10 Jahre Telepolis

06.03.2006

Ein Rückblick

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Auf Parties immer gern gestellt: Die Frage, wie man Telepolis auszusprechen habe? Mit der Betonung auf der ersten Silbe wie Teelicht oder Telenovela? Oder auf der zweiten - Telépolis wie Gelée? Humanistisch, gleichsam auf der dritten Silbe den derrière betonend: TelePOlis? Oder auf der vierten Silbe, auf dem lis, so wie in "Ich muss noch meine Versicherungspolice bezahlen".

Das erste Logo

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Die Wahrheit - zumindest unsere - hat viele Gesichter. In jedem der zig Büros der Telepolisredaktion - welche ja außer unseren Räumen in der Truderingerstrasse auch aus den deren Computer beherbergenden hochinteressanten Büros, Arbeits- Schlaf - und Wohnzimmern unserer über 100 Autoren besteht, prononciert man den Namen nach Lust und Laune. Und wer sind wir, dass wir einander Vorschriften machten - außer wenn es um Abgabetermine geht.

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Florian Rötzer selbst nennt Telepolis "T'lepl'is". Das spart Zeit. Seit er Telepolis erfand, hat er nur noch wenig davon.

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Man schrieb November 95 und Florian Rötzer, studierter Philosoph, zum damaligen Zeitpunkt Journalist, Kurator, Suhrkampautor und Herausgeber kluger Bücher, war mit seinen Kollegen beim Medienlabor München gebeten worden, einen Beitrag zum Programm "Luxemburg Kulturstadt Europas '95" zu leisten. So ersann er sich ein "Gesellschaftliches Labor" nebst Webjournal und überlegte den Namen dafür: "Ich dachte an die ferne Stadt, Telefon, Telebeamen, Tele... Eine virtuelle Stadt als Metapher für die Möglichkeiten des Cyberspace."

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Die Folgen dieses virtuellen Städtebaus: Begeisterung, die sich auf verschiedene Weisen ausdrückte. Kollegenlob. Pressehymnen. Viele, die mitmachen wollten. Ein paar, die versuchten, sich den Namen zu stehlen. In Spanien und Belgien gibt es seitdem auch ein Telepolis. Und dann der renommierte Heise-Verlag, welcher sich, aufgrund des Engagements von Jürgen Fey und des Wagemuts von Steven Steinkraus, Ende 1995 entschloss, eine Telepolis-Redaktion zu gründen, die auch schon Anfang 1996 ihre Arbeit aufnahm. Mit Florian Rötzer und Armin Medosch am Steuer. Hinzu kamen Michael "Schubi" Schuberthan als künstlerisch äußerst anspruchsvoller Grafiker und der genialische Webmaster Joachim Schlesener.

"Es geht darum, die Faszination an der Virtualität und der Tele-Existenz aufzugreifen, ohne ihr zu verfallen", so die erste Selbstbeschreibung von 1996, "Jenseits der üblichen Sparten und ohne Suggestion von großartigen Versprechungen und katastrophalen Ängsten diskutiert Telepolis die gesellschaftlichen, künstlerischen und politischen Herausforderungen und Chancen der Informationsgesellschaft."

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Telepolis erscheint im ersten Jahr - nicht unbedingt webgemäß - ohne Forum und in unregelmäßig aufeinander folgenden Ausgaben. Die Artikel haben, wie Aufsätze, einen Vorspann und einen Schluss; jedes einzelne Kapitel will auch einzeln angeklickt werden - eine Form von Klicksummierung, die schnell wieder aufgegeben wird. Früh werden Hypes wie die kalifornische Ideologie oder "The Long Boom" - euphorisch aufgegriffen etwa von Wired-Kollegen - analysiert und kritisch bewertet.

Die ersten Themenschwerpunkte sind Telepolis, die Stadt am Netz, sowie "Agenten und Artificial Life". Die Redaktion schwingt sich zu philosophischen Höchstleistungen auf, und schließlich wird auch die Große Müdigkeit diskutiert, ein Thema, das uns auch heute noch jeden Morgen beschäftigt.

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Etwas anderes wird in dieser ersten Zeit ausprobiert, trainiert, vervollkommnet: Das kalkulierte Spiel mit dem Leser. Unvergessen, ein Hoax, der aufschreckte: Als nämlich Telepolis sich wie eine Abozeitung gerierte: "Als zahlender Abonnent unseres Magazins erhalten Sie Zugang zur deutschen und englischen Ausgabe mit allen Artikeln! Sie können die beiden vorausgegangenen Ausgaben kostenlos nach Artikeln durchsuchen, die Sie verpaßt haben!" Die Empörung der Leser war groß, bis sie begriffen, dass das ein Witz war.

