Virtuoser Protest im Datenraum

Zur Entstehung digitaler Bewegungsnetzwerke im Hochschulstreik

Seit Ende Oktober regt sich an den deutschen Hochschulen ein massiver Protest gegen das marode Bildungssystem, im November und Dezember gipfelte er in bundesweiten Streiks, und noch im Januar des neuen Jahres weisen medienwirksame Aktionen auf das Hochschuldilemma hin. Das Aufbegehren der Studierenden weist in seinem Protestrepertoire eine Vielzahl von Kriterien auf, die üblicherweise zur Beschreibung sozialer Bewegungen verwendet werden. Neu ist jedoch, daß erstmals interaktive Medien zum integralen Bestandteil in der Dramaturgie des Protests avancierten und so betagte Protestformen der 68er-Generation aktualisiert wurden. Dabei führte die Nutzung dezentraler Kommunikationsinfrastrukturen der Computernetze zu einem gelungenen "issue-placement" in der politischen Öffentlichkeit der "alten" Medien.

Es ist Bewegung im Netz

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Über diesen Text Seit Ende Oktober 1997 bilden nahezu professionelle Web-Präsentationen das Rückgrat des studentischen Online-Streiks. Die WWW-Seiten wurden und werden von wenigen Enthusiasten betreut, bilden das aktuelle Streikgeschehen ab und informieren über wichtige Aktionen im örtlichen Streikbetrieb. Durchweg erzielten die Angebote hohe Zugriffszahlen, die Hochschulrechenzentren verzeichneten in den Monaten November und Dezember exponentielle Nachfragesteigerungen für die Online-Angebote (z.B. wesley.informatik.uni-freiburg.de/access/). Manuel Heinrich, Betreuer der Gießener AStA-Streik-Seiten, war vom Netz-Feedback überwältigt:

Es ist unglaublich und war im vorhinein unvorstellbar. Eine Seiten-Statistik des Hochschulrechenzentrums ergab zu Streik-Spitzenzeiten allein an einem Tag über 4000 Aufrufe. Am Abend vor der Bonner Demo kam durchschnittlich alle 2 Minuten eine E-Mail mit einer neuen streikenden Uni an, es war atemberaubend, so "dabei" zu sein.

