Der Pirat des Wissens ist ein guter Pirat

Ein Gespräch mit Michel Serres über die Effekte der neuen Technologien auf unser Denken, moderne Piraten und darüber, was Brot, Wein und Lammkoteletts mit der Genomforschung zu tun haben

Der französische Wissenschaftsphilosoph Michel Serres wird gern auch ein "Philosoph der Sinnlichkeit" genannt. Von seinem Mentor Gaston Bachelard übernahm er die Verknüpfung von Wissenschaftstheorie mit Poesie, von André Leroi-Gourhan den Blick auf breite menschheitsgeschichtliche Entwicklungslinien. Serres, ein für die akademische Zunft unbequemer Botschafter zwischen der Welt der Wissenschaften, den Künsten und den Mythen, ist Philosophieprofessor an der Sorbonne in Paris und im kalifornischen Stanford; als eingefleischter Etymologe und Traditionalist der französischen Sprache - stets ihre offene Seite und ihren literarischen Ausdruck betonend - fand er 1990 auch Aufnahme in den "Zirkel der Unsterblichen" der renommierten Academie française.

Im Februar hielt Serres am Wiener Institut Français den Vortrag "Autours des nouvelles technologies" und beantwortete Telepolis einige Fragen zu neuen Technologien und parasitären Strategien. Zuvor ein Überblick zum theoretischen Ansatz des im deutschen Sprachraum eher wenig rezipierten Philosophen.

Michel Serres, Photo von A.-M. Guérineau

Eine Philosophie der Kommunikation

Übersetzung, Interferenz, Verteilung - Begriffe, unter denen Michel Serres Kommunikation thematisierte und die den radikalen Bruch mit der Faszination für cartesianische Geometrie dokumentieren. Die Beiträge, die in den fünf "Hermes"-Bänden publiziert wurden, hatten als Ausgangspunkt eine mathematisch begründete Theorie der Netze. Serres bestimmte darin in den frühen sechziger Jahren das klassische lineare Übertragungsmodell, das Kommunikation als Austausch zwischen zwei unabhängigen Polen darstellt, als Sonderfall, der in der Wirklichkeit kaum zu finden ist.

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Der Realität entspricht viel eher ein zumindest dreidimensionales Netzwerk, in dem jeder Knoten notwendigerweise mit vielen anderen in Verbindung steht. Übertragung zwischen diesen Knoten ist wiederum nur ein Sonderfall der möglichen Bezugnahme; Determination, Reflexion, Interferenz, Negation, Überschreitung - oder all das gleichzeitig - bestimmen die kommunikativen Verhältnisse.

Michel Serres' auf moderne mathematische Axiome bezogene Netztheorie erlaubt eine strategische Distanzierung von den cartesianischen Dualismen wie Geist und Materie, Mensch und Technik. Diese eingeübten Kategorien, Jahrhunderte lang als ontologische Grundkonstanten verstanden, werden durch Bündel von Kraftvektoren abgelöst. So kann man die Zufälligkeiten der Kommunikation mathematisch begreifen - ohne sie allerdings in der Realität berechenbar zu machen. Wenn schon die computergestützte Wettervorhersage an ihre Grenzen stößt, dann stellt Kommunikation in ihrer Komplexität und Vielschichtigkeit ein unendlich größeres Problem dar. In der heute soziologisch einflussreichen "Actor-Network Theory" (Bruno Latour) lebt dieser Ansatz fort.

Hermes, Argus, Penelope, Atlas, die Engel, der Parasit, der Hermaphrodit, der Harlekin - Serres wählt in seinen Schriften mythische Gestalten als Metaphern, um diese Komplexität zugänglich zu machen. Er wird damit selbst zu jenem Boten, zum Übersetzer, den er nicht zufällig in der mythischen Figur des Hermes als symbolischen Träger aller Kommunikation vorstellt. Es braucht Grenzgänger zwischen Göttern und Menschen, ständige Grenzüberschreitungen, um die Erkenntnis voranzutreiben. Bei Michel Serres wird Diskursvermischung zur Realität, denn er zeigt, dass das Eine nicht ohne das Andere sein kann, zum Beispiel Wissenschaft nicht ohne Poesie. Hermes, der Götterbote - zugleich Beschützer der Kaufleute, der Diebe und der Übersetzer - steht als Symbol für unsere heutige Zivilisation; er hat Prometheus, den Überbringer des Götterfeuers, und damit die Epoche der systematischen Entwicklung von Produktionsmitteln, abgelöst: die in den fünfziger Jahren zu Ende gegangene Industriegesellschaft.