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Denn die Macher von Telepolis glauben allen Ernstes an die Freiheit der Information. Dass das Internet eine Brücke sei, die aus lauter kleinen Brücken bestehe. Weshalb in Telepolis alle Quellen miteinander verlinkt werden - hinführende wie weiterführende Informationen. Ganz ehrlich: So exzessiv wie wir machen das nicht viele. Dass wir damit und mit dem frei zugänglichen Archiv einen Service bieten, der in so Manchem die Vorstellung weckt, wir wären ein kostenloser Recherchedienst, kann uns nur schmeicheln. Immer wieder erreichen uns Emails von Studenten und Schülern, die uns höflich, aber dringend auffordern, Informationsmaterial (etwa zum Thema Kopierschutz) zusammen zu tragen und ihnen zuzuschicken. Vielleicht gibt es demnächst bei Telepolis einen virtuellen Agenten, der bei Bedarf auch ganze Seminararbeiten verfasst...

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Die Goldgräberzeit der Endneunziger: Berühmtheiten wie Science-Fiction-Guru Stanislaw Lem, Mark Amerika, Douglas Rushkoff, Howard Bloom, Michael Goldhaber (Theorie der Aufmerksamkeitsökonomie) sowie Architekturtheoretiker Martin Pawley raufen sich für Telepolis die Haare. Nicht zu übersehen: Jene neuralgischen Themen, welche, bevor sie von allen anderen aufgegriffen wurden, bereits in Telepolis sehr unhysterisch und besonnen verhandelt werden: Als einer der ersten schreibt Florian Rötzer im Februar 1998 ausführlich über das globale Überwachungssystem Echelon Der Große Bruder hört mit.

Zudem veröffentlicht Telepolis in Kooperation Christiane Schulzki-Haddouti und Erich Möchel 1998 ein Arbeitspapier der EU, das die aktuellen und zukünftigen Entwicklungen im Bereich der Überwachungstechnologien vorstellt. In einer Aufsehen erregenden Artikelserie werden die Enfopol-Pläne zur flächendeckenden Überwachung von TK-Systemen enthüllt. Es erscheint der erste Band der Telepolis-Buchreihe: "Vom Ende der Anonymität. Die Globalisierung der Überwachung" wird von Christiane Schulzki-Haddouti herausgegeben.

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Im Sommer 2000 kam Unterzeichnete als drittes Redaktionsmitglied dazu. Telepolis hatte für seine Enfopol-Berichterstattung soeben den Europäischen Preis für Online-Journalismus der Medien-Konferenz Net-Media 2000 in der Kategorie "Investigative Reporting" bekommen. Der unregelmäßige Erscheinungszyklus war bereits einer täglichen Aktualitätspflicht gewichen, eine Pflicht, die sich bald auch auf das Wochenende ausdehnte. Der TP-Wissenschaftsteil sollte nun erweitert und intensiviert werden.

Von den Printmedien kommend, machte ich schnell überwältigende Erfahrungen mit der Kraft und Unmittelbarkeit des neuen Mediums. Die Stimmung in manchen Redaktionen wird oft mit der in einem Haifischbecken verglichen. Bei Telepolis beginnt das Haifischbecken am Ende des Artikels. Im Forum. Ich fand mich beschimpft, zerkaut und sämtlicher Gliedmaßen beraubt. Hierbei läuft, man merkt es mit der Zeit, auch eine Art Initiationsritus ab, bei welchem neue Autoren stets erstmal "ihr Fett abkriegen". Ein gut Teil unserer Redaktionsarbeit besteht darin, irritierte, fassungslose und tödlich beleidigte Autoren zu besänftigen. So mancher hat nach seinem Debüt sofort wieder die Segel gestrichen. Andere wiederum sind beglückt über die Aufmerksamkeit und machen sich einen Sport daraus, ihre Leser zu provozieren. (vgl. Ein Ring, sie zu knechten, sie ewig zu binden..).