Bundesweit avancierten die Streik-Sites im Dezember 1997 zum meistgefragten Angebot der Hochschul-Server. Mit lokalen oder regionalen Veranstaltungshinweisen trugen die Netz-Präsentationen einen gewichtigen Teil zur dauerhaften Etablierung des Protestes bei und leisteten große Dienste bei der Organisation studentischer Aktivitäten über den eigenen Hochschulort hinaus. Die Standardtechniken computervermittelter Kommunikation genossen zu Streikzeiten einen hohen Stellenwert. Mailing-Listen übernahmen dabei die Funktionen einer virtuellen Streikzentrale: hier verkündeten Hochschulen ihre aktive Teilnahme am Streik, koordinierten Forderungen, Termine und Aktionen oder vermeldeten die Wiederaufnahme des Lehrbetriebs (siehe www.uni-giessen.de/˜gp1013/datenautobahn.html#1.3). Einen bundesweiten Austausch ermöglichte außerdem der Channel #streik im Internet Relay Chat. An verschiedenen Hochschulen wurden so unabhängig voneinander kommunikative Knotenpunkte errichtet, die jedoch keine programmatische oder personelle Führung innerhalb der Protestbewegung repräsentierten. Die Streik-Sites im World Wide Web fungierten als Schnittstelle für ein direktes Einschalten in die Protest-Phalanx und forcierten so die Mobilisierung der Studierenden. Auflistungen von E-Mail-Adressen der zuständigen Landes- und Bundespolitiker wurden ergänzt durch vorgefertigte Beschwerdebriefe, auch die schon klassische Internet-Protestform, eine "Sammel-Mail" mit möglichst vielen Unterschriften, kursierte in den Datennetzen. Die WWW-Oberflächen dienten in einigen Fällen auch als Basis für besonders spektakuläre Aktionsformen, wie die Dauervorlesungen an der Universität Tübingen oder der Fachhochschule Wiesbaden. Mit umfangreichen Datensammlungen legten die Streik-Seiten ein solides Informationsfundament, ein Beispiel dafür liefert die Chronik der Berliner Humboldt-Universität. Solche "Online-Dossiers" schrieben ein Stück Streikgeschichte, das dazu beitrug, das Bewußtsein des kollektiven Akteurs auszubilden. Die Angebote sammelten Zeitungsberichte und Bildmaterial von den örtlichen Protestaktionen, zuweilen schafften Audio- und Video-Dateien ein multimediales Online-Ambiente. Dokumentiert wurden aber auch drögere Hintergrundmaterialien wie die Berliner Rede von Roman Herzog oder der Text des neuen Hochschulrahmengesetzes. Eine wichtige Rolle spielte in diesem Zusammenhang auch die Verbindung der Protest-Seiten untereinander. Die zahlreichen "Streik-Links" (z.B. www.fs.maschinenbau.tu-darmstadt.de/streik/) fügten sich zu einem flächendeckenden, bundesweiten Netz zusammen und vermitteln so einen ungefähren Eindruck von Ausmaß und Reichweite der Proteste. In den ersten Protestwochen setzte sich die Online-Kampagne der Studierenden aus den Angeboten der einzelnen Universitäten zusammen, wobei ein Zusammenschluß verschiedener Streik-Seiten und die Ausbildung von Knotenpunkten klar erkennbar war. Die "Lucky Streik"-Grafik symbolisierte als elektronischer Button Identifikation oder Solidarisierung mit der Protest-Gemeinschaft. Während in den Bonner Straßen T-Shirts mit dem leicht modifizierten Logo einer Zigarettenmarke das Bild dominierten, hefteten sich die Netz-Protestler das Signet ans digitale Revers - die eigene Homepage. Als weitere grafische Erkennungsmarke erschien im Streikverlauf der "grüne Bildungsknoten" in den Netzen, eine deutliche Anlehnung an die blaue Schleife der "Free Speech Online"-Kampagne. Der studentische Protest des Jahres 1997 besetzt also längst nicht nur den öffentlichen Raum der Straße und der TV-Bildschirme, sondern dehnt sich auch in die Computernetze aus. Zunehmend klinkten sich dabei arrivierte "Trittbrettfahrer" in die Netzberichterstattung ein, berichteten im Rahmen von Hochschulspecials (z.B. www.yahoo.de/schlagzeilen/streik.html) oder weiteten lokale Online-Medien ihre Netz-Reichweiten (z.B. www.lahn.net/streik/ oder anzeiger.net/freeway/owa/suche.ausgabe?art_id=3628922) mittels Streikarchiven deutlich aus. Durch solche Querverbindungen erhielt der studentische Online-Protest ein Plus an Aufmerksamkeit und die resultierenden Zugriffssteigerungen riefen zusätzliche Mobilisierungseffekte hervor. Außerdem begann schließlich - in bester Protest-Manier - das Besetzen prominenter Plätze durch die Studierenden. Unter der Netzadresse www.studentenproteste.org ist seit Anfang Dezember eine erste übergreifende Streik-Seite zu erreichen, aus Freiburg wurde die Top-Level-Domain www.streik.de für studentische Zwecke reserviert, in Karlsruhe war es die URL www.uni-streik.de. Zwar war die Internet-Aktivität mit Aufnahme des realen Lehrbetriebes wieder rückläufig, doch hat sich die - reale wie digitale - Vernetzung der Studierendenschaft im Laufe der Streik-Wochen verdichtet. Die technische Infrastruktur umfaßt nun u.a. Domain-Namen, Web-Sites und Mailinglisten. Explosionsartig steigende Zugriffszahlen während der Streikphase zeigten ansatzweise Popularität und Nützlichkeit der Angebote auf. Daß der studentischen Bewegung im Netz einige Kontinuität beschieden ist, zeigte sich beispielhaft an Vorbereitung und Durchführung des "Bundesweiten studentischen Basiskongresses" (siehe auch). Zahlreiche Ankündigungen an zentraler Stelle in den Verweislisten der Streik-Angebote garantierten hohe Sichtbarkeit, förderten inhaltliche wie logistische Vorarbeiten und stellten für das studentische Publikum ein erneutes kollektives Identifikationsangebot dar.

Bewegungen als "Netzwerknetzwerk"

