Die neuen Knappheiten in der Wirtschaft der Informationsgesellschaft

20.06.2004

Babylonische Sprachverwirrung der Kondratieff-Ökonomen

Das Ungeheuer von Loch Ness bleibt im Gespräch - obwohl seine Existenz keiner bewiesen hat, und jene, die das Wesen gesehen zu haben behaupten, es höchst unterschiedlich beschreiben. Kein Wunder, dass die meisten Zeitgenossen das Phänomen in das Reich der Fabelwesen verweisen. Mit den 40 bis 60 Jahre langen Konjunkturwellen, die seit Schumpeter nach dem russischen Konjunkturforscher Nikolai Kondratieff (1892 - 1938) benannt sind, scheint es genauso zu sein: Die einen sehen die Weltwirtschaft nun vor dem langen Aufschwung eines "Multimedia-Kondratieffs"; andere prognostizieren im Gegenteil einen langen Abschwung, weil die Informationstechnik nicht mehr so stark wächst wie bisher. Die einen sehen Einzelinnovationen wie Radio oder Flugzeug als "Basisinnovation"; andere lassen nur jene Erfindungen als Basisinnovation gelten, die die Wirtschaft alleine auf ein neues Niveau heben.

Viele Generationen von jungen Doktoranden sind enthusiastisch ausgezogen, lange Wellen in makroökonomischen Zahlenreihen von Preisen, Zinsen oder dem Bruttosozialprodukt nachzuweisen, um am Ende zu den schärfsten Kondratieff-Gegnern zu mutieren, weil sich darin langen Wellen nicht durchgehend finden lassen; anderen sind diese Verfahren egal und sie suchen Kondratieffwellen in den Veränderungen am Markt und in der Gesellschaft. Die Sprachverwirrung könnte kaum babylonischer sein.

Das liegt zum einen daran, dass die Aufsätze, die Nikolai Kondratieff 1926 und 1928 im Berliner "Archiv für Sozialwissenschaft und Sozialpolitik" veröffentlichte, keiner mehr im Original gelesen hat. Zwar hatte auch er statistische Daten bemüht, aber nur das hat der Mainstream später weiterverfolgt. Im Mittelpunkt seiner Theorie steht jedoch Produktivität, die sich nicht gleichmäßig entwickelt - das ist ein wesentlicher Grund für die schwankenden Gewinne der Unternehmer und damit für die Schwankungen der Wirtschaft. Bisher, in der alten Industriegesellschaft, haben technisch-materielle Innovationen unseren Wohlstand auf eine neue Ebene gestellt und neue Arbeit lohnenswert gemacht: die Dampfmaschine etwa, der elektrische Strom oder die Informationstechnik.

Dynamik der Marktwirtschaft

Diese Schübe werden seit der Industriellen Revolution von vielen Indikatoren - Zinsen, in Löhnen, Bankeinlagen oder der Produktion einzelner Industriezweige - zwar nicht 1:1 wiedergegeben, aber zumindest vage widergespiegelt. Die Ursachen dafür vermutete Kondratieff nicht in äußeren Einflüssen wie Kriegen, Revolutionen oder neuen Goldfunden, wie seine Kritiker meinten: Nein, nicht neue Goldfunde lösten eine lange Welle aus, sondern weil in einem langanhaltenden Aufschwung die Goldnachfrage wächst, wird es schließlich wieder wirtschaftlich, neue Goldfelder zu erschließen. Und nicht Revolutionen und Kriege lösten lange Wellen aus (wenn sie diese auch unterstützen könnten), sondern weil eine lange Boomzeit von verschiedenen Ländern und Gesellschaftsgruppen unterschiedlich gut genutzt wird, kommt es zu innerstaatlichen und zwischenstaatlichen Spannungen, die sich in Revolutionen und Kriegen entladen. Sie seien daher nur Auswirkungen der langen Konjunkturwellen. Sie sind umfassend in allen Lebensbereichen zu spüren: In der Kunst herrschen im Abschwung eher Formen wie Romantik und Historismus vor, während die Gesellschaft im Aufschwung liberaler wird - Jugendstil, Beatles-Zeit.

Ursache, so Kondratieff, ist die der Marktwirtschaft innewohnende Dynamik selbst: Jede Produktionsweise stößt einmal an ihre Grenzen. Irgendwann ist ein Faktor so knapp, dass weiteres Wachstum zu teuer ist, sich also ökonomisch nicht mehr rentiert. Beispiel: Als eine Dampfmaschine einen mechanischen Webstuhl antrieb, war er zuerst um den Faktor 200 produktiver als ein Spinnrad (also nicht um 200 Prozent, sondern 200 Mal so produktiv). Textilien wurden viel billiger, die Bevölkerung konnte mehr erstehen. Ressourcen wurden frei, die gewaltigen Investitionen (Bergwerke, Kanäle) zu finanzieren, aber auch, um neue Bedürfnisse zu erschließen. Die Investitionen steigerten mit der Produktivität auch die Unternehmensgewinne, so dass sich die gestiegenen Kapitalkosten gut bezahlen ließen. Irgendwann jedoch war der Transport von Kohle, Erz und Industriegütern zu teuer - es gab ein neues Knappheitsfeld, das weiteres Wachstum verhinderte.

