Konservative Revolution 2.0

13.11.2011

Armin Mohler im Zentrum der Macht und am rechten Rand

Seriöse Rechte und politischer Extremismus: Armin Mohler kannte beide Welten. Er agierte einerseits als Mitarbeiter von Franz Josef Strauß im Zentrum der Macht und fischte andererseits am rechten Rand. Mohler führte den Begriff der "Konservativen Revolution" (KR) in die Diskussion ein und verfasste das Standardwerk zu dieser umstrittenen Denktradition. Diese rechte intellektuelle Richtung, die in der Weimarer Republik den öffentlichen Diskurs wesentlich mitbestimmte und den Nationalsozialismus mit vorbereitete, wieder zu beleben, war die Aufgabe seines Lebens. Inzwischen ist seine Saat durchaus aufgegangen. Heute setzt eine ganz neue Generation junger Intellektueller einer "Neuen Rechten", deren wichtigster deutscher Lehrer er war, seine Arbeit fort.

Armin Mohler wird am 12. April 1920 in Basel geboren. Er ist der Sohn von Frieda und Ernst Mohler, der Beamter bei Schweizer Bundesbahnen ist. Er hat eine vier Jahre ältere Schwester Lotti. Armin ist ein Zwilling, dessen Bruder aber einige Tage nach der Geburt verstirbt. 1930 kommt er von der Primarschule aufs Realgymnasium. 1938 immatrikuliert sich Mohler an der Universität Basel in Kunstgeschichte mit den Nebenfächern Germanistik und Philosophie. Er rebelliert gegen seinen kleinbürgerlichen Hintergrund, den er als beengend empfindet und schließt sich dem linken Milieu des "Roten Basel" an. Er beschäftigt sich intensiv mit Literatur und bildender Kunst und gehört zum Kreis um Georg Schmidt, den marxistischen Leiter des Basler Kunstmuseums. Bei der "Basler Nationalzeitung" veröffentlicht er auf Vermittlung von Schmidt erste kleine journalistische Arbeiten. Im Mai 1940 wird er zum Wehrdienst eingezogen. Armin Mohler bewegt sich in dieser Zeit in den Kreisen jüdischer und linker Emigranten aus dem Dritten Reich, mit denen er stark sympathisiert.

In dieser Zeit kommt es zu einem Frontenwechsel, der auch später recht rätselhaft bleibt. In der Nacht vom 8. auf den 9. Februar 1942 geht Mohler über die Grenze nach Deutschland, um sich der Waffen SS anzuschließen. Anlass ist der Einmarsch der Deutschen in der Sowjetunion und ein Gefühl schicksalhafter Verbundenheit mit dem deutschen Volk. Inspiriert wird er von der Lektüre von Oswald Spengler und Ernst Jüngers "Der Arbeiter - Herrschaft und Gestalt", mit dessen Perspektive er naiver weise das Dritte Reich identifiziert.

Er wird in Lörrach und Stuttgart von der Gestapo verhört. Es ist nicht ganz auszumachen, ob er den Wunsch, zur Waffen SS zu gehen, ernüchtert durch die Realität des Dritten Reiches, aufgibt, oder ob er von der nationalsozialistischen Militärorganisation als Soldat einfach nicht genommen wird. Er immatrikuliert sich an der Berliner Universität. Seine Eindrücke im Dritten Reich sind ambivalent. Einerseits beeindrucken ihn junge Funktionäre des Regimes, erlebt er das Land als relativ pluralistisch, andererseits erfährt er durch seinem Berliner Zimmerwirt von Judenmassakern an der Ostfront.

Mitte Dezember 1942 kehrt er nach Basel zurück. Ein Militärgericht verurteilt ihn wegen illegalem Grenzübertritt, versuchter Schwächung der Wehrkraft und Dienstversäumnis zu einem Jahr Festungshaft. Als Mohler nach Basel zurückehrt, gibt er das Studium der Kunstgeschichte im Hauptfach auf. Er immatrikuliert sich für Philosophie im Hauptfach, für Neuere Deutsche Literatur und Kunstgeschichte im Nebenfach. Mohlers Brücken zum linken Milieu Basels sind nach seinem Deutschlandabenteuer abgebrochen. Er konzentriert sich im Studium ganz darauf, seine deutsche Episode weltanschaulich zu verarbeiten.

