Der wahre Nutzen der weiblichen Brust

Ernst Corinth 24.10.2005

Britischer Futurologe möchte die Frauen technisch aufrüsten

Auf Frauen warten rosige Zeiten. In Zukunft können weibliche Brüste nämlich Musik abspielen, meint allen Ernstes der britische Futurologe Ian Pearson von den BT Laboratories in Martlesham Heath. Natürlich wird nicht jede Brust und jede Frau dieses können, sondern nur die Damen, die sich Brustimplantate haben einsetzten lassen. Und die dann damit nun gleichsam mit einer Klappe zwei Fliegen erschlagen könnten, also neben der Verschönerung auch die Musikalisierung ihrer Brust. Dafür müssten sie sich aber in das Implantat einen Computerchip einbauen lassen, auf dem man Musik speichern kann. Dann würde nach Meinung des Futurologen die eine Brust sich in einen MP3-Player verwandeln und die andere würde die Musikkollektion enthalten.

  • mobil
  • drucken
  • versenden

Wenn die auf diese Weise hightechmäßig aufgerüstete oder upgedatete Frau nun einen bestimmten Titel abspielen möchte, macht sie das allerdings sogar in der Zukunft nicht mittels Drehung ihrer Brustwarzen, das wäre ja auch zu simpel und sähe schon ein bisschen befremdlich aus, sondern die Steuerung des MP3-Players erfolgt drahtlos über die Bluetooth-Technik und einem Schalter, den die Person am Handgelenk trägt. In 14 Jahren, schätzt der Futurologe, könnten diese Geräte auf den Markt kommen. Und dann, meint Pearson in einem Artikel für die British Telecom, hätten Brustimplantate endlich einen Nutzen. Fragt sich nur für wen?

Doch damit nicht genug. In einem Papier, das Pearson auf seiner Homepage veröffentlicht hat, sieht er noch wesentlich mehr Anwendungen für upgedatete Brüste. So können seiner Meinung nach in die Brustimplantate auch Plastikhandys oder Klein-Computer eingesetzt werden, wobei der Vibrationsalarm des mobilen Telefons auch sexuelle Reize erzeugen könnte. Zudem ließen sich Gerät einbauen, die den Blutdruck kontrollieren oder vor Krebs warnen. Und selbst ein GPS-Navigationsgerät hält er für möglich, das dann mittels Vibration anzeigt, welches der richtige Weg ist.

Kurzum: Die Zukunft sieht für entsprechend upgedatete Frauen richtig rosig aus, nur wir Männer haben mal wieder Pech und müssen auch in Zukunft all die tollen Geräte selbst mit uns herumschleppen. Es sei denn... Nein, darüber möchte Mann lieber gar nicht erst nachdenken.

http://www.heise.de/tp/artikel/21/21201/1.html
Kommentare lesen (94 Beiträge) mehr...
>
<

Darstellungsbreite ändern

Da bei großen Monitoren im Fullscreen-Modus die Zeilen teils unleserlich lang werden, können Sie hier die Breite auf das Minimum zurücksetzen. Die einmal gewählte Einstellung wird durch ein Cookie fortgesetzt, sofern Sie dieses akzeptieren.

Des Führers Arzt trifft des Satans nackte Sklavin

Subversive Arztfilme der 1950er - Teil 2

Ein neuer Bundespräsident?

Wulff will aussitzen, aber die Geduld ist am Ende. Soll er endlich, aber schnell seinen Hut nehmen?

abstimmen
Cover

Mensch+

Upgrade-Revolution für Homo sapiens
Das neue Telepolis-Special

Humanitäre Intervention als propagandistischer Normalfall

Peter Mühlbauer 20.10.2009

Interview mit Christoph Kampmann zur Geschichte eines Phänomens

In den letzten zwanzig Jahren begannen militärische Auseinandersetzungen mehrfach als "Humanitäre Interventionen". Der Historiker Christoph Kampmann hat entdeckt, dass die für solche Eingriffe eingesetzten Argumentationen nicht erst in der Ära nach dem Kalten Krieg entstanden, sondern weitaus früher zum Einsatz kamen.

weiterlesen
FOTOBLOG

Abgefahren

Auch der endgültige Stillstand gehört zur Dromologie

bilder

seen.by


TELEPOLIS