Es geht in Michel Serres' Texten um kulturelle Veränderungen, um Durchgänge und Verlagerungen. Mit den neuen Informationstechnologien leben wir in einer solchen Zeit der Transformation, einer grundlegenden Neuorganisation des kulturellen Netzwerks. Vergleichbar ist der gegenwärtige kulturelle Wandel mit jenen, die mit dem Übergang von oraler Tradition zu Schrift bzw. von der Schrift zu ihrer mechanischen Reproduktion im Druck in Verbindung gebracht werden. Durch diese medialen Revolutionen wurden wesentliche Neuerungen ermöglicht - als Folge der Schrift vor allem die Erfindung der Geometrie, als jene des Drucks die modernen Experimentalwissenschaften; die Konsequenzen der Informationsrevolution kennen wir freilich noch nicht. Michel Serres wagt allerdings die Vermutung, dass sie zumindest ebenso gravierend sein werden wie jene der Einführung der Schrift oder des Buchdrucks.

Die ästhetischen Kategorien (also Raum und Zeit) wandeln sich nämlich grundlegend mit den Orten des Wissens; eines Wissens das sich bislang konzentriert hat - in Bibliotheken, Labors, Büros, Universitäten. Zogen diese traditionellen Wissensspeicher die Bewegung auf sich, so ist es nun umgekehrt: das Wissen bewegt sich auf die Menschen zu. Wir leben nicht länger in einem Raum des zentralisierten, sondern in einem Raum des verteilten Wissens, organisieren unsere Netzwerke immer weniger nach einer Logik der Konzentration, sondern vielmehr nach dem Prinzip einer variablen Topologie; das exponentielle Wachstum des mobilen Kommunikationsmarktes illustriert dies bestens. Als Folge dieser Veränderung werden neue Formen des Menschseins, neue Kommunikationsordnungen entstehen.

Zuerst leerte die Schrift die Köpfe, das Gedächtnis wanderte auf den Datenträger Papier, vom Subjekt zum Objekt. "Denkfähigkeit" heißt dann nicht länger, das gesamte theologische Wissen aus dem Kopf zitieren zu können - diese Fähigkeit haben wir an die Speichermedien verloren. Wir dürfen folgern, dass kognitive Fähigkeiten nicht das alleinige Privileg des Menschen sind. Serres hält diese Entwicklung aber keineswegs für eine Katastrophe, entdeckt er als Optimist doch in jedem Verlust auch Gewinn oder Befreiung. Eben diese menschheitsgeschichtliche Entwicklung rekapituliert folgende kurze Geschichte, die Serres von seinem Lehrer Leroi-Gourhan übernahm:

Jedesmal, wenn ein Organ - oder eine Funktion - sich von einer alten Verpflichtung befreit, erfindet es etwas Neues. Als die Pfote oder Hand durch den aufrechten Gang von der drückenden Last des Stützens oder Gehens befreit ist, verändert sie sich; sie wird zum Greiforgan und formt schließlich das Werkzeug; als Mund, Kinn oder Maul durch die aufrechte Körperhaltung von der vitalen Notwendigkeit des Zupackens befreit sind, da beginnen sie zu sprechen. Das Gedächtnis befreit sich gleich dreimal

bei der Entstehung der Schrift, durch die Entdeckung des Buchdrucks und nun durch den Computer. Wer vermag zu sagen, was die Erfindung der Geometrie der Entstehung der Schrift verdankt? Wer vermag zu sagen, was die Experimentalwissenschaften dem Buchdruck verdanken? Zu welchen Neuerungen wird das dritte Vergessen führen? Und zu welcher neuen Verfügbarkeit erhebt unsere Sprache ihre Wiedergeburt?