1949 promoviert er in Basel. Prüfer sind Karl Jaspers und Herman Schmalenbach. Seine Dissertation "Die konservative Revolution in Deutschland 1918 - 1932" kommt 1950 als Buch heraus. Es gibt von Anfang an starke Reaktionen auf das Werk, von Zustimmung bis zu harscher Kritik. Es wird ihm vor allem vorgeworfen, die Rechtsintellektuellen von ihrer Verantwortung für den Nationalsozialismus reinwaschen zu wollen. Trotz aller Vorbehalte, auch von Vertretern der rechten Intelligenz selbst, ist das Buch heute ein Standardwerk, an den niemand vorbeikommt, der sich mit der Konservativen Revolution befasst. Es liegt in der sechsten Auflage vor, inzwischen in einer Bearbeitung des Mohler-Schülers Karlheinz Weißmann. Armin Mohler wird sich später als Gefangener dieses Buches bezeichnen. Die Beschäftigung mit, vor allem die zeitgemäße Fortsetzung der Tradition der politisch-theoretischen Denkfamilie, die er als Konservativen Revolution bezeichnet hat, wird seine Lebensaufgabe werden. Mohler solidarisiert sich nach dem Krieg auch ganz handfest mit seinen Vorbildern. Vertreter der KR wie der Jurist Carl Schmitt, mit dem er sich intensiv austauscht, werden von ihm in der Nachkriegszeit materiell unterstützt.

1949 wird er in die unmittelbare Nähe eines der bekanntesten ehemaligen Vertreter dieser Richtung versetzt. Er wird Privatsekretär des Schriftstellers Ernst Jünger, zuerst in Ravensburg, dann in Wilflingen. Mohler ist von Jünger aber enttäuscht. Der ist nicht bereit, an sein Frühwerk aus der Zeit seines nationalrevolutionären Aktivismus anzuknüpfen und entschärft die Bücher aus dieser Zeit bei Neuauflagen. Jünger vollzieht eine Wende vom soldatischen Nationalismus zum Christentum und zum Universalismus. Deswegen kommt es zu Spannungen zwischen den beiden, später zeitweise fast zum Bruch.

1953 wechselt Mohler als Korrespondent der Zürcher Tageszeitung "Die Tat" nach Paris. Von 1955 bis 1960 schreibt er auch für die Hamburger "Zeit". Er wird bis 1961 in Frankreich bleiben und diese Zeit später als fast so prägend beschreiben wie seinen Aufenthalt im Dritten Reich.

Als Charles de Gaulle von 1959 - 1969 Staatspräsident von Frankreich ist, orientiert sich Mohler stark an ihm. Hier zeigt sich einerseits die Sehnsucht nach einem starken Mann, der über den Parteien, Institutionen und der Verfassung steht. Andererseits bezeichnet der "Deutsche Gaullismus" zu dessen Vertreter sich Mohler entwickelt, eine konkrete außenpolitische Option, nämlich eine Orientierung auf Frankreich bei gleichzeitiger Distanz zu den USA. Vertreter dieser Richtung erhoffen sich so einen Zugewinn an staatlicher Souveränität.

Konkrete realpolitische Option in den 60iger Jahren ist für Armin Mohler Franz Josef Strauß. Mohler bewegt sich im Umfeld der CSU in großer Nähe zur Macht. Er ist ab 1965 Autor für das CSU-Organ Bayernkurier, ebenfalls in den 60iger Jahren Redenschreiber für Strauß und Mentor des seit 1965 engen Strauß-Mitarbeiters Marcel Hepp. Bis zum Ende des Jahrzehnts ist das Verhältnis zu dem CSU-Vorsitzenden gut.

1960 wechselt Mohler zur evangelischen Wochenzeitung "Christ und Welt", wo er bis 1964 arbeitet.

