Erstmals Nachkommen von geklonten Hunden
Südkoreanische Wissenschaftler entwickeln Klontechnik weiter; die Zollbehörde trainiert sieben geklonte Rüden eines erfolgreichen Drogenhundes
Südkoreanische Wissenschaftler haben unter der Leitung des mittlerweile wegen seiner Fälschungen beim Klonen von menschlichen Embryos in Verruf gekommenen Woo Suk Hwang im Jahre 2005 mit Snuppy den ersten Hund geklont. Das wurde natürlich nach dem Skandal gewissenhaft untersucht und bestätigt.
Jetzt haben die Wissenschaftler unter der Leitung von Lee Byung Chan, einem ehemaligen Kollegen von Hwang, erstmals mit Snuppy und zwei ebenfalls geklonten afghanischen Hirtenhündinnen das erste Mal "natürlich" Nachkommen von geklonten Tieren erzeugen können. "Natürlich" meint in diesem Fall allerdings durch künstliche Befruchtung. Mitte Mai sollen die Welpen geboren werden. Bislang scheinen die Tiere normal zu sein. Es gibt normalerweise nicht nur beim Klonen selbst eine große Fehlerrate und Missbildungen, sondern auch bei den Nachkommen geklonter Tiere.
Sollten die Nachkommen gesund sein, dann ließen sich einfacher geklonte Hunde und andere Tiere mit bestimmten Eigenschaften züchten, wirbt Chan. Bei Kühen etwa gibt es bereits Nachkommen der dritten Generation, aber dazu wurden nur jeweils ein geklontes und ein "normales" Tier verwendet.
|
|
Die koreanische Zollbehörde KCS hat, gewissermaßen zur Veranschaulichung für den Nutzen der Technik, letztes Jahr sieben Labrador Retriever-Rüden von der Seoul National University für 200.000 Euro klonen lassen und trainiert diese zusammen mit dem Vater Chase als Schnüffelhunde zum Aufspüren von Drogen. Chase gilt als einer der besten Schnüffelhunde. Die jungen Rüden, die alle Toppy (tomorrow’s puppy) heißen und zur Identifizierung Nummern erhalten haben (Toppy 1 etc), haben die ersten Tests bestanden, was ihr Verhalten und ihre genetischen Eigenschaften betrifft. Nur ein Zehntel der "normalen" Hunde schaffen solche Eignungstests.
http://www.heise.de/tp/artikel/27/27812/1.html- arschgesichtige Viecher (29.4.2008 2:27)
- Warum wird eigentlich nicht an der Mischformel geforscht anstatt zu klonen ? (28.4.2008 14:27)
- Eduard? :D (28.4.2008 0:17)
Darstellungsbreite ändern
Da bei großen Monitoren im Fullscreen-Modus die Zeilen teils unleserlich lang werden, können Sie hier die Breite auf das Minimum zurücksetzen. Die einmal gewählte Einstellung wird durch ein Cookie fortgesetzt, sofern Sie dieses akzeptieren.
Aktive und passive Alien-Artefakte im Sonnensystem
SETA - Spurensuche nach dem extrasolaren Monolithen - Teil 2
