Name.space, Betreiber alternativer Zonen, erhebt vor Gericht kartellrechtliche, wettbewerbsrechtliche und markenrechtliche Vorwürfe gegen die private Netzverwaltung.
Die private Netzverwaltung will nun doch die Reihenfolge für die Bearbeitung der beantragten 2000 generischen Top-Level-Domain-Namen auslosen: Bewerber oder deren Vertreter müssen dazu vor Ort Lose kaufen und der Ziehung beiwohnen.
Noch bis kommenden Sonntag können Interessierte einen Bericht der Internet Corporation for Assigned Names and Numbers über die Nutzung von punktlosen Domainnamen wie http://example kommentieren.
Die Internet-Verwaltung ICANN und ihre Strukturen und Entscheidungsprozesse, die jeden ausgefuchsten Bürokraten ob ihrer byzantinischen Verworrenheit in Ehrfurcht erstarren lassen, geraten verstärkt in die Kritik.
Während es beim Vergabeverfahren für gTLDs seit Monaten kracht und scheppert, legt die US-Regierung die ICANN beim DNS-Betrieb an die Leine. Innerhalb der ICANN knirscht es auch bei anderen Entscheidungen.
Mit dem Verfahren sollte festgelegt werden, welche Bewerbung für eine neue Top Level Domain wann bearbeitet wird.
Wegen technischer Probleme hat die ICANN die gruppenweise Bearbeitung der Bewerbungen für neue Top-Level-Domains unterbrochen. Nun wird über ein paralleles Abarbeiten der Anträge diskutiert.
Die ICANN hat vergangene Nacht das Online-Bewerbungssystem für die Zulassung neuer Domain-Namen kurzzeitig vom Netz genommen, da es erneut nicht für die Veröffentlichung bestimmte Informationen preisgab.
Die ICANN hat die Liste mit 1930 Bewerbungen für neue Top Level Domains (TLDs) veröffentlicht, von denen einige hart umkämpft sind: Für 231 Namen wurden insgesamt 751 Bewerbungen abgegeben.
Von den annähernd 2.000 Anträgen auf neue generische Top Level Domains gehen 50 auf das Konto von Google, was mehr als das Doppelte der 22 derzeit genutzten gTLD ist. Doch Google ist keineswegs der fleißigste Antragsteller.
In der Nacht auf Donnerstag ist die Frist für Anträge auf Einrichtung neuer generischer Top Level Domains wie .bielefeld oder .music abgelaufen.
Nach dem vorzeitigen Ende der Bewerbungsphase für neue Top-Level-Domains am 12. April sollen Bewerber für acht Tage erneut neue Anträge einreichen oder bereits gemachte Angaben überprüfen können.
Unter der gTLD .secure will Artemis eine Art Hochsicherheitstrakt im Internet errichten, über den vertrauenswürdige und sichere Dienste bereitstehen sollen. Die künftigen .secure-Anbieter müssen dazu diverse Voraussetzungen erfüllen.
Die ICANN nimmt ab sofort Anträge für neue generische Top Level Domains (gTLDs) wie .berlin oder .bayern entgegen. Das umfangreiche Zulassungsverfahren wurde sechs Jahre diskutiert, ist aber weiterhin nicht unumstritten.
Das US-Handelsministerium will die Bewerberregeln für neue Adresszonen (gTLDs) offenbar verzögern, die auf dem ICANN-Meeting in der kommenden Woche diskutiert werden sollen.
Die ICANN hat dem US-Anbieter EstDomains die Zulassung als Registrar entzogen. Die Domains von EstDomains tauchten in der Vergangenheit häufig in Spam-Datenbanken auf oder dienten als Ausgangspunkt für Phishing-Angriffe.
Die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers verwaltet nun seit einem Jahrzehnt das weltweite Domain Name System und steuert die Vergabe von generischen Toplevel Domains (gTLD).
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