Ist das Netzwerk das elementare Prinzip computervermittelter Kommunikationsinfrastrukturen, so nimmt die Metapher des Netzwerks auch bei der Beschreibung neuer sozialer Bewegungen eine zentrale Stellung ein: ihre Struktur wird häufig als ein "Netzwerk von Netzwerken" beschrieben. Ein solches "Netzwerknetzwerk" kann kurzzeitig einen kollektiven Handlungszusammenhang mobilisieren, dessen Träger dabei auf einem mehr oder weniger grundlegenden gesellschaftlichen Wandel insistieren. Das kollektive Kapital einer Bewegung besteht in Ermangelung anderer Steuerungsmedien (Geld, Recht, Macht) in der Aufmerksamkeit, die in der Öffentlichkeit erregt wird - ebenso wie im globalen Kommunikationsraum des Internet Aufmerksamkeit als wichtiger Rohstoff gilt. In der Dramaturgie folgt auf die maximale Mobilisierung zwangsläufig das Ende der Bewegung: Man kehrt in den Schoß seines lokalen Netzwerkes zurück, verfolgt ein Projekt zur Ökologie im Odenwald oder die Initiative gegen Tiefflüge über dem Wattenmeer - die Bewegung schläft und wartet auf die Konjunktur neuer oder alter Themen, die wieder einen Mobilisierungsschub auslösen können. Die besondere Affinität von studentischer und sozialer Bewegung beruht noch immer auf den Protesten der 68er-Generation, die neben der Proklamation ihres antiautoritären Lebensstils auch neue Protesttechniken erprobte, um sich im öffentlichen Raum zu inszenieren (z.B. Flugblatt, Megaphon, Transparent). Die Installation von Knotenpunkten (Kommunikationszentren, Initiativgruppen etc.) trug zur Etablierung der Studentenbewegung bei und erzeugte damit eine Infrastruktur, die die Protestkultur und die thematische Ausrichtung der neuen sozialen Bewegungen bis heute prägt. Inzwischen gelten die Studierenden jedoch als ebenso politikverdrossen wie der Rest ihrer Alterskohorte. Greenpeace und Benetton scheinen ihnen vertrauter zu sein als HRG oder BMB+F - aber sie schreiben ihre Hausarbeiten auch schon lange nicht mehr auf der Schreibmaschine, die Mehrzahl von ihnen verfügt über eine eigene E-Mail-Adresse und wenn es auf dem Hochschulserver gestattet ist, schießen dort studentische Homepages wie Pilze aus dem Boden.

Im Zweifelsfall zieht die Politik den Netzstecker und ignoriert die Stimmen aus der Tiefe des Datenraumes.

Angesichts dieser strukturellen Analogien mag es verwundern, daß bisher nur wenige Anzeichen von erfolgreichem Bewegungsaktivismus im Internet zu finden waren. Die Bemühungen von Grassroot-Aktivisten im Cyberspace fristen bislang ein eher randständiges Dasein. Den inzwischen zwar zahlreich im World Wide Web vertretenen Initiativen mangelte es vor allem an einer ausreichenden Zahl von Nutzern, die eine öffentlichkeitswirksame Mobilisierung und Koordination von Protest im Internet hätte ermöglichen können. Zudem bestehen noch immer zu wenige Schnittstellen, die einen Transfer von Online-Aktivitäten in "materielle" Politikprozesse erlauben - im Zweifelsfall zieht die Politik den Netzstecker und ignoriert die Stimmen aus der Tiefe des Datenraumes.

Was ist neu an digitalen Bewegungsnetzwerken?