Bis zum Tag, an dem wir das Modell des Heise-Tickers übernahmen, waren die Foren ohne Registrierung zugänglich. Was den Übermut förderte und auch zu internen Streichen führte. Grafiker Schubi Schuberthan erzählt gerne, wie er sich einen Nachmittag damit vergnügte, unter falschem Namen Gemeinheiten in das Forum eines tadellosen Artikels von Armin Medosch zu schreiben und sich über dessen gequälte Rechtfertigungen zu freuen. Aber von all den vielen Ärgerlichkeiten und Flames abgesehen, die uns immer im Trab halten und ob mancher ideologischer Scheuklappen ächzen lassen: Die Foren sind das A und O von Telepolis. Und immer wieder ein Beweis für die große Klugheit unserer Leser. Sie sehen jeden noch so kleinen (oder auch noch so großen) Fehler und Schludrigkeiten, wodurch immer mal wieder der Ruf nach einem Lektor ertönt. Sie ertappen uns bei jeder Denkfaulheit. Sie geben weiterführende Hinweise. Sie verteidigen uns. Sie nehmen uns und einander ernst (meistens). Die heftigen Diskussionen im TP-Forum sind oft ein Marker für Themen, die in unserer Gesellschaft schwelen - und eben nach einem Forum verlangen. Wir löschen sehr selten Beiträge, nur in Fällen, in denen deutliche Drohungen oder rassistische Beleidigungen formuliert werden. Es ist nicht selten, dass bis zu 1000 Beiträge unter einem Artikel stehen, rekordverdächtig ist dieser Kandidat mit mittlerweile 95 Forenseiten.

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2001: das Jahr der Lebenswissenschaften, der Internetkrise und der Anschläge auf das WTC. Sie verändern auch das Netz. Start-Ups krachen ein, mit ihnen die Anzeigenkunden - und viele Onlinezeitungen verschwinden so schnell, wie sie gekommen sind. Telepolis bleibt - sagt den Ruf nach mehr Überwachung voraus und berichtet: "Bereits wenige Stunden nach den Angriffen hatten Sicherheitskräfte etlichen US-Providern einen Besuch abgestattet." (vgl. Verunsicherung bei Big Brother-Gegnern?) Das ohnehin schon fragile Gleichgewicht zwischen Freiheit und Sicherheit wird mit neuer Verve in Frage gestellt.

Telepolis macht kritische Beobachtungen im Umfeld der US-amerikanischen Realitätsbewältigung: "Don't trust authorities! Think for yourself!", fordert Mathias Bröckers in seiner viel beachteten - und auch viel geschmähten - Artikelreihe The WTC Conspiracy. In diesem Jahr verdoppeln sich die Klickzahlen auf 3 Millionen im Dezember 2001. Die Entwicklung der Klicks lässt sich übrigens bis zum Mai 1997 zurückverfolgen. Stolze 50.000 waren es in diesem Monat, ein Jahr später liegen sie bei 240.000, im Dezember 2000 waren es bereits 1,5 Millionen. Im Januar 2006 liegen die Zugriffe bei 11,2 Millionen. Gute Zahlen, die nicht darüber hinwegtäuschen können, dass die Krise des Internet auch heute noch andauert.

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Telepolis geht 2002 in das schmerzlichste Jahr seiner Existenz. Die Freude über den Grimme Online Award in der Kategorie Medienjournalismus wird durch einen dramatischen Einschnitt überschattet: Betriebsbedingt muss der Verlag das Budget drastisch kürzen und Armin Medosch verlässt die Redaktion. Die Autoren arbeiten nun für deutlich kleinere Honorare - viele bleiben dennoch bei uns. Härtestes Fachwissen, elegante Theorien, teuflisch guter Geschmack, Medienkompetenz, und eine nahezu fanatische Gründlichkeit. Das alles noch gepaart mit Humor, Persönlichkeit und einem unverwechselbaren Schreibstil - so darf man sich den typischen Tp-Autor vorstellen.

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Was in Telepolis immer noch fehlt: regelmäßige Fernsehtipps, chinesische Horoskope, leckere Rezepte, Modestrecken, Agenturmeldungen.

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Woran Thomas Pany und Wolf-Dieter Roth in der Redaktion nichts ändern werden (auch wenn sie Fußball im Visier haben): Seit 2001 widmet sich Pany verstärkt den neuen Öffentlichkeiten in islamischen Ländern und der wachsenden Bedeutung des Internet für den Islam. Wolf-Dieter Roth baut 2004 das erfolgreiche und werberfreundliche Special Geek Tools auf. 2004 erhält Telepolis den Lead-Award in der Kategorie "Special Interest".