Revolutionäre neue Techniken seien daher kein Zufall. Geforscht würde immer in eine Richtung, die den Anforderungen der Realität entsprächen, schrieb Kondratieff. Deswegen würden dieselben Erfindungen oft zur selben Zeit an verschiedenen Orten gemacht - um die "Realkostengrenze" zu überwinden. Die wurde nach dem ersten Kondratieff durchbrochen, als der Bau von Eisenbahnen die Transportkosten extrem verbilligte. Das Geld fließt dann in einen neuen "Fonds langfristiger Kapitalgüter", also in ein zusammengehörendes technologisches Netz: Nicht alleine das Auto oder das Fließband trugen den Aufschwung nach der Depression der 1930er. Erst als es möglich war, Erdöl in ausreichenden Mengen zu niedrigen Preisen zu raffinieren, entfaltete dieses technologische Netz sein Potential.

Eine Basisinnovation - einmal in Fahrt - steigert die Produktivität, verbilligt die Produktion, erhöht die Gewinne, was den Unternehmer (und eine zunehmende Zahl von Konkurrenten) zur wirtschaftlichen Expansion reizt. Wenn sich das Produktivitätswachstum abschwächt, kommt im umgekehrten Mechanismus der Abschwung: sinkende Gewinne, stagnierende Wirtschaft, Arbeitslosigkeit.

Brisant an der Kondratiefftheorie ist, dass ein langer Strukturzyklus nicht nur ein ökonomischer, sondern ein gesamtgesellschaftlicher Vorgang ist. Denn die ganze Gesellschaft organisiert sich neu, um die Basisinnovation optimal zu nutzen (neue Infrastruktur, neue Bildungsinhalte und Verhaltensweisen). Die neue, problemlösende Technik, die die Realkostengrenze durchbricht, ist schneller entwickelt, als sich die Strukturen der Gesellschaft darauf einstellen. Etablierte Gruppen zögern lange, sich an die (Produktivität hebenden) neuen Spielregeln anzupassen - die Eisenbahn wurde zuerst ebenso abgelehnt wie das Automobil oder später die Informationstechnik. Das Establishment des vorherigen Strukturzyklus verursacht so den Produktivitätsstau zwischen zwei Kondratieffzyklen, der das Wirtschaftswachstum lange Jahre tief hält, bis sich ein gesellschaftlicher Konsens herausgebildet hat, wohin die Reise gehen wird. Kurz: Wie stark oder schwach die Wirtschaft eines Landes prosperiert, entscheidet sich demnach an der Frage, wie sehr seine Bewohner die neuen Erfolgsmuster verwirklichen.

Was ist eine Basisinnovation?

England konnte Weltmacht sein, weil es Kohle und Stahl führend nutzte. Doch es hielt daran fest, als in Deutschland und den USA Elektrizität und Chemie die Produktivität hoben, und verlor an Einfluss. Die Sowjetunion konnte mit ihren Rohstoffreserven Weltmacht sein, als billige Petroenergie die Wirtschaft vorantrieb. Und sie musste zusammenbrechen, als die wachsende Informationsflut eine neue Realkostengrenze setzte: Es wurde immer teurer, rechtzeitig über die Information zu verfügen, die für die Produktion gerade nötig ist. Mit ihren starren Strukturen konnte sie dieses Paradigma nicht erschließen. Dass nicht Südamerika, sondern Asien/Japan in den 70er und 80er Jahren aufstieg, ist aus der Sicht der Langwellen klar: Sie nutzten die Informationstechnik, beherrschten führend den Informationsfluss Mensch-Maschine, konnten zum Beispiel Autos billiger herstellen und mehr absetzen.

Die Kondratiefftheorie wurde zunächst nach dem Ölschock wieder ausgegraben: Verschiedene Arbeiten (darunter vom britischen Prof. Christopher Freeman, Sussex) machten darauf aufmerksam, dass die Stagnation mit einem Mangel an Innovation zu tun hatte, und beschrieben lange Wellen daher auf der Innovationsebene. Damals, Anfang der 80er Jahre, warf Freeman den westlichen Industrieländern vor, die wahre Natur der Herausforderungen nicht zu erkennen. Mit der Informationstechnik würde es außergewöhnlich billig, Informationen zu speichern, zu verarbeiten und zu übertragen.