1961 siedelt Mohler nach München über. Er wird Sekretär, ab 1964 Geschäftsführer der "Carl Friedrich von Siemens-Stiftung". Er wird das Amt bis 1985 ausüben und in der Vortragstätigkeit der Stiftung deutlich neurechte Akzente setzen. 1966 habilitiert sich Mohler an der politikwissenschaftlichen Fakultät der Universität Innsbruck, 1969 wird die in Aussicht gestellte Professur allerdings aus politischen Gründen verweigert.

Ab 1965 ist Mohler Mitarbeiter der konservativen Springer-Zeitung "Die Welt".

1967 erhält er den Konrad-Adenauer-Preis für Publizistik die Deutschland Stiftung e.V: Es kommt zu einem Skandal, wobei die Person Mohlers und sein Deutschland-Aufenthalt im Dritten Reich thematisiert werden. Der Skandal verschlimmert sich noch, als nach der Preisverleihung bekannt wird, dass Mohler unter Pseudonym zwei Artikel in der neonazistischen "Deutschen Nationalzeitung" veröffentlicht hat.

1968 veröffentlicht er sein erstes Buch über Vergangenheitsbewältigung, worin der diese als "nationalmasochistische" Veranstaltung bezeichnet, die nur dem Machtkalkül ausländischer und linker Interessengruppen dient und die Deutschen klein und willfährig hält. Auch in seinem Buch "Der Nasenring" von 1989 wird er eine Generalamnestie für alle Straftaten im Zusammenhang mit dem Nationalsozialismus fordern.

1970 ist er Mitarbeiter des neu gegründeten konservativen Theorieorgans "Criticón" seines engen politischen Freundes Caspar von Schrenck-Notzing. In dieser Zeit kommt es zu einer deutlichen Ernüchterung über die konservativen Möglichkeiten der Unionsparteien. Ab 1985 verfolgt Armin Mohler das Projekt seines politischen Freundes Franz Schönhuber, "Die Republikaner", wohlwollend. Er wird ihn unter anderem im Denkzirkel "Deutschland-Rat" zur Seite stehen. Zeitweise arbeitet er auch als Kolumnist für das Zeitungsprojekt "Junge Freiheit".

Es ist festzustellen, dass Mohler sich mit dem Alter auch in seinen öffentlichen Äußerungen zunehmend radikalisiert. So bezieht er sich in seinem Buch "Der Nasenring" zustimmend auf den so genannten "Leuchter-Report", der die Vergasungen in Auschwitz im Dritten Reich leugnet. In einem Interview antwortet er auf die Frage: "Bewundern sie Hitler noch wie in ihren Jugendzeiten?". "Was heißt bewundern? Er hat immerhin eine richtige Führung geschaffen. Die Kader, die er heranzog, hatten Stil."

In einem Interview von 1995 bejaht er die Frage des Interviewers, ob er Faschist sei, "im Sinne von José Antonio Primo de Rivera", dem Führer der spanischen Falange. Er ergänzt: "Faschismus ist für mich, wenn enttäuschte Sozialisten und enttäuschte Liberale sich zu etwas Neuem zusammenfinden. Daraus entsteht, was man Konservative Revolution nennt." Was versteckt sich nun hinter diesem Schlagwort?

Unter "Konservativer Revolution" versteht man ein Netzwerk von Intellektuellen, die in der Zeit der Weimarer Republik, in schärfster Gegnerschaft zu ihr, antidemokratisches, antiegalitäres und antiliberales Denken entwickelten. Dazu gehören Intellektuelle wie Oswald Spengler, Arthur Moeller van den Bruck, Ernst und Friedrich Georg Jünger, Edgar Jung, Carl Schmitt, Ludwig Klages, Thomas Mann, Hans Freyer, Hans Zehrer, Ernst Niekisch oder Ernst von Salomon. Die paradoxe Wortbildung aus konservativ und revolutionär findet sich bei Thomas Mann, der nur zeitweilig ein Vertreter dieser Richtung war, Arthur Moeller van den Bruck und Hugo von Hofmannsthal. Sie weist darauf hin, dass die Exponenten dieser Bewegung kein rein restauratives Ziel wie die ursprüngliche Rechte verfolgt, die nur die wilhelminische Monarchie wiederherstellen will. Zum Beispiel will die Konservative Revolution eine neue Synthese zwischen Konservativismus und einem, autoritär gewendeten, Sozialismus.

