Vegetarier sind Mörder!

Ernst Corinth 21.02.2005

Aber die Veganer sind auch nicht besser

Dass Vegetarier Mörder sind, versteht sich ja von selbst. Und wer es nicht glauben mag, der sollte sich schnell mal diese Netzseite anschauen. Dort wird aus radikal-veganer Sicht genau beschrieben, dass eben auch Vegetarier auf Seiten der Tierausbeuter stehen, also Menschen sind, "die Tiere gefangenhalten, misshandeln und umbringen, um Teile ihrer Körpers, ihre Menstruationsprodukte oder Drüsensekrete zu konsumieren". Und manche Vegetarier essen - igitt! - sogar Bienenerbrochenes, obwohl bei der so genannten Honigproduktion viele Bienen ihr Leben lassen.

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Das alles ist ziemlich schlimm und manchmal sogar richtig unappetitlich:

Die männlichen Geschwister der "Lege"hennen werden unmittelbar nach dem Schlüpfen vermust oder vergast; die der "Milch"kühe (die jedes Jahr schwanger werden müssen, damit der Milchfluß nicht nachläßt) werden nach kurzer "Mast" getötet.

Aber zum Glück gibt es ja Leute, die dagegen einen unermüdlichen Aufklärungsfeldzug führen. Doch leider existiert ein Unrecht auf dieser Welt, für das sich bisher kaum einer interessiert. Auch die Veganer nicht! Dabei findet täglich allein in unserem Land ein Massenmord unermesslichen Ausmaßes statt. Und sogar im ganz privaten Bereich ist Gewalt längst alltäglich, ja, in unseren Küchen wird gefoltert, dass sich die Balken biegen.

This carrot is seen skinned alive, bleeding over a kitchen sink. This type of action MUST STOP!! How can the world say it is civilized when such brutality still exists everywhere?

Umso wichtiger ist dann natürlich eine Gruppe, die das Schweigen endlich durchbrochen hat, um mit mutigen Aktionen und einer höchst informativen Internetseite auf eines der größten und ältesten Verbrechen der Menschheitsgeschichte hinzuweisen; und zwar auf die Folter, das Töten, die Erniedrigung und das Essen unschuldigen Gemüses und genauso unschuldiger Früchte. Genau dagegen hat die militante Gemüserechtsbewegung "Vegetable Rights Militant Movement" (VRMM) nämlich nun ihr Haupt erhoben. Und ihre Anhänger kämpfen für das Recht des Gemüses, in dem sie sich an mörderische Dresch- und Mähmaschinen anketten oder Sit-ins an dem Gemüsemassengrab eines Supermarkts veranstalten.

Gleichzeitig hat die VRMM auf ihrer Netzseite aber auch Fotos veröffentlicht, die die Grausamkeiten der Gemüsemörder nachhaltig dokumentieren: Da wird beispielsweise skrupellos ein wunderschöner Apfel mit einem Messer malträtiert, werden einst so stolze Kartoffeln einfach brutal zermanscht und strahlend grüne Korianderblätter bestialisch zerhackt. Dokumente des Schreckens und der Unmenschlichkeit, die uns hoffentlich alle endlich wachrütteln. Denn wer Gemüse quält, der quält auch Kinder, Frauen und Hunde.

http://www.heise.de/tp/artikel/19/19509/1.html
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