Die Welt steht Kopf!

Ernst Corinth 06.11.2009

YouTube und Co. – unsere wöchentliche Telepolis-Videoschau

  • mobil
  • drucken
  • versenden
McKenzie Brothers Short

Es gibt schon wieder einen besten Witz der Welt. Diesmal hat ihn das Magazin "Reader's Digest" (ja, das gibt es wirklich noch) in einer weltweiten Umfrage unter seinen Lesern ermittelt. Und der Witz kommt aus Schweden, von Jörgen Jönsson:

Ein Einwohner aus Stockholm fährt zur Entenjagd aufs Land. Als er eine Ente sieht, zielt er und schießt. Doch der Vogel fällt auf den Hof eines Bauern, und der rückt die Beute nicht heraus. "Das ist mein Vogel", besteht der Städter auf seinem Recht. Der Bauer schlägt vor, den Streit, wie auf dem Land üblich, mit einem Tritt in den Unterleib beizulegen. "Wer weniger schreit, kriegt den Vogel." Der Städter ist einverstanden. Der Bauer holt aus und landet einen gewaltigen Tritt in den Weichteilen des Mannes. Der bricht zusammen und bleibt 20 Minuten am Boden liegen. Als er wieder aufstehen kann, keucht er: "Okay, jetzt bin ich dran." "Nee", sagt der Bauer im Weggehen. "Hier, nehmen Sie die Ente."

Nach diesem Mega-Brüller nun der schlechteste Witz der Welt. - Ja, die Welt steht sowieso Kopf: Psychiater, die unter anderem ja Amok-Handlungen verhindern sollen, laufen plötzlich selber Amok. Seriöse Finanzberater machen ganz unseriös Randale. Schönheitsoperationen werden immer extremer. Und Bären laufen in Leipzig schlagartig ohne Fell herum. Schlimm!

Bare Bears

Nach diesen Schreckensmeldungen folgen als Ausgleich der originellste Torjubel der Welt und ein ganz ungewöhnliches Tor, das wohl leider nicht zählt.

How to celebrate a goal when you have NO FANS AT ALL

Originell ist bestimmt auch der neuste Kinohit aus Hollywood: The Men Who Stare At Goats, während man über eine vertikale Zeitung wirklich mal nachdenken sollte.

The Men who Stare at Goats

So, Schluss mit originell! Es folgt unser Schnelldurchlauf: Eröffnet wird er mit einem bösen Trojaner-Angriff auf Computer aus dem Hause Apple. Genauso öffnen betrunkene Franzosen Weinflaschen. PETA hat dagegen etwas gegen Elefanten, die Autos waschen. Im Kino läuft demnächst der erste Sims-Film. Und zum Schluss schauen wir in die finstere Zukunft: ins Jahr 2051, zehn Jahre nach dem 4. Weltkrieg.

How to open a bottle of wine?


http://www.heise.de/tp/artikel/31/31455/1.html
>
<

Darstellungsbreite ändern

Da bei großen Monitoren im Fullscreen-Modus die Zeilen teils unleserlich lang werden, können Sie hier die Breite auf das Minimum zurücksetzen. Die einmal gewählte Einstellung wird durch ein Cookie fortgesetzt, sofern Sie dieses akzeptieren.

Cover

Mensch+

Upgrade-Revolution für Homo sapiens
Das neue Telepolis-Special

Ein neuer Bundespräsident?

Wulff will aussitzen, aber die Geduld ist am Ende. Soll er endlich, aber schnell seinen Hut nehmen?

abstimmen

Humanitäre Intervention als propagandistischer Normalfall

Peter Mühlbauer 20.10.2009

Interview mit Christoph Kampmann zur Geschichte eines Phänomens

In den letzten zwanzig Jahren begannen militärische Auseinandersetzungen mehrfach als "Humanitäre Interventionen". Der Historiker Christoph Kampmann hat entdeckt, dass die für solche Eingriffe eingesetzten Argumentationen nicht erst in der Ära nach dem Kalten Krieg entstanden, sondern weitaus früher zum Einsatz kamen.

weiterlesen
FOTOBLOG

Der schöne Schein

Firewall mit Windows

bilder

seen.by


TELEPOLIS