Zu ihren Vorläufern gehören Vertreter der Romantik und Friedrich Nietzsche. Von Nietzsche erbt die Konservative Revolution vor allem ihr zyklisches oder sphärisches Konzept von Zeit, die ewige Wiederkunft. Konzepte der Konservativen Revolution finden sich vorgeformt bei dem Religionswissenschaftler und Orientalisten Paul de Lagarde, beim Komponisten Richard Wagner und dem Historiker Heinrich von Treitschke.

Fünf Strömungen sind der Konservative Revolution zuzuordnen

  • Die Völkischen haben als Zentralbegriff ihrer Weltanschauung die Rasse. Sie neigen zur Germanentümelei und haben überhaupt eine Neigung zum schwärmerisch-religiös-sektiererischen. Zu ihnen gehören beispielsweise Exponenten eines arisch-germanisch gewandelten "Deutschchristentums", eines germanophilen Neuheidentums, einer rassistisch-theosophischen Ariosophie oder die stark verschwörungstheoretisch ausgerichteteten Anhänger der Mathilde von Ludendorff.
  • Die Jungkonservativen haben ein stark autoritäres und elitäres Politikverständnis. In Strukturen wie dem Juniklub und später dem Herrenklub finden sich vor allem Vertreter der gesellschaftlichen Eliten aus Politik, Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft zusammen, um über eine "organische" Alternative zur Republik zu diskutieren. Vertreter dieser Richtung sind Arthur Moeller van den Bruck, mit seinem Konzept des Dritten Reiches, und Edgar Julius Jung, die vor allem auch Einfluss auf Politiker zu nehmen versuchen. Ihnen stehen Zeitschriften wie das "Gewissen" oder der "Ring" zur Verfügung. Partiell treten die Vertreter dieser Denkfamilie für eine Orientierung an und ein Bündnis mit der Sowjetunion gegen den liberalistischen und rationalistischen Westen ein.
  • Die Nationalrevolutionäre sind eine mehr aktivistische Strömung, deren Geist sich aus der Erfahrung des Ersten Weltkrieges speist. Ihr gehören Vertreter eines soldatischen Nationalismus unter Führung des Schriftstellers Ernst Jünger, dessen Texte den Krieg stark verklären, an. Zeitschriften wie "Standarte" und "Arminius" werben für diese Richtung. Verwandt ist der Nationalbolschewismus eines Ernst Niekisch und seiner Zeitschrift "Widerstand". Hier verbinden sich Konzepte eines autoritär gedachten Sozialismus mit einem antiwestlichen Affekt und einer daraus folgenden Orientierung auf die Sowjetunion, noch stärker als bei manchen Jungkonservativen. Eine Synthese aus linken und rechten Versatzstücken entwickelt noch mehr die "Gruppe Sozialrevolutionärer Nationalisten" von Karl Otto Paetel, die auf eine Querfront unter Einbeziehung der KPD hinarbeitet
  • Die Bündische Jugend stellt eine Kreuzung aus dem eher romantisch-anarchischen Wandervogel des Vorkriegs und disziplinierteren Gruppen wie dem "Bund deutscher Neupfadfinder" (BNP) dar. Die Bündischen sind im Gegensatz zu den bisher genannten Gruppen weniger theoretisch-politisch ausgerichtet. Gruppen wie die (autonome) deutsche Jungenschaft vom 1. November (1929) (d.j.1.11) sind relativ unpolitischer Ausdruck jugendlichen Lebens. Bünde wie die Geusen hingegen orientieren sich schon an der NSDAP.
  • Konkrete politische Aktion geht vom Landvolk aus. Bauern wehren sich, vor allem in Schleswig Holstein und Teilen Niedersachsens, Ostpreußens und Schlesiens, gegen ihre im Rahmen der Wirtschaftskrise immer unerfreulicher werdende soziale Situation. Die Bauern empören sich wegen der Untätigkeit der Politik, aber auch gegen den Versailler Vertrag. Sie leisten vor allem passiven Widerstand, zum Beispiel durch Steuerboykott, es kommt jedoch 1929 auch zu Bombenanschlägen. Schließlich enden viele Bauern im Lager der NSDAP.