Eine wichtige Rolle bei der Ausbreitung digitaler Protest-Infrastruktur kommt dem hohen Vernetzungsgrad der Studierenden zu. Der digitale Austausch zwischen den Hochschulen ist so neu nicht, viele Gremien der studentischen Selbstverwaltung präsentieren sich schon lange im WWW und elektronische Protestschreiben sind spätestens seit der Empörung um die französischen Atomversuche vor dem Mururoa-Atoll als zeitgemäße Form der Unterschriftensammlung bekannt. Dennoch stellt die Eigendynamik der Online-Proteste in ihrer Intensität eine Innovation dar. Die flächendeckende Ausbreitung ist begründet im Erreichen einer "kritischen Masse" von Protest-Aktivisten und -Unterstützern mit Internet-Zugang. Die kreativen Datenarchitekten auf der Anbieter-Seite lieferten eine professionelle PR-Arbeit, die bei einer ausreichenden Zahl angeschlossener Adressaten auf reges Interesse stieß. Dabei ist diese digitale Medienkompetenz kein Verdienst herkömmlicher Lehrpläne, denn dort fehlt eine regelmäßige Einbindung des Mediums Internet. Vielmehr eignen sich große Teile der Studierenden ihre Kenntnisse in Eigenregie an und scheinen somit für das Zeitalter von Bits und Bytes besser gerüstet, als ihre Ausbildung erwarten lassen könnte. Die Streikangebote wiesen durchweg einen hohen technischen und grafischen Standard auf, nicht selten lieferten naturwissenschaftlich-technische Fachbereiche besonders ausgefeilte Präsentationen. Die hohe Akzeptanz der Netzangebote erklärt sich auch dadurch, daß sich das Internet durch netzbasierte Aktionsformen (Virtuelle Vorlesungen, Protest-Mails etc.) zum nach außen gerichteten "Medium" des Protestes entwickelt und es zudem nach innen gerichtete Funktionen als Identifikations-, Organisations- und Koordinationsinstrument (Mailing-Listen, WWW-Archive, Links etc.) übernehmen kann. Dezentraler Aufbau und starke Vernetzung korrespondieren dabei offenbar mit den Bedürfnissen des kollektiven Akteurs, der einer stetigen Selbstvergewisserung bedarf und dabei gleichzeitig mobilisierendes Potential freisetzen kann. Trotz aller Informalität und Dezentralität der Netzkommunikation ist hier eine Bewegungsöffentlichkeit mit hohem Verbindlichkeitsgrad entstanden. Dies ist nicht untypisch für netzinterne Entscheidungsfindungs- und Institutionalisierungsprozesse, deren "Autorität ausschließlich auf der Legitimität ihrer Organisations- und Verfahrensformen" beruht. Eine weitere Besonderheit stellt in diesem Zusammenhang die Rolle des Internet in der medialen Öffentlichkeitsvielfalt dar. Aufgrund des immer noch hohen Nachrichtenwertes Internet-bezogener Ereignisse funktioniert die studentische Online-Kampagne als ein Relais zwischen verschiedenen Öffentlichkeiten: Über die virtuose Nutzung des virtuellen Mediums Internet findet der studentische Protest verstärkten Eingang in die alten Medien, wie etwa die umfangreichen Presse-Archive beweisen (z.B. www.rzuser.uni-heidelberg.de/˜llammich/presse/index.html). Die Besetzung des öffentlichen Raumes der Datennetze, die sich in der Reservierung der Domain-Namen www.streik.de, www.studentenproteste.org und www.uni-streik.de am deutlichsten zeigt, zieht ähnlichen Aufmerksamkeitsgewinn nach sich wie die klassische Protestform der Demonstration auf Bonner Boden. Die Mittel zur Erlangung von Medienpräsenz befinden sich somit unter Umgehung der klassischen Gatekeeper zum Teil in der Hand - oder besser auf dem Server - der Akteure. Die bereitgestellten Informationen und Verbindungen laden zur selbstbestimmten Meinungsbildung ein, die den Beteiligten auch zum kritischen Vergleich mit den Produkten der Massenmedien dienen. Für die studentischen Milieus kann daher in bezug auf die "neuen Medien" festgestellt werden, daß während des Streiks die Mixtur aus mobilisierungsförderndem Thema, hohem Vernetzungsgrad und avancierten Aneignungsformen durchaus demokratisierend wirken konnte - und damit wären die Studierenden der Gesellschaft doch wieder einen Schritt voraus.

Generationswechsel in der Protestkultur?

Die digitalen Aktivitäten verdrängten oder ersetzten trotz ihrer großen Popularität jedoch keineswegs traditionelle Stilelemente des Protests. Vielmehr gelingt besonders in der intelligenten Verbindung alter und neuer Aktionsformen eine wirkungsvolle Selbstaktualisierung. Es sind gerade die Streikzeitungen, Flugblätter, Protestsongs und Transparente, die nun ihre digitale Neuauflage erleben - mit zuweilen größerer Effizienz und oft wesentlich höherer Reichweite bei geringerem Aufwand. So wirkt die Blockade universitärer Einrichtungen oder die massive körperliche Präsenz im öffentlichen Raum bereits eindrucksvoll, aber begrenzt - durch Abbildung und Archivierung im Datenraum wird ihre Sichtbarkeit unabhängig von Zeit und Ort des Geschehens gewahrt. Virtuelle und körperliche Protestformen verhalten sich somit nicht alternativ, sondern komplementär zueinander und sind auch nicht auf den Datenraum des Internet begrenzt. Das produktive Nebeneinander alter und neuer Protestformen scheint dabei auf eine "Evolution des Protests" hinzudeuten, die die massive Steigerung medialer Thematisierungskompetenz zur Folge hat. Da aus sozialwissenschaftlicher Sicht eine "Generation" als Kollektivträger gesellschaftlicher Impulse gilt, der neue Zugänge zu akkumuliertem Kulturgut hervorbringt, scheint dieser evolutionäre Sprung im Zuge eines Generationswechsels möglich zu werden. Die 68er erhoben ihre Protestformen zu einem neuen Gütesiegel, das mittlerweile aufgrund der Vereinnahmung durch alle potentiellen politischen Gegner systematisch unterlaufen wird. Da der heutigen Studierendengeneration nur noch Freunde und keine Feinde gegenüberstehen, wird der Protest in einen Kommunikationsraum verlagert, in den ihr die selbsternannten Freunde mangels Medienkompetenz vorerst nicht folgen können.

Virtuoser Protest im Datenraum

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