Szenario 2010: Verbot von Bilderberger-Treffen

Artur P. Schmidt 19.05.2009

Der Planet Erde ist in den unendlichen Weiten des weltweiten Finanz-Nirwanas bankrott gegangen. Die führenden Politiker der Welt haben auf öffentlichen Druck beschlossen, zukünftige Treffen der Bilderberger-Gruppe zu verbieten

Nach den verheerenden Fehlentscheidungen des Jahres 2009, die zum Kollaps des Dollar und einem Crash der amerikanischen Staatsanleihen führten, sollen Geheimtreffen der Bilderberger-Gruppe nunmehr der Vergangenheit angehören.

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Das letzte, das 57. Treffen fand unter starken Sicherheitsvorkehrungen vergangenes Wochenende in einem auf einer kleinen Halbinsel gelegenen Hotel im Athener Vorort Vouliagmen statt, teilgenommen sollen nach der nachrichtenagentur AP haben u.a. US-Finanzminister Tim Geithner, Larry Summers, Direkor des National Economic Council, Richard Holbrooke, Sonderbotschafter von US-Präsident Obama für Pakistan und Afghanstan, Weltbankpräsident Robert Zoellick, Jean-Claude Trichet, Chef der EU-Zentralbank, und EU-Kommisssionspräsident Jose Manuel Barroso. Josef Ackermann soll sowieso ein regelmäßiger Teilnehmer sein. Aber wirklich Genaues weiß man nicht.

Der Druck aus der Öffentlichkeit wurde immer größer, nachdem weltweit organisierte Generalstreiks die Wirtschaften der G20-Nationen völlig lahm gelegt haben. Jahrzehntelang wurden in Geheimtreffen die Weltwirtschaft manipuliert und alles nur Erdenkliche getan, um bestimmte elitäre Kreise gestärkt aus den regelmäßig auftretenden globalen Finanzkrisen hervorgehen zu lassen.

Nachdem das öffentliche Leben im Herbst 2010 komplett zusammengebrochen war und Straßenschlachten zum alltäglichen Ereignis wurden, konnten sich auch die unfähigsten Politiker dem Druck der Straße nicht mehr entziehen. Der Klub der Weltverbesserer musste jetzt unter Strafandrohung offen legen, was er in den letzten Jahrzehnten so alles beschlossen hatte. Die Institution des IMF wurde aufgelöst und durch eine die neue Aufsichtsbehörde ersetzt, die nur noch zinslose Verschuldungen der Staaten zulässt.

Einige Mitglieder der Hochfinanz-Stasi der Bilderberger wurden zudem vom Internationalen Gerichtshof in Den Haag mit den höchsten bisher ausgesprochenen Strafmassen belegt. So wurde Henry Paulson (Chef-Konstrukteur des Bailout-Betruges) zu 100 mal lebenslänglich verurteilt, Timothy Geithner und Ben Bernanke (Hyperinflations-Fetischisten, die den Dollar crashten) mit 50 mal lebenslänglich, wohingegen der ehemalige und im Frühjahr 2010 gefeuerte Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann (Finanz-Zauberkünstler, der Nullen verschwinden lassen kann), mit 10 mal lebenslänglich noch vergleichsweise glimpflich davongekommen ist. Wie nicht anderes zu erwarten erhielt Alan Greenspan (der Maestro der Bubbles) mit 1000 mal lebenslänglich die höchste bisher je ausgesprochene Strafe, da er über 2 Jahrzehnte die größte Schuldenökonomie der Weltwirtschaftsgeschichte als Stararchitekt der Bilderberger-Loge designt hatte.

Es bleibt noch zu erwähnen, dass sich der in allen Anklagepunkten schuldig gesprochene Bill Clinton (der Aushebeler des Glass-Steagall Acts, d.h. der Trennung von Geschäfts- und Investmentbanken) im Sommer 2010 in seiner Zelle erhängt hatte. Die obersten Bundesrichter in den USA prüfen gerade ein Amtsenthebungsverfahren gegen Präsident Barack Obama, da er die Krise durch sein Festhalten an den Gelddruckkünstlern Geithner und Bernanke immer weiter eskalieren ließ. Mit einer baldigen Aufhebung seiner Immunität ist, da er als Handlanger der Bilderberger fungierte, bereits im Frühjahr 2011 zu rechnen.

http://www.heise.de/tp/artikel/30/30349/1.html
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