Islamisches Auto geplant

Florian Rötzer 13.11.2007

Autokonzerne in Malaysia, Iran und Türkei mit neuer Geschäftsidee

Zusammen mit Firmen in der Türkei und Iran plant der staatliche Autohersteller Proton in Malaysia die Entwicklung von "islamischen Autos". Nach dem Proton-Manager Datuk Syed Zainal Abidin Syed Mohamed Tahir stammt die Idee aus dem Iran. Offenbar glaubt man, hier eine Marktlücke für einen weltweiten Export entdeckt zu haben.

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Geplant ist anscheinend, einen Wagentypen auszuwählen, der in den drei Ländern mit staatlicher Hilfe produziert wird und mit islamischem Zubehör ausgestattet ist. Besonders einfallsreich war man bislang aber noch nicht. So wird daran gedacht, die Autos mit einem Kompass auszustatten, um stets zu wissen, wo Mekka liegt. Es soll auch Fächer geben, um den Koran oder Kopftücher aufzubewahren.

Das wird die Massen selbst sehr religiöser Muslime sicherlich nicht anlocken, allerdings ist schwer vorstellbar, abgesehen vielleicht von einer räumlichen Trennung von Männer und Frauen, was islamisch an einem Fahrzeug sein könnte. Die Technik wohl nicht. Vielleicht ein Halbmond auf der Kühlerhaube oder eine Mohammed-Edition?

Proton hat letzte Woche einen Vertrag zur Lieferung von Autos nach Teheran abgeschlossen, die dort als Taxis eingesetzt werden. Überdies steht das finanziell angeschlagene Unternehmen in Verhandlungen mit Volkswagen und General Motors.

http://www.heise.de/tp/artikel/26/26600/1.html
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