Komische Japaner, erregte Katzen und Becki und Torben

Ernst Corinth 20.03.2009

YouTube und Co. – unsere wöchentliche Telepolis-Videoschau

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Da die Sache so aktuell und brisant ist, weisen wir gleich zu Anfang gern hin auf einen Podcast, in dem unser aller Wirtschaftsminister von Guttenberg über seine USA-Reise berichtet. Und wie er das macht, kann sich wirklich sehen lassen. Und nun schalten wir um nach Japan. Dort wird nicht nur alle Jahre wieder ein großes Penis-Fest gefeiert, sondern dort sprechen immer mehr Menschen mit Plastikpflanzen.

Showbiz

Im vergangenen Herbst kam in Japan nämlich ein Spielzeug mit dem Namen Pekoppa auf den Markt. Dabei handelt es sich um einen etwa fünf Zentimeter hohen Plastiktopf, in dem ein grüner Stängel steckt mit je einem gezackten Blatt links und rechts. Wenn man nun, berichtet jedenfalls Tagesschau.de , mit dieser Plastikpflanze redet, dann reagiert sie genau in den Pausen und fordert gleichsam durch ein Nicken den Betreffenden auf weiter zu sprechen. Man wird also ermuntert über sich und andere zu sprechen. Und dadurch soll man angeblich auch lernen, Gefühle besser auszudrücken.

Japanisches Penis-Fest begeistert die Masse

Das sieht zwar alles, wie ein Film bei YouTube zeigt, mehr als sonderbar aus, gleichwohl kaufen immer mehr erwachsene Japaner eine Pekoppa für umgerechnet rund 18 Euro. Und dann wird halt gequatscht auf Plastikpflanze komm raus. Komische Zeiten erfordern eben komisches Spielzeug.

Cat Attacks Rabbit - Guess what happens

So, und jetzt sind die Katzen dran. Auch diese possierlichen Tiere habe ihre dunklen Seiten. Sie schauen nämlich gern Pornofilme, wie dieses schockierende Dokument beweist. Und wenn sie dann erregt ein Kaninchen belästigen, dann geschieht genau das. Was dabei herausgekommen ist, wissen wir allerdings nicht. Zum Glück!

Read a Book (Dirty Version)

Eines der langweiligsten Videos bei YouTube nennt sich Excuse me, Princess. Und hält, was es mit diesem Titel verspricht. Statt sich solch einen öden Film anzuschauen, sollte man doch lieber mal ein Buch lesen. Das empfiehlt jedenfalls dieses Video. Und hier kann man sehen, wie man Werbung für eine Leiter nicht machen sollte.

The latest social networking … micro … bloggy … thingy: Twitter – The Movie!

Nun unser Schnelldurchlauf. Der beginnt mit einem Kung Fu Baby. Dieser Spaß mit einer versteckten Kamera ist wirklich amüsant. Da (fast) alle von Twitter reden, war wohl Twitter - the Movie überfällig. Wer aber von dem Twitter-Gequassel nur noch genervt ist, der sollte schnell die Seite WhyIDontTweet.com besuchen. Ziemlich schräg ausgefallen ist dieser Versuch die beiden "Kill Bill"-Filme in einer Minute zusammenzufassen. Und den Schlusspunkt setzen Becki und Torben mit ihren Nachbetrachtungen zum Karneval. Süß die beiden, nicht wahr?

http://www.heise.de/tp/artikel/29/29966/1.html
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