Twitter, Demi Moores Po und Sex and the City

Ernst Corinth 27.03.2009

YouTube und Co. – unsere wöchentliche Telepolis-Videoschau

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Das hat uns wirklich noch gefehlt: YouTube-Videos kann man jetzt ganz einfach bei Twitter veröffentlichen. Möglich macht dies die Funktion "Weiterleiten", die man unter jedem Video findet. Dort geht man dann auf "Posten an" und gibt eben Twitter an. Das ist alles. Einfach nett. Und vermutlich gibt es nach der Welle aus Musik-, nun bei Twitter eine aus Videolinks.

Amnesty International Anti-Kriegs-Video

Apropos: Twitter. Auch der Schauspieler Ashton Kutcher mischt dort mit. Mit kuriosen Folgen. Als seine Ehefrau Demi Moore sich nämlich kürzlich um seine Klamotten gekümmert hat, hat er das sofort fotografiert und bei Twitter veröffentlicht. Klingt harmlos, doch Frau Moore war dabei nur mit einem Bikinihöschen bekleidet. Und streckt auf dem Bild nun dem Betrachter ihren Po entgegen. Das Foto, das sich in kürzester Zeit bei Twitter mehr als 14000 Menschen angeschaut haben, macht nun die Runde in der internationalen Klatschpresse. Und Kutchers Kommentar: "Psst, sagt es bloß nicht meiner Frau" war daher wohl vergeblich.

Noch eine nette neue Spielerei nennt sich TubeBattle. Eine Plattform, auf der man Videos aus verschiedenen Kategorien gegeneinander antreten lassen kann, um so das jeweils beste oder lustigste zu ermitteln. Und natürlich gibt es auf der Seite auch eine Liste der sogenannten Champions aus jeder Kategorie.

Bei Premiere.com werden gerade 20 Filme (leider ohne Videos) vorgestellt, in denen New York zerstört wird. Überraschend ist die Nummer 1 auf dieser Liste: "Sex and the City". Doch die Begründung, aus der wir kurz zitieren, leuchtet ein:

Without a doubt, the combined forces of Carrie, Samantha, Charlotte, and Miranda have been more devastating to life in New York than anything dreamed up by Roland Emmerich or Michael Bay. As a cable series, Sex turned New York's way of life upside down - convincing millions of Midwest dreamers that they could afford a one-bedroom Manhattan apartment by writing a single newspaper column every four months ...

ScreamBody - Kelly Dobson

Nun aber zurück zu den Videos. Eine wirklich tolle Erfindung, den ScreamBody, stellt dieser kurze Film vor. Genauso praktisch, zumindest für Katzenbesitzer, ist die Bastelidee, die wir im Blog "Lupe" gefunden haben. Schadenfreude kommt ja immer gut – daher nun drei Beispiele: Wie man sich selber ausknocken kann, demonstriert der britische Boxer Tyson Fury. Wie schmerzhaft der Umgang mit einem Taser sein kann, zeigt dieses Video. Und dass Frauen schlecht einparken, ist zwar ein altes Vorurteil, dennoch scheint was dran zu sein: bitteschön

The Invisible Man

Bei der Straßen-Kunstaktion "The Invisible Man" wurde ein Obdachloser zu einem durchsichtigen Menschen. Wie das ausschaut, ist hier dokumentiert. Ein viraler Clip, der Stunts von Mini-Fahrern auf der Autobahn zeigt, ist derzeit gerade im Netz sehr populär. Ein neues Anti-Kriegs-Video hat Amnesty International veröffentlicht. Und zum Schluss zeigen wir, wie man mit einem Baum eine Weinflasche entkorken kann. Na dann, Prost!

http://www.heise.de/tp/artikel/30/30018/1.html
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