Auch andere Wissenschaftler hatten versucht, Kondratieffwellen auf der Innovationsebene zu identifizieren. Sie zählten die Häufigkeit von Innovationen, summierten also elektrische Zahnbürste und Computerchip zusammen - was niemanden überzeugte, weil dies nichts über die Bedeutung und das wirtschaftliche Gewicht einer Innovation aussagt. Neuere Arbeiten wie die von Leo Nefiodow ("Der 6. Kondratieff", 1996 erschienen) definieren eine Basisinnovation daher sehr eng: Nur das Herzstück eines technologischen Netzes ist eine Basisinnovation - wenn es die technologische Entwicklung bestimmt, einen neuen großen Markt hervorbringt, der die Wirtschaft auf ein neues Niveau hebt und wenn es die Gesellschaft weitreichend reorganisiert.

Informationstechnik erfüllt daher die Kriterien einer Basisinnovation: Der Chip war eine Querschnittstechnologie, die überall zu finden ist - in der Küchenwaage, die zu einem Computer mit Gewichtssensor wurde, in der Telefonvermittlung, in der Fertigungssteuerung oder in der Textverarbeitung. Multimedia ist keine Basisinnovation, sondern nur ein derzeit wachsendes Segment im insgesamt sich abschwächenden IT-Markt, der Wirtschaft und Gesellschaft seit den 1960ern veränderte - nicht erst die vergangenen zehn Jahre. Ob wir uns in einem langen Aufschwung befinden oder in einem Abschwung, hängt davon ab, ob die aktuelle Basisinnovation gerade für steigende Gewinnspannen sorgt oder ihre Kraft so gering wird, dass der Markt die Gewinne schneller runterkonkurriert, als sie zusätzliche Produktivität generiert.

Wer heute jedoch auf einem Lehrstuhl sitzt oder Politiker berät, hat in seiner Studienzeit gelernt (damals in den 60ern und 70ern, als man glaubte, Wirtschaft mit Geldmenge und Staatsausgaben global steuern zu können), die Kondratieffzyklen seien nur so eine Art "des Kaisers neue Kleider": Man rede darüber, aber sie seien nicht zu beweisen. Das liegt daran, dass man sie dort gesucht hat, wo sie kaum zu finden sind. In komplizierten mathematischen Verfahren versuchte man, lange Wellen in makroökonomischen Zahlenreihen von Preisen, Zinsen oder Sozialprodukt zu finden, was nicht durchgehend gelang, was wenig wundert, weil die realen Vorgänge am Markt natürlich nicht periodisch ablaufen.

Diese Verfahren sind letztlich eine Überspitzung der derzeitigen, auf Mathematik reduzierten Ökonomie. Sie sind aufwendig und nutzen wenig: Wenn die Eisenbahn in einem Jahr 30 Milliarden Euro weniger umsetzt, die Gesunderhaltungsbranche aber 30 Milliarden Euro mehr - am Bruttosozialprodukt ist das nicht abzulesen. Vor 6echs Jahren mag ein PC noch 3.000 Mark gekostet haben, heute gibt es den Pentium xy im Aldi für 700 Euro. Strukturelle und qualitative Veränderungen des realen Lebens sind also in den von manchen diskutierten Zeitreihen-Daten überhaupt nicht zu finden.

Nur auf der Ebene des realen Lebens lassen sich Kondratieffzyklen beschreiben: Dort, wo sich Umsatz oder Stückzahl einer Basisinnovation entlang ihrer Produktlebenszykluskurve messen lassen, die über die Jahrzehnte die Form einer langen S-Kurve einnimmt. Der Computer hat die steilste Anstiegszeit seiner S-Kurve längst hinter sich, so Nefiodow schon Ende der 90er Jahre: Was an PCs über den Ladentisch geht, ersetzt meist vorhandene, ältere Computer, und bringt kaum zusätzliche Produktivität. Wo sind die nun die von Kondratieff so gesehenen Kostengrenzen, die das Wachstum der Wirtschaft nun behindern? Welche Spielregeln hat der nächste Strukturzyklus?

Von der Produktivität der Maschinen zum effizienten Umgang mit Information

Die wesentliche Veränderung von der Industrie- zur Informationsgesellschaft ist in der Politik noch nicht angekommen: In einer globalisierten Wirtschaft kann jeder überall Kapital aufnehmen, verfügt über das Internet schnell über alle Informationen und jedes Wissen, kann sich auf einem freien Weltmarkt jede Maschine kaufen und seine Produkte weltweit vermarkten. Der einzige entscheidende Standortfaktor wird die Fähigkeit der Menschen vor Ort, mit Information umzugehen. Während es im Industriezeitalter darum ging, mit Rohstoffen und Energie effizient umzugehen und die Produktivität von Maschinen zu steigern, hängt Wirtschaftswachstum und Vollbeschäftigung erstmals vom effizienten Umgang mit Information ab: von Informationsflüssen zwischen Menschen und im Menschen, von Fortschritten im Menschlichen.

