Parlamente braucht man im Zeitalter des Internet nicht mehr

Vorige Seite

Seit es das Internet gibt, wo sich jedermann in wenigen Minuten über politische Dinge informieren und sich in wenigen Stunden mit politisch Gleichgesinnten verbünden kann, wo auch der Abschluss verbindlicher Rechtsgeschäfte möglich ist, steht einer volksunmittelbaren staatlichen Willensbildung, mithilfe dieses elektronischen Kundwerks, nichts mehr im Weg. Jeder wahlberechtigte Bürger, könnte also elektronisch wählen bzw. abstimmen. Die bisherigen technischen Probleme der Fälschungssicherheit lassen sich lösen, wenn man nur will. Parteien, die sich zu parasitären Organisationen im Körper der parlamentarischen Demokratie entwickelt haben, werden dann nur noch Sammelbecken für bestimmte politische Anschauungen und Ziele sein. Ohnehin geht die Tendenz der kollektiven politischen Willensbildung der Bürger in Richtung Sachthemen, und die Bindung an Parteien nimmt ab. Dies kann man auf kommunaler Ebene in Deutschland beobachten, wo die Bürger -wenn auch begrenzte- Mitbestimmungsrechte durch Bürgerentscheide haben. In den Ländern mit süddeutscher Kommunalverfassung dürfen auch die Bürgermeister von den Bürgern unmittelbar gewählt und notfalls abgewählt werden. Leider können bisher nur auf dieser beschränkten Ebene die Bürger jene Verantwortung einfordern, die Volksvertreter angeblich tragen.

Der Parlamentarismus als Anachronismus

Parlamente waren in der Postkutschenzeit das richtige Instrument für einen demokratischen Staat

Die parlamentarische Demokratie ist die Diktatur der gewählten Obrigkeit

Die Versprechen von Demokratie sind Täuschung

Die Parlamentarier sind Marionetten der Regierung

Die politische Klasse benutzt ihre Ämter zum Pfründeerwerb und zur Veruntreuung von Volkseigentum

Länderparlamente und der Bundesrat sind unnötig

Parlamente braucht man im Zeitalter des Internet nicht mehr

Der volkseigene Staat verwirklicht Demokratie

http://www.heise.de/tp/artikel/31/31143/1.html
>
<

Darstellungsbreite ändern

Da bei großen Monitoren im Fullscreen-Modus die Zeilen teils unleserlich lang werden, können Sie hier die Breite auf das Minimum zurücksetzen. Die einmal gewählte Einstellung wird durch ein Cookie fortgesetzt, sofern Sie dieses akzeptieren.

Aktive und passive Alien-Artefakte im Sonnensystem

SETA - Spurensuche nach dem extrasolaren Monolithen - Teil 2

Ein neuer Bundespräsident?

Wulff will aussitzen, aber die Geduld ist am Ende. Soll er endlich, aber schnell seinen Hut nehmen?

abstimmen
Cover

Mensch+

Upgrade-Revolution für Homo sapiens
Das neue Telepolis-Special

Humanitäre Intervention als propagandistischer Normalfall

Peter Mühlbauer 20.10.2009

Interview mit Christoph Kampmann zur Geschichte eines Phänomens

In den letzten zwanzig Jahren begannen militärische Auseinandersetzungen mehrfach als "Humanitäre Interventionen". Der Historiker Christoph Kampmann hat entdeckt, dass die für solche Eingriffe eingesetzten Argumentationen nicht erst in der Ära nach dem Kalten Krieg entstanden, sondern weitaus früher zum Einsatz kamen.

weiterlesen
FOTOBLOG

Abgefahren

Auch der endgültige Stillstand gehört zur Dromologie

bilder

seen.by


TELEPOLIS