Platz 1

Platz 1: NetHack

NetHack ist eines der ersten Dungeon-Rollenspiele. Die Basisversion läuft fast überall, auch auf Handheld-Geräten. Die aufwändigere grafische Oberfläche Vulture's Eyegibt es allerdings nur für Windows, MacOS X und GNU/Linux, das ältere Falcon's Eye lässt sich auch für DOS und BSD kompilieren.

Vorläufer von NetHack war das auf dem 1974 veröffentlichten Rollenspielklassiker Dungeons & Dragons basierende Spiel Rogue, das 1983 an der Berkeley-Universität geschrieben wurde und in dem Spielelemente wie Monster durch Buchstaben dargestellt wurden. Da der Quellcode offen zugänglich war, entstand aus Rogue Hack, das sich über im Usenet gepostete Entwicklungen zu NetHack entwickelte. Mitte der 1980er organisierte der Husserl-Experte Izchak Miller die Entwickler im DevTeam, dem später auch Eric S. Raymond angehörte.

Das Spiel weist eine selten erreichte Komplexität auf, was dazu führte dass Fanbekundungen unter anderem in Form von Filk-Songs und Comics entstanden. NetHack-Fans richten sogar ihren Editor nach ihren Spielgewohnheiten aus und verwenden Vim, weil er dieselben Tasten für die Bewegung belegt und deshalb gut für's Nethack-Training ist. Obwohl es NetHack seit 1987 gibt, wird es von der sehr großen Spielergemeinde immer noch weiterentwickelt. Zum 20. Jahrestag der ersten Version von NetHack wird sich Thomas Mayer in Telepolis ausführlicher mit dem Spiel befassen.

Von NetHack bis Netrek

Platz 1

Platz 2

Platz 3

Platz 4

Platz 5

Platz 6

Platz 7

Platz 8

Platz 9

Platz 10

x
Fehler melden
Telepolis zitieren
Vielen Dank!
Anzeige
>
<

Darstellungsbreite ändern

Da bei großen Monitoren im Fullscreen-Modus die Zeilen teils unleserlich lang werden, können Sie hier die Breite auf das Minimum zurücksetzen. Die einmal gewählte Einstellung wird durch ein Cookie fortgesetzt, sofern Sie dieses akzeptieren.

Cover

Aufbruch ins Ungewisse

Auf der Suche nach Alternativen zur kapitalistischen Dauerkrise

Anzeige
SETI

Seit nun mehr 50 Jahren suchen weltweit verstreute SETI-Radioastronomen mit ihren Antennen, Schüsseln und optischen Teleskopen passiv nach künstlich erzeugten intelligenten Radio- und Lichtsignalen. Auch wenn die Ausbeute bisher ernüchternd ist - schon morgen könnte es passieren ...

bilder

seen.by

Anzeige

TELEPOLIS