Weitere Telepolis-Stärken: Weltraum, Bio-Wissenschaft, Copyright, Informationsfreiheit, Memetik - und natürlich "Schubi" Schuberthans legendär schweres Rätsel.

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Florian Rötzers unheimliche Produktivität ist für seine Mitarbeiter immer wieder Anlass zu neidvoller Verzweiflung. Rufe wie "Würde es nicht reichen, wenn du EINEN Artikel am Tag schriebest?" verhallen ungehört. Dabei ist er vom Typ her aufgeschlossen und freundlich und lässt sich jederzeit gerne ablenken, sei es um über Politik, Hunde, das Wetter oder den schlechten Wein in Griechenland zu plaudern.

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Wie es weitergeht?

Im Web 2.0, mit ausgelöst durch die Blogger- und die OpenSource-Bewegung, sollen die Stärken des WWW wieder wichtig werden. Offenheit, leichter Datenaustausch, Freiheit und Interaktion zwischen verschiedenen Systemen. Die nächste Runde aktiver Start-Ups steht schon bereit. "Revving the Web" war die Devise einer Web 2.0 Konferenz im Oktober letzten Jahres. Das Web voll aufdrehen.

Doch auch in der Euphorie für die neuen Webentwicklungen ist nicht alles Gold. Der in Telepolis vorhergesagte Einbruch der Google-Aktie (vgl. Google-Crash ante portas?) erinnert an das Get-Rich-Quick-Syndrom des vergangenen Internet-Bubble. Dennoch: Die Hoffnung auf mehr Einnahmen durch Online-Werbung scheint sich langsam, aber stetig zu erfüllen. Das hängt sicherlich auch damit zusammen, dass die Online-Angebote zunehmend angenommen werden. Printjournalisten etwa, die sich ausschließlich durch Printmedien informieren, gehören einer aussterbenden Spezies an. All jene aber, die heute von sich sagen, dass sie "lieber trommeln als mailen" und nur Zeitungen lesen, die "rascheln", all jene dürfen wir dann eben in fünf Jahren bei uns begrüßen. Einstweilen können sie sich über unsere astrein raschelnden Bücher freuen und das erstaunlich schnell ausverkaufte Special "Aliens" - herausgegeben von Harald Zaun.

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Anlässlich des Jubiläums gibt es zwei neue Telepolis-Bücher. In Angriffe aus dem Netz beschreibt Alfred Krüger die neue Szene des digitalen Verbrechens. Wer schreibt Schadprogramme und warum? Mit welchen Mitteln werden sie verbreitet? Wer pustet Phishing-Mails und Spam ins Internet? Wie arbeiten digitale Nepper, Schlepper, Bauernfänger? Wer spioniert den Nutzer mit welchen Mitteln aus? Die Szene hat sich gewandelt, ist härter geworden. Im 2001 von Armin Medosch und Janko Röttgers herausgegebenen und sehr erfolgreichen Band "Netzpiraten" erlebt man das elektronische Verbrechen noch als "Kultur". Doch die Hoffnung, dass Hacker irgendwie die Avantgarde einer neuen apolitischen sozialen Klasse seien, ist erloschen. Den Hacker als Piraten, der für Freiheit und Abenteuer kämpft, ihn gibt es heute kaum noch. Telepolis-Leser konnten mitverfolgen, wie eine zunehmend hysterische Industrie Labeling-Kampagnen und "Law-and-Order-Parolen" erfand, welche zur endgültigen Kriminalisierung der Szene führten. Bis hin zum legalen Gegenangriff, dem Ausspionieren des normalen Bürgers als vermeintlichem Dieb. Außerdem steht eine aktualisierte Neuauflage der heimlichen Medienrevolution von Erik Möller ins Haus: Er beschreibt, "wie Weblogs, Wikis und freie Software die Welt verändern" und kommt zu einem erfreulichen Schluss: Das revolutionäre Potenzial des Internet, das erst übertrieben, dann belächelt wurde, nimmt Konturen an.

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Worauf Telepolis sich sehr freut - auf die nächsten zehn Jahre. Mit Ihnen, aber auch mit der aufmerksamen Schar an Autoren. Beides zusammen ergibt die Dynamik einer gemeinschaftlichen Intelligenz, die gelegentlich auf die Themen stößt, die im Mainstream kaum auftauchen.

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