Eine ganze Reihe von Journalisten, die über Myanmar berichten, sind von Google darauf hingewiesen worden, dass es Angriffsversuche auf ihre Mailaccounts gegeben habe. Diese seien mit staatlicher Unterstützung erfolgt.
Viele Kinder und Jugendliche surfen heute mobil auf dem Smartphone, sodass Eltern schlechter über die Online-Aktivitäten der Kleinen wachen können. Doch auch auf den Mobilplattformen kann man seiner Fürsorgepflicht nachkommen.
Um Kinder vor teuren Abzockfallen und den dunklen Ecken des Web zu schützen, gibt es technische Lösungen, doch die können den Eltern das Hinschauen nicht abnehmen.
Hierzuland sieht die Organisation, die sich für Meinungsfreiheit einsetzt, die abnehmende Vielfalt der Presse als problematisch an.
Weil sich der Augsburger Ordnungsreferent von Äußerungen in einem Online-Forum der örtlichen Zeitung beleidigt fühlte, erstattete er Strafanzeige. Die Polizei erwirkte daraufhin bei Gericht einen Durchsuchungs- und Beschlagnahmebeschluss.
Der US-Regierung gehe es darum, dass Menschen sicher und anonym kommunizieren können, auch wenn eine Regierung die Netze abschalte, sagte US-Diplomat Alec Ross auf der Konferenz DLD13
Die Propaganda-Behörden des Großraums Peking starten laut Berichten eine Social-Media-Initiative: Mit der Meinungsmacht von über zwei Millionen staatsfreundlichen Microbloggern will man "positive Energie" verbreiten.
Hinweise auf Netzwerktechnik der US-Firma Blue Coat, mit der das Internet auch eingeschränkt und überwacht werden kann, hat das Citizen Lab in über zwanzig Ländern ausgemacht.
Das Beispiel China zeigt: Eine lückenlose Zensur des Internets ist gar nicht nötig. Es reicht, die menschliche Bequemlichkeit zu nutzen.
Der Konflikt zwischen CNet News und der Muttergesellschaft CBS hat sich verschärft: Der Eingriff der CBS-Führung in die Berichterstattung war tief greifender als bisher bekannt. Ein Autor hat daraufhin gekündigt.
Das Magazin CNet hat auf Betreiben der Firmenmutter ein Produkt des Satellitenbetreibers Dish von der Kandidatenliste für die "Best of CES" gestrichen.
Anlässlich eines Besuchs in Nordkorea hat Google-Chairman Eric Schmidt die Führung in Pjöngjang aufgefordert, das Internet uneingeschränkt zugänglich zu machen.
Seit Mai 2012 wies Google Internetnutzer in China auf Suchwörter hin, deren Gebrauch wegen Zensur zu einem Abbrechen der Verbindung führen kann. Die chinesische Regierung reagierte mit verschiedenen Störmaßnahmen. Google hat den Hinweis wieder entfernt.
Die massive Zensur eines Neujahrkommentars in der Wochenzeitung Nanfang Zhoumo trifft auf scharfe Kommentare in Chinas Blogosphäre. Ein offenen Brief fordert sogar den Rücktritt des verantwortlichen Zensors.
Jens Kubieziel vom Chaos Computer Club (CCC) hat auf dem Hackertreffen einen Überblick über Zensurumgehungssoftware von Infranet über Proximax bis Telex gegeben. Persönlicher Favorit des Mathematikers ist Tor.
Der Google Play Music Manager soll beim Abgleich der lokalen Musiksammlung einige Stücke durch deren zensierte Versionen ersetzen. In einigen Fällen tritt auch das Gegenteil ein.
Nach Protesten gegen das Mohammed-Schmähvideo sperrte Pakistan den Zugriff auf Youtube. Laut Innenminister Malik wurde seitdem die Freigabe von "allen Teilen der Gesellschaft" gefordert. Die Freigabe ist da, eine Sperre trotzdem wieder möglich.
Wer in China künftig einen Internet, Festnetz- oder Mobilfunkvertrag abschließt, muss seinen richtigen Namen angeben. Die Führung begründet das mit dem Schutz der Bürger im Netz.
Die Ex-Sowjetrepublik will vor allem den Zugang zu sozialen Netzwerken sperren, weil diese "unerwünscht" seien.
David Cameron will trotz Bedenken in den eigenen Reihen nicht von seiner Initiative ablassen, wonach auf Rechnern in Haushalten mit Kindern von vornherein Pornographie-Filter eingerichtet werden sollen.
Tests möglicher Anti-Zensur-Infrastrukturpakete sind wichtig, um deren Sicherheit gegen Angriffe abzuschätzen.
Weil die Behauptungen, der Weltuntergang stehe bevor, viel Schaden angerichtet habe, fordern Chinas Staatsmedien mehr Zensur im Netz. In dem Land hatten Anhänger einer Untergrundkirche die Ankunft einer Erlöserin propagiert.
Die europäischen Richter haben entschieden, dass eine 2009 in der Türkei angeordnete pauschale Zugangssperre von Google Sites gegen das Recht auf freie Meinungsäußerung verstößt. Der Kläger soll 7500 Euro Schadensersatz erhalten.
Auch wenn das Internet in Syrien Ende November praktisch zwei Tage lang tot war, waren einige wenige Rechner weiter online. Das hat die Caida-Gruppe ermittelt, die weltweit Rechner beobachtet, die mit Malware infiziert sind.
Nach einer Intervention von Bürgerrechtlern hat der Verband der britischen Musikindustrie Provider gebeten, dass sie die Plattform für Künstler nicht länger blockieren sollen.
Tunesien hat auf der Welt-Telekommunikationskonferenz ein Bekenntnis zu Kommunikationsgrundrechten für die International Telecommunication Regulations vorgeschlagen. Die USA, die EU, China u.a. lehnten unter Verweis auf die Menschenrechtserklärung ab.
Weil Syrien nahezu komplett vom Internet abgeschottet ist, haben Google und Twitter einen Dienst reaktiviert, mit dem vor zwei Jahren schon die Ägypter Nachrichten absetzen konnten. Ein Video zeigt, wie die Routen nach Syrien nach und nach wegbrachen.
Nach Berichten wurde das Internet in Syrien praktisch vollständig abgeschaltet, das Regime macht "Terroristen" verantwortlich.
Im dänischen Folketing formiert sich eine Mehrheit gegen ein Gesetz, das zur Bekämpfung des illegalen Medikamentenhandels auch auf Websperren setzte.
Das oberste russische Gericht meint, selbst illegale Inhalte zu verbreiten sei gleichzusetzen damit, den Zugang zu ihnen zu ermöglichen.
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