Jeffersonschen Demokratie

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Nach Miller war Thomas Jefferson davon überzeugt, daß schwarze Menschen nicht am Lockschen Gesellschaftsvertrag teilhaben konnten, der die Bürger der amerikanischen Gesellschaft zusammenband. "Obgleich die Menschenrechte theoretisch und idealerweise die Geburtsrechte jedes Menschen waren, wurden sie in der Wirklichkeit der USA nur den weißen Menschen zugesprochen. Die schwarzen Sklaven waren davon ausgeschlossen, weil sie, obwohl zugestandermaßen Menschen, auch Eigentum waren, und wenn die Menschenrechte in Konflikt mit den Eigentumsrechten standen, dann war das Eigentum primär."(John Miller, The Wolf by the Ears. Thomas Jefferson and Slavery, New York 1977, p. 13) Jeffersons Kritik an der Sklaverei war höchstens rhetorisch. In einem Brief vom 22. April 1820 schlug er unaufrichtig vor, daß der beste Weg zur Abschaffung der Sklaverei in der Legalisierung des Privatbesitzes von Menschen in allen Staaten der Union und des Wilden Westens liege! Er behauptete, daß "... ihre Verbreitung über eine größere Fläche sie individuell glücklicher machen und entsprechend die Verwirklichung ihrer Emanzipation erleichtern würde, indem die Last auf eine größere Zahl von Gehilfen (z.B. Sklaveneigner) aufgeteilt wäre." (Siehe Merill Peterson (ed.), The Portable Thomas Jefferson, New York 1975, p. 568). Siehe auch zur Beschreibung seines Lebens auf seiner Plantage Paul Wilstach, Jefferson and Monticello, London 1925

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