Für Serres wird die Informationsgesellschaft eine pädagogische Gesellschaft neuer Art sein, ja sie muss es werden, um der neuen Ordnung des Netzwerks entsprechen zu können. Das Verbrechen der Wissensmonopolisierung in allen seinen Varianten verlangt nach Wiedergutmachung; diese funktioniert jedoch nicht nach dem traditionellen paternalistischen Modell (Lehrer-Schüler Verhältnis, traditionelle Entwicklungshilfe), sondern kommt von der Peripherie; von jenen also, die bislang vom Wissen ausgeschlossen wurden. (vgl. dazu Serres im Gespräch Revue Quarte Monde)

Die dritte Welt wird sich nicht länger im Abseits halten lassen, meint Serres, und die Zirkulation des Wissens durch Copyrights nicht zu bändigen sein. Das technische Potenzial provoziert immer auch seine uneingeschränkte Nutzung - und sei es durch Piraterie. Schließlich beschützt Götterbote Hermes nicht zuletzt auch die Diebe. So hat das globale Netzwerk des Wissens die Tendenz, die sozialen und politischen Ungleichheiten in der Verteilung von Wissen aufzuheben. Ein Modell für alternative Kommunikation sieht Serres, der notorische Optimist, im historischen Beispiel der von Frauen geführten Pariser Salons. Dort wurden weder Monologe noch Dialoge geduldet, sondern allein die umfassende Konversation, das Ensemble permanenter Übergänge.

Neue Technologien und parasitäre Strategien - Michel Serres im Gespräch

Monsieur Serres, Sie sind ein Philosoph, der sich mit neuen Technologien, Kommunikation und Medien beschäftigt. Warum?

Michel Serres: Schon mein erster Artikel aus dem Jahr 1961 versucht die Frage zu beantworten, wie man ein Netzwerk beschreibt. Damals gab es freilich noch kein Internet, mich hat also die Logik des Netzwerkes interessiert. Bis 1972 habe ich fünf Bücher über Kommunikation publiziert, die alle auch auf Deutsch übersetzt worden sind und die einen gemeinsamen Übertitel haben: Hermes. In der griechischen Mythologie ist Hermes der Götterbote. Nach dem Boten kamen dann die Hindernisse der Kommunikation: der Parasit - der auch manchmal Initiator sein kann. Danach habe ich ein Buch über die Engel geschrieben, Angelos, wieder ein Botschafter also.

Ihr Ansatz folgt also weniger der klassischen philosophischen Tradition des Dialogs, sondern geht eher in die Richtung von Übertragung, Botschaften?

Michel Serres: Ja stimmt, die philosophische Tradition spricht immer von Dialogen. Von Plato bis Leibniz gibt es offensichtlich nur die Technik des Dialogs, während es bei mir eher um die Übertragung in einer pluralistischen Welt geht. Das heißt, die Kommunikation passiert in einem Netz, während sich der Dialog immer von einer einzelnen Person zu einer anderen ereignet. In der Kommunikation können es fünfhundert oder fünftausend sein - eigentlich egal wie viele. Aber diese schaffen sich Möglichkeiten der Übertragung von Botschaften, die sich vom Dialog völlig unterscheiden.

Aber selbst im Dialog sind wir wohl eher zu viert als zu zweit. Das ist ganz einfach: da gibt es Sie und da gibt es mich, aber wir können nur sprechen, wenn wir gemeinsame Wörter kennen. Das ist, was ich die Intersektion, die Überschneidung des Vokabulars nenne. Diese Überschneidung lässt sich durch eine Person symbolisieren, nämlich den guten Engel. Er hilft uns beim Sprechen, weil er unser symbolisches Gemeingut verwaltet. Weiters gibt es da noch den Parasiten - die Statik, Geräusche, die verhindern können, dass wir uns verstehen - der böse Engel. Es gibt immer die Hilfe und auch das Hindernis. Wir sind also immer zu viert.

