Paranormale Aktivitäten nicht nur im Kino
YouTube und Co. – unsere wöchentliche Telepolis-Videoschau
Schwierige Zeiten verlangen nach neuen Ideen. Auch in der Kinobranche. In den USA hat eine große Filmfirma jetzt äußerst geschickt das Internet ausgenutzt, um einen Horrorstreifen zu vermarkten. Die Rede ist von dem Film Paranormal Activity, der Inhalt hält offenbar, was der Titel verspricht. Bemerkenswert sind jedoch die Produktionskosten in Höhe von angeblich nur 10.000 Dollar, also eine Low-Low-Budgetproduktion. Gezeigt wurde nach einem Bericht der New York Times dieser bestimmt gar schreckliche Streifen zuerst lediglich in 13 amerikanischen Uni-Städten - in Mitternachtsvorstellungen.
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| 'Paranormal Activity' Trailer |
Danach entstand, wohl auch initiiert durch den zuständigen Filmverleih, ein regelrechter Hype um den Film, im Internet, in Foren, bei Facebook oder bei Twitter, wo er seit Wochen zu den viel diskutierten Themen gehört. Gleichzeitig versprach der Verleih, den Film landesweit in den Kinos zu starten, wenn das mindestens eine Million Menschen in einer Netzumfrage wünschen.
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Das war dann überhaupt kein Problem mehr. Vergangene Woche lief der Film in 159 amerikanischen Kinos an und in nur wenigen Tagen spielte diese 10.000-Dollar-Produktion bereist mehr als 8 Millionen ein. Erwartet wird übrigens eine Einnahme allein in den USA in Höhe von 75 Millionen Dollar. Und auch bei uns ist dieser Film zu sehen - voraussichtlich im kommenden November. - Neue Ideen braucht eben auch die Kinobranche.
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| Very drunk guy on bicycle |
Zwei Videos machen gerade im Netz die Runde, bei denen man allerdings nicht weiß, ob man über sie lachen oder weinen sollte. In beiden steht ein heftig angetrunkener Zeitgenosse im Mittelpunkt, der im ersten Film auf tragisch-komische Weise Radfahren möchte, das in seinem Zustand jedoch nicht gebacken bekommt. Aber immerhin kann er noch gehen. Und das unterscheidet ihn von dem sturzbetrunkenen Mann in Video 2, der trotzig-albern versucht, in einem Geschäft Bier zu kaufen. Und von diesem schwankenden Vorfall gibt es mittlerweile auch eine Filmversion mit swingender Musik.
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| Worst Shopping Run Ever |
Wie tolerant das Netz ist, zeigen zwei Videos, in denen Netzbewohner getestet wurden - mit vielsagenden Namen. Einmal tritt ein Unbekannter als vermeintlicher Schwule und dann als Christenhasser in einem Online-Spielforum auf. Die Reaktionen sind recht eindeutig.
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| Fry & Laurie - Leg work |
Und nun der Schnelldurchlauf: Wer Kramer aus der TV-Serie "Seinfeld" kennt und mag, wird auch dieses Video mögen. Die Süddeutsche hat sich kürzlich mit dem YouTube-Star Rémi Gallard beschäftigt. Auch in Deutschland gibt es lustige Werbeideen: Beispiel 1 und Beispiel 2. Die spinnen wirklich, die Japaner. Und den Schlusspunkt setzt mal wieder Dr. House.
http://www.heise.de/tp/artikel/31/31321/1.html- nett, (17.10.2009 13:08)
- Mal wieder was dabei.... (16.10.2009 18:19)
- boring ami-trash (16.10.2009 15:15)
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