Die Katastrophe der "Deepwater Horizon" erschüttert auch die Ölindustrie. Weil sie die Entwicklung neuer Sicherheitstechnologien sträflich vernachlässigt hat, könnte sich das Offshore-Moratorium von US-Präsident Obama ganz von selbst auf Jahre ausdehnen.
Das Öl-Desaster vor der US-Küste entlarvt eklatante Sicherheitsmängel bei Tiefseebohrungen und verheerende Verantwortungslosigkeit bei den Ölplattform-Ingenieuren und den Zulassungsbehörden.
Das Öl-Desaster im Golf von Mexiko legt eklatante Schwächen aktueller Sicherheitssysteme offen.
Mit der Herstellung von Biokohle wollen Forscher das Klima retten, den Energiemangel verringern und Hungersnöte bekämpfen. Ingenieure tüfteln bereits an einem wirtschaftlichen Produktionsverfahren.
Ein neues Herstellungsverfahren soll der US-Luftwaffe in einigen Jahren erlauben, ihre Jets nur noch mit Treibstoffen aus heimisch hergestellten Energieträgern zu fliegen.
Innovation per Gesetz: Ab 2010 schreibt der Bund den Einsatz von intelligenten Stromzählern verbindlich vor. Die neuen Kästen im Keller bilden die Basis für eine enorme Reorganisation der Energieversorgung.
Das kanadisches Start-up Swan Hill Synfuels will aus Kohle saubere Energie gewinnen: Der fossile Brennstoff soll direkt im Flöz in 1400 Metern Tiefe in Synthesegas verwandelt werden, das ein 300 Megawatt-Kraftwerk antreibt.
Ein neues Reaktorkonzept für die Kohle-Vergasung soll die Umweltbilanz von Chinas fossiler Energieversorgung verbessern.
Der Solarkraftausrüster Abengoa Solar will mit einer Kombination aus zwei grundverschiedenen Kraftwerkstypen Kohlekraft sauberer und Solarenergie billiger machen.
Ein verbesserter Katalysator des Max-Planck-Instituts für Kohlenforschung soll die Herstellung von flüssigem Treibstoff erleichtern.
In den USA soll ein ähnlicher Emissionsrechtehandel eingeführt werden, wie man ihn bereits aus Europa kennt. Die Amerikaner müssten aber dringend aus den hiesigen Fehlern lernen, meint Ökojournalist Peter Fairley.
Fünfzehn Monate nachdem das ehrgeizige FutureGen-Kraftwerksprojekt - eine 275 Megawatt-Anlage mit integrierter Kohlevergasung (IGCC)- von der Bush-Regierung zurückgestellt wurde, ist dem Plan nun wieder neues Leben eingehaucht worden.
Lager tief unter der Erde sollen Kohlendioxid aus fossilen Kraftwerken wegspeichern. Dass die Bevölkerung vor Ort das widerspruchlos hinnimmt, ist unwahrscheinlich.
Der US-Ökonom Gilbert Metcalf glaubt, dass nur eine direkte Besteuerung fossiler Brennstoffe helfen kann, den Klimawandel abzubremsen.
Nicht nur die Vereinigten Staaten und Europa sind derzeit dabei, ihre Kohlekraftwerke schadstoffarmer zu gestalten - auch in China laufen ähnliche Projekte.
Forscher wollen Methan aus dem Meer fördern und gleichzeitig CO2 speichern. Die Idee für das Verfahren klingt elegant, ist aber nicht ohne Risiko.
BP-Chefwissenschaftler Steven Koonin spricht im Technology Review-Interview über die Zukunftsstrategie des Ölriesen.
Ein texanisches Unternehmen will einen Prozess kommerzialisieren, mit dem direkt an einer Ölquelle kostengünstiger Sprit produziert werden könnte.
Im kanadischen Ottawa entsteht das erste Kraftwerk Nordamerikas, das mit Hilfe moderner Vergasungstechnik aus Abfall Strom erzeugen soll.
Ein neues, billigeres Polymer-Material soll die Ausgangsleistung von Methanol-basierten Energiequellen um 50 Prozent erhöhen.
Trotz des hohen Ölpreises lassen viele Förderkonsortien noch immer fortschrittliche Extraktionsmethoden links liegen, mit denen die Ausbeute deutlich gesteigert werden könnte.
Im TR-Interview klagt der Präsident des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Michael G. Feist, über Genehmigungsengpässe und mangelnde politische Unterstützung bei Kraftwerksneubauten.
Energiekonzerne stecken Millionen in neue Technologien, die den Abbau fossiler Brennstoffe erleichtern sollen.
Das US-Unternehmen Blue Source will gutes Geld mit dem Auffangen von Klimagasen verdienen, die dann in der Ölförderung eingesetzt werden können.
Die Energiewirtschaft steht unter Druck: Eine neue Studie behauptet, einen Zusammenhang zwischen der Erdgasförderung und dem bisher größten Erdbeben in Norddeutschland im Herbst 2004 zu können.
Die Steigerung der Energieeffizienz ist kein technisches, sondern ein rein politisches Problem. Die Problemlösungen stehen allerdings nicht auf der Agenda des Energiegipfels.
Der wichtigste New Yorker Stadtteil könnte mit supraleitenden Kabeln eine stabilere Energieinfrastruktur erhalten. Gelingt das Projekt, wäre es ein Meilenstein für die Stromversorgung in den USA.
Eine britische Studie sieht in der der thermischen Zersetzung, der so genannten Pyrolyse, den klimafreundlichsten Weg, um Biomasse zu nutzen. Damit ließen sich noch mehr CO2-Emissionen einsparen.
In British Columbia kann man derzeit begutachten, was passiert, wenn die Kraftwerksbranche scharfe Klimaregeln auferlegt bekommt: Künftig sollen dort neue Anlagen nur noch dann genehmigt werden, wenn sie ohne direkte Kohlendioxid-Freisetzung auskommen.
Trotz ihres verstaubten Images gilt Kohle wieder als zukunftsträchtig. Der Hauptgrund: Die Vorräte dürften noch für Jahrhunderte reichen. Doch wenn man das Weltklima einbezieht, wird die Rechnung komplizierter.
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