An der Frage nach dem Anteil der Konservativen Revolution am Nationalsozialismus scheiden sich die Geister. Sehen Kritiker sie vor allem als Vorläufer und Wegbereiter so betont Mohler den eigenständigen Charakter dieser Denkfamilie. Ganz sicher ist es die historische Verantwortung der KR, die Weimarer Republik von rechts mit demontiert und ein Klima des Hasses gegen die demokratischen Institutionen begünstigt zu haben. Tatsache ist aber, dass es unter Vertretern dieser Strömung ein breites Spektrum an Haltungen zu Nationalsozialismus gab. Mit dem NS gemeinsam hat die Konservative Revolution natürlich den Affekt gegen den Parlamentarismus der Weimarer Republik, gegen die Gleichheit und den liberalen Gesellschaftsentwurf allgemein. Sie kritisiert am Nationalsozialismus vor allem seinen Massencharakter und teilweise seinen rassistischen Antisemitismus. Vertreter der KR wie Oswald Spengler hielten Abstand zu den neuen Machthabern. 1933 veröffentlicht er noch sein Buch "Die Jahre der Entscheidung", das deutliche Kritik an den Nationalsozialisten enthält. Ernst Jünger wählt den Weg der inneren Emigration, Sein Roman "Auf den Marmorklippen" enthält kaum verklausuliert ebenfalls Kritik am Nationalsozialismus. Der Staatsrechtler Carl Schmitt hingegen stellte sich dem Dritten Reich als "Kronjurist" zur Verfügung und rechtfertigte zu Beispiel die Terrormaßnahmen nach den Ereignissen des so genannten "Röhm-Putsches" im Juni/Juli 1934.

Der Einfluss, den Ideen der Konservativen Revolution auf die Attentäter des 20. Juli 1944 gehabt haben, darf nicht unterschätzt werden. Carl Friedrich von Stauffenberg entstammte dem Kreis um den Dichter Stefan George, der in den Zirkeln der konservativen Revolutionäre viel rezipiert wurde.

Nach 1945 konnten die Vertreter der Konservativen Revolution nicht mehr an ihre frühere Wirksamkeit anknüpfen. Zu sehr war der Konservativismus als Mitverursacher der deutschen Katastrophe diskreditiert. Mohler ist vorgeworfen worden, dass er zum Zweck der Reinwaschung der Konservativen die Konservative Revolution, weniger aufgefunden, als erst erfunden hat, dass sie also als relativ geschlossenes und eigenständige Denkrichtung in der Weimarerer Republik nicht existiert hat.

Heute knüpfen Vertreter der sogenannten "Neuen Rechten", nicht nur in Deutschland, an das Erbe der Konservativen Revolution wieder an. Der "Meisterdenker" der französischen "Nouvelle Droite", Alain de Benoist, wirkt in diesem Sinne, indem er beispielsweise Bücher über Carl Schmitt und andere konservative Revolutionäre veröffentlicht. Erben der Konservativen Revolution sammeln sich in Deutschland um die Wochenzeitung "Junge Freiheit" und das "Institut für Staatspolitik" (IfS) um den Mitherausgeber von Mohlers Werk und seinen Biographen, Karlheinz Weißmann.

So ist die Konservative Revolution zwar weit entfernt von früherer Blüte, aber ganz sicher noch lange nicht tot. Armin Mohlers Erben sind weiter in ihrem Sinne aktiv und es bleibt eine Aufgabe, dafür zu sorgen, dass wir von konservativen Revolutionen zukünftig verschont bleiben.

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