Ich habe mich für Kommunikation interessiert, philosophisch, aber auch was die Interpretation, die Darstellung betrifft. Denn die Fragen der Kommunikation sind recht alte, Leibniz war der erste Philosoph der Kommunikation. Außerhalb der Philosophiegeschichte, in der Geschichte der Literatur oder sogar der Geschichte der Religionen stellt sich das Problem der Kommunikation eher auf praktische Weise. Zum Beispiel: Wie bringt man Wissen in die Sahara? Welche praktischen Probleme gibt es beim Tele-Learning? Tatsächlich existiert aber keine philosophische Tradition zu diesen Fragen. Dafür könnte es einen einfachen Grund geben: bis vor kurzem waren die Philosophen eher in den Wissenschaften vom Menschen gebildet als in den exakten Wissenschaften, und wenn man von diesen nichts weiß, dann ist es schwer über die neuen Technologien und ihre Praxis zu sprechen.

Sie müssen keine Angst haben, wenn die pessimistischen Philosophen Ihnen heute sagen: ah, mit der Einführung dieser und jener neuen Technologie wird der Mensch diese und jene Fähigkeiten verlieren. Antworten Sie ihnen mit Nein! Denn im präziseren Sinn ist die Befreiung von der erdrückenden Pflicht, diese oder jene Sache tun zu müssen, ein Gewinn. Wir haben wieder Platz, wahrscheinlich sogar freien Platz in den Synapsen des Gehirns, der für gänzlich neue Funktionen zur Verfügung steht, transzendentere als die früheren. Ich glaube - und daher rührt mein Optimismus -, dass jedes Mal, wenn wir eine kognitive Funktion freisetzen, eine neue auftritt, die sich mit der alten gar nicht mehr messen lässt. Das ist außergewöhnlich, denn noch nie zuvor in der Menschheitsgeschichte ist unser Kopf so befreit gewesen. So befreit für die Entdeckung von Neuem. Niemals.

Sie sind also Optimist, wenn es um die neuen Technologien geht, obwohl ein großer Teil der Bevölkerung vom Zugang ausgeschlossen ist und die westliche Welt über Patentrechte und Ähnliches das Wissen in der abendländischen Hemisphäre halten will.

Michel Serres: Natürlich gibt es Hindernisse, aber diese Hindernisse wären ohne die neuen Technologien noch viel größer als mit ihnen. Denn wenn man über keine neuen Technologien verfügt, wird alles kostenintensiver - nehmen wir nur einmal den universitären Campus alten Stils. Es gäbe ohne Technologien gar keine Möglichkeit, das Wissen überhaupt aus unseren Breiten in die Welt hinauszubringen. Die digitale Kluft ist also wesentlich kleiner, als es die Kluft davor gewesen ist.

Meinen Sie, mit "parasitären" Strategien wie illegalem Download oder Hacken von Wissen ließe sich die Kluft noch weiter verringern?

Michel Serres: Das ist natürlich eine ziemlich gute Sache. Es wird vielleicht der Moment kommen, da die dritte Welt eine Piratenflagge hisst. Und auch das wäre eine gute Sache. In meinen Augen ist es niemals ein Verbrechen Wissen zu stehlen. Es ist ein guter Diebstahl. Stehlen Sie doch das pythagoräische Theorem, das würde mir gefallen.

Der Pirat des Wissens ist ein guter Pirat. Wenn ich noch einmal jung wäre, dann würde ich ein Schiff bauen, das so hieße: Pirat des Wissens. Was in der Wissenschaft derzeit schlimm ist, ist dass die Firmen ihr Wissen kaufen und es deshalb geheim halten wollen. Und deshalb werden die Piraten morgen die sein, die im Recht sind. Man wird das Geheimnis piratieren.

Im deutschsprachigen Raum hält man den Krieg oft für den Vater des technologischen Fortschritts. Ihre Position unterscheidet sich davon doch recht drastisch.

