TeLeMaCh und die Sicherheit der LHC-Experimente

30.01.2011

Meine Argumente gegen die Widerlegungen meiner Sicherheitsbedenken sind bis heute unwiderlegt geblieben

Ich möchte mich herzlich bei Herrn Dr. Zaun bedanken für seinen ersten Artikel in Telepolis (Das Unmögliche überdenken - warum nicht?!). Dr. Zauns zweiter Artikel (Das Doomsday-Szenarium geht nicht von Genf aus) enthält allerdings Fehlinformationen. Dem Leser wird aufgefallen sein, dass alle zitierten angeblichen Widerlegungen mehr als zwei Jahre alt sind - aus dem Jahre 2008 (siehe dazu die Pro- und Contra-Publikationsliste: Die Sicherheit des LHC). Ich bin in meinem Telepolis-Artikel (Ist die Herstellung von künstlichen Schwarzen Löchern riskant?) auf den neuesten Stand eingegangen. Meine Widerlegungen dieser Gegenbehauptungen sind bis heute unwiderlegt geblieben. Und keiner der damaligen Behaupter wagt es, sich zu meinen Widerlegungen seiner Gegenthesen zu äußern oder gar mein neues Theorem (TeLeMaCh) zu widerlegen.

Das Neue, das ich gefunden habe, ist die einfache TeLeMaCh-Formulierung, die nicht einmal die allgemeine Relativitätstheorie voraussetzt, sondern sogar schon in dem viel einfacheren und älteren "Urgrund" derselben, dem Äquivalenzprinzip, gilt. Wodurch alle "vornehmen" und "gelehrten" Widerlegungsversuche sofort zum Scheitern verurteilt sind.

Das T von Telemach geht von der Uhrenverlangsamung "unten" in der konstant beschleunigten Rakete im freien Weltall aus. Dort ist T (die Uhrentickdauer) proportional zur Rotverschiebung unten gegen oben verlangsamt. Das ist das T, das Einstein schon 1907 beschrieb - die "Uhrenverlangsamung", die jeder kennt.

Das L folgt am einfachsten so: Da in der Rakete bekanntlich L/T = c = constant, ist L, die Länge jedes Gegenstandes, proportional vergrößert. In der Rakete gilt das unmittelbar, im alllgemeineren Fall muss man einen Umweg gehen (über M).

Jetzt M. Wegen der Uhrenverlangsamung sind alle unten normal aussehenden Photonen in Wirklichkeit in ihrer Energie entsprechend verringert. Da diese "Photonenmasse" lokal in andere Massen umwandelbar ist und umgekehrt, sind ALLE Massen unten entsprechend verringert, ohne dass das lokal feststellbar wäre.

Das gilt schon in der Rakete. Im realen Gravitationsfeld gilt es aber auch, falls man (wie notwendig) an die globale Gültigkeit der Quantenmechanik glaubt. Dann folgt aus der Verminderung von M eine gleichgroße Vermehrung des Bohr-Radius, und damit der Größe aller Objekte und also auch aller Maßstäbe unten.

Das ist außerordentlich "revolutionär", da die Folge ist: L/T = const., also c = const. Dies gilt leider bisher NICHT als Lehrmeinung in der Allgemeinen Relativitätstheorie (c gilt dort nur als "lokal konstant", nicht als global konstant). Obwohl c, wie mein obiger Beweis zeigt, sich nun doch als global konstant erweist. Dass man das widerspruchsfrei aus der Schwarzschildmetrik der Allgemeinen Relativitätstheorie ableiten kann, zeigte bereits mein Gotisches-R Theorem von 2007 (das bisher immer noch nicht erscheinen konnte wegen dieses mathematisch trivialen neuen Befundes), aber dies nur als Fußnote.

Jetzt haben wir also TeLeM. Mit allem Bisherigen könnte die Zunft - sprich das Albert-Einstein-Institut - ja vielleicht noch leben. Jedenfalls blieb Ch als einziger Dissenspunkt übrig nach meinem langen Vortragsgespräch dort im März 2009. Obwohl jetzt auf einmal c global konstant ist. Ob die revolutionäre globale Konstanz von c wirklich geschluckt wurde, ist mir allerdings zweifelhaft, da in den öffentlichen Verlautbarungen der Gegenseite davon nichts zu spüren ist.

Doch kommen wir zu Ch, der Ladung. Da gibt es das wunderbare Gauss-Stokes-Theorem der Mathematik, das seit Jahrzehnten als Garantie gilt, dass von einem Schwarzen Loch, das eine elektrische Ladung geschluckt hat, immer noch dieselbe Zahl von Feldlinien ausgeht, wie vorher, als die Ladung noch nicht geschluckt worden war. Alle vornehmen Fachleute "wissen" das. Die Ladung ist seit fast 200 Jahren eine physikalische Erhaltungsgröße.

Nun folgt aber aus der lokalen Umwandelbarkeit von Masse in Ladung (bzw. Ladungsträger) - Beispiel Positrinum-Erzeugung und -vernichtung -, dass Ch sich wie M verhalten muss. Dann wäre zum Beispiel also die Ladung eines Elektrons auf einem Neutronenstern nur noch etwas mehr als halb so viel "wert" wie auf der Erde.

Niemand will das wahrhaben oder glaubt, dass man so einfach denken darf. Aber Einfachheit spricht für sich. Deshalb die geballte Ablehnung der sich nicht dagegen äußern könnenden, Theoretiker. Sie brauchen das Schulterklopfen des CERN, das allein noch auf ihrer Seite steht. Sie merken dabei gar nicht, dass sie die Autorität sind, auf die sich das CERN verlässt.

Damit wäre TeLeMaCh fertig besprochen. Das Wichtigste: c ist auf einmal global konstant, wie das Einsteins Freund Max Abraham immer gehofft hatte, und wie es Einstein sich auch gewünscht hätte, es aber in seinen (richtigen) Formeln aus irgendeinem Grund nicht wiederfand. Da er die gotische-R-Variable, die trivial darin steckt, irgendwie übersah. Dennoch stammt die ganze Weisheit allein von ihm.

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