfeindliche Video "Unschuld der Muslime" blockiert. Nun hat Bangladeschs Regierung die Sperre wieder aufgehoben.
In der türkischen Metropole Izmir sind laut Medienberichten 24 Demonstranten festgenommen worden, weil sie über Twitter zu Protesten angestachelt haben sollen. Oppositionspolitiker widersprechen den Anschuldigungen.
Der irische Provider UPC weigert sich, seinen Kunden den Zugang zur Tauschbörse Pirate Bay zu verwehren. Der Musikindustrie gefällt das gar nicht – jetzt geht der Fall vor Gericht.
Für Frankreichs Anti-Piraterie-Behörde Hadopi ist wohl das Ende gekommen: Frankreichs Digitalministerin Fleur Pellerin bekräftigte laut Berichten die Abwicklung der Einrichtung. Auch die Politik der Netzsperren für Copyright-Sünder scheint passé.
Nachrichten-Webseiten und -Blogs, die keine Lizenz vom jordanischen Presse-Ministerium erhalten haben, werden in Jordanien künftig blockiert. Kritiker sprechen von Zensur, die Regierung wiegelt ab.
Der 49 Jahre alte Blooger Truong Duy Nhat soll seine "freiheitlichen und demokratischen Rechte" missbraucht haben.
Syrische Telekommunikations-Provider verwenden für die Internetüberwachung Hardware des amerikanischen Herstellers Blue Coat. Die Netzaktivisten von Telecomix haben entsprechende Geräte identifiziert.
Eine Art legalen BKA-Trojaner fordert eine US-Lobbyvereinigung: Computer sollen gesperrt werden, wenn ein Nutzer sich Einsicht in Informationen zu schaffen versucht, zu denen er nach dem Willen von Rechteinhabern keinen Zugang haben soll.
Die australische Regierung hat eingeräumt, dass ihre Finanzkontrollbehörde hinter einer Blockade mehrerer betrügerischer Online-Angebote steht, von der auch rund 1200 legitime Webseiten betroffen waren.
Eine Regierungskommission legt neue Vorschläge zur Kulturpolitik vor; darunter auch die Abschaffung der Internetsperre nach dem Three-Strikes-Modell
Das von einem brutalen Binnenkrieg gezeichnete Syrien ist seit Dienstagabend (Ortszeit) von der virtuellen Landkarte verschwunden. Die Ursachen sind derzeit noch unklar.
Ein Schiedsgericht in Moskau hat die Klage von Youtube gegen die Sperrung eines Videos in Russland abgewiesen. Der Film, in dem gezeigt wird, wie man eine Halloween-Verkleidung bastelt, soll Selbstmorde anpreisen.
Weil er die Daten eines Nutzers nicht herausgeben will, muss der Redakteur eines Web-Portals in Beugehaft gehen, entschied das Landgericht Duisburg.
Auf einer Veranstaltung des Senders Deutsche Welle zum Tag der Pressefreiheit drückten Blogger ihre Zuversicht aus, dass ihre Ausdrucksmöglichkeiten im Internet langfristig gegen staatliche Unterdrückungsversuche bestehen können.
Auf der neuen Liste der "Feinde der Pressefreiheit" führt die Organisation "Reporter ohne Grenzen" rund 40 Staatschefs, paramilitärische Gruppen und kriminelle Netzwerke auf.
In seinem jüngsten Transparenzbericht verzeichnet der Internetdienstleister einen starken Anstieg der Lösch-Ersuchen von Gerichten und Strafverfolgern.
Die TU Athen hat am Donnerstag einen von ihr gehosteten Server vom Netz genommen, auf dem die lokale linke Medienplattform Indymedia und zwei Online-Radiostationen lagerten. Die Staatsanwaltschaft soll Druck auf die Hochschule ausgeübt haben.
Der Comic-Vertrieb Comixology hat in einem Blogposting mitgeteilt, dass er selbst einen Comic mit sexuellen Inhalten zensiert hat. Zuvor war vom Autoren des Strips Apple direkt beschuldigt worden.
"Aiding the enemy" ist nach dem US Espionage Act das schwerste Verbrechen. Das Gericht fordert von der Anklage nun Beweise, dass die von Manning an Wikileaks weitergeleiteten Dokumente den USA überhaupt Schaden zufügten.
Die französischen Behörden wollen sich mit der Blamage nach ihrem Eingriff in die Online-Enzyklopädie offenbar nicht abfinden und gießen weiter Öl ins Feuer. Ein Vertreter der Polizeigewerkschaft bringt Sperren ins Spiel.
Unauffällig ist anders: Mit seinem Versuch, einen unliebsamen Artikel im Online-Lexikon Wikipedia zu löschen, hat der französische Geheimdienst DCRI eindrucksvoll vorgemacht, wie der Streisand-Effekt funktioniert.
Ein Artikel über eine militärische Funkstation im Online-Lexikon Wikipedia ist dem französischen Geheimdienst ein Dorn im Auge. Das beschert den vermeintlich geheimen Informationen nun besonders viel Aufmerksamkeit.
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