Was ist heute also der größte Kostenfaktor? Wer etwas Geniales vorschlägt, aber zu fünf Prozent irrt, den nageln wir fest bei den fünf Prozent, anstatt den guten Gedanken aufzunehmen - denn das könnte ja dessen Status erhöhen. In Zukunft dagegen wird jeder seine schwankende Wichtigkeit ertragen, je nach tagesaktuellem Kompetenzbedarf. Heute signalisieren wir den anderen unterschwellig, wehe Du kritisierst mich, sonst rede ich nicht mehr mit Dir; in Zukunft überleben nur noch die, die der Wirklichkeit so nahe wie möglich kommen, weil sie Informationen über alle Sensoren wahrnehmen; wo nicht der Chef, sondern die Wirklichkeit der Chef ist.

Wer heute aus der Deckung tritt und Fehlentwicklungen anspricht, der wird schnell zum Einzelgänger; in Zukunft gilt er als jemand, der ein langfristig gesundes Firmenklima und eine redliche Entscheidungsbasis schafft. Wenn sich heute die anderen in der Abteilung streiten, halten wir zu dem, der uns nützlicher erscheint oder zumindest weniger bedrohlich; in Zukunft stärken wir, wer über seine eigenen Kostenstelle hinaus die größere Verantwortung verfolgt.

Die heutigen Spielregeln zwingen Manager, an Investitionen und Mitarbeitern zu sparen, um vordergründigen Gewinn auszuweisen; langfristig werden nur die überleben, die in Entwicklung und Menschen investieren und Manchen Jahre Zeit geben, so zu reifen, dass sie die Firma bahnbrechend voranbringen. Heute nimmt ein Chef für sich auch die Fachkompetenz in Anspruch; morgen wird er sich beim Sachbearbeiter, der sich im operativen Geschäft besser auskennt, danach erkundigen, wie sich seine Entscheidung auswirkt. Heute "funktionieren" Mitarbeiter, was die deutsche Wirtschaft durch entgangenes Engagement im Umfang des deutschen Bundeshaushaltes schädigt; morgen wird sie der Chef fragen, mit welchen Ressourcen er ihnen dienen kann, damit sie optimal arbeiten können.

Wir verschweigen Konflikte oder tragen sie schließlich frontal zur Vernichtung des anderen aus, mit dem Recht des Stärkeren oder wer den Vorstand besser kennt. Meinungsverschiedenheiten arten zu Machtkämpfen aus, die bis zur Rente anhalten und den Informationsfluss unterbinden. Unmengen an Energie verpuffen bei der Selbstbehauptung. Wer meint, daran werde sich nichts ändern, weil "der" Mensch eben "so" sei, der verkennt die formende Kraft einer andauernden ökonomischen Krise. Wer Informationsarbeit nicht ausreichend effizient löst, der bekommt vordergründig ein "Kostenproblem" und verschwindet demnächst vom Markt. Nachdem die 20 Jahre vorbei sind, in denen Computerhardware Produktion und Verwaltung in großen Portionen effizienter machte, in dem sie Ressourcen einsparte, die wir anderweitig verwenden konnten, entscheidet in Zukunft das Zusammenwirken der Informationsarbeiter über den Wohlstand.

Zwar warten jetzt die meisten immer noch auf materielle Erfindungen wie früher die Dampfmaschine, um die Wirtschaft anzutreiben. Sie hoffen darauf, das bekannte Erschöpfte durch etwas ersetzen zu können, in dem auch irgendwie das Wort "-Technologie" vorkommt. Doch es wird in Zukunft keine Maschine mehr geben, die unsere Gedanken produktiver macht. Was an Hardware zu dem nächsten Aufschwung beitragen wird - Gentechnik, Nanotechnologie in der Medizintechnik, andere materielle Gesundheitsinvestitionen - sind nur das dienende Drumherum um die größte Knappheit: intelligente, unstrukturierte, kooperative Informationsarbeit und ihre produktive Lebensarbeitszeit. Die Konjunktur wird erst wieder in Schwung kommen, wenn sich eine neue Kultur der Zusammenarbeit durchgesetzt hat. Zugegeben: Das kann lange dauern, so wie früher der flächendeckende Bau der Eisenbahn. Aber wir sind der Krise nicht ausgeliefert. Wir haben die Wahl.

Vom Erik Händeler erschien das Buch "Die Geschichte der Zukunft - Sozialverhalten heute und der Wohlstand von morgen (Kondratieffs Globalsicht)".

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