Michel Serres: Historisch gesehen ist es sehr schwer zu sagen, dass die Technologien vom Krieg herstammen. Eigentlich weiß man überhaupt nicht, woher sie kommen. Ich habe da eine Theorie, aber jeder Philosoph hat eine Theorie. Für mich kommen sie vom Körper. Die Verwendung im Krieg ist eine mögliche Verwendung von Technologie. Ich glaube nicht an diesen fatalen Zusammenhang von Krieg und Technologie.

In diesen Tagen wurde das entschlüsselte menschliche Genom publiziert. Sie haben sich ja auch mit der Biologieauseinandergesetzt. Welche Position kann die Philosophie hier noch einnehmen?

Michel Serres: Die Philosophie - das weiß ich nicht. Schließlich wird die Philosophie von tausenden verschiedenen Menschen betrieben. Meine Position ist sehr präzise: Was haben unsere Vorfahren erfunden, als sie mit der Landwirtschaft begannen? Was haben unsere Vorfahren getan, um den Weizen, um das Schaf zu erfinden? Das wissen wir nicht. Sie haben aber einen neuen Typ von Tier, von Pflanze erfunden. Wie genau, wissen wir nicht wirklich. Aber es hat nie eine Henne gegeben, die den Hühnerstall verlassen hätte, um wieder im Urwald zu leben. Unsere Vorfahren haben damit einen außergewöhnlichen Schritt gemacht, das Erbgut betreffend, ohne es zu wissen.

Was unsere Vorfahren erfunden haben, war wirklich unglaublich, nämlich neue Arten von Tieren und Pflanzen, die uns über Tausende von Jahren ernährt haben. Sie haben also die Schwelle zur Meisterung der Reproduktion des Lebenden überschritten. Sie haben das Erbgut einer Art verändert, ohne es zu wissen, einfach indem sie den Phänotyp gezähmt haben. Heute sind wir in genau der gleichen Situation wie unsere Vorfahren, als diese die Landwirtschaft und die Viehzucht erfunden haben. Neue Landwirte eines neuen Neolithikums.

Dabei handelt es sich nicht um eine kulturelle Überformung wie etwa bei der Schule, sondern um einen Eingriff in die biologische Substanz. Da liegt der Unterschied. Wir wissen nicht, auf welche Pflanze der Weizen zurückgeht. Beim Mais wissen wir es. Was aber auf jeden Fall passierte, ist ein technischer Sprung, der die Spezies selbst verändert hat. Und heute sind wir an einem Punkt angelangt, wo wir genau das wieder tun. Aber diesmal sind wir uns dessen bewusst, während unsere Vorfahren dafür blind waren. So beschwört die Technologie einen längst vergessenen Moment unserer Frühgeschichte. Dieser Moment ist vielleicht ebenso wichtig wie der, an dem wir begannen, so zu leben wie wir es heute tun - mit Brot, Wein und Lammkoteletts. Vor der Erfindung der Landwirtschaft hatten unsere Vorfahren nämlich weder Brot noch Wein noch Lammkoteletts.

Michel Serres in deutscher Übersetzung

Hermes I - Kommunikation, Berlin: Merve 1991
Hermes II - Interferenz, Berlin: Merve 1992
Hermes III - Übersetzung, Berlin: Merve 1992
Hermes IV - Verteilung, Berlin: Merve 1993
Hermes V - Die Nordwest-Passage, Berlin: Merve 1994

Der Parasit. Frankfurt: Suhrkamp 1981
Die fünf Sinne. Eine Philosophie der Gemenge und Gemische, Frankfurt: Suhrkamp 1998
Der Hermaphrodit. Frankfurt: Suhrkamp 1994
Der Naturvertrag. Frankfurt: Suhrkamp 1994
Über Malerei: Vermeer, La Tour, Turner. Verlag der Kunst 1995
Die Legende der Engel. Frankfurt: Insel Verlag 1995
Herausgeber: Elemente einer Geschichte der Wissenschaften. Frankfurt: Suhrkamp 1998

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Die Informationsgesellschaft - Zeitalter der Engel?

Zu Michel Serres' "Die Legende der Engel" (Insel Verlag 1995)

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