Freiheitsgewinn durch fromme Politik?

31.03.2012

Marcia Pally über die "Neuen Evangelikalen" in den USA

Religion spielt bei den US-amerikanischen Präsidentschaftsvorwahlen eine wichtige Rolle. Traditionell gelten konservative Christen, religiöse Rechte, Evangelikale als Wähler der Republikaner. Aber so einfach ist das nicht - mehr: Marcia Pally hat ein Buch über die evangelikale Bewegung in Amerika veröffentlicht: Die neuen Evangelikalen in den USA - Freiheitsgewinne durch fromme Politik.

Die Professorin unterrichtet an der New York University Multilingual Multicultural Studies und am Fordham University’s Institute of American Language and Culture. In den Jahren 2007 und 2010 war sie Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin. Sie schreibt in Deutschland zum Beispiel für die ZEIT, die Süddeutsche Zeitung, die Frankfurter Rundschau und die taz.

Pally sieht seit einigen Jahren eine Bewegung innerhalb der Evangelikalen, die "neuen Evangelikalen". Während Evangelikale hierzulande eher mit Fundamentalismus und politischem Konservatismus in Verbindung gebracht werden, hätten die "neuen Evangelikalen" ihre Prioritäten und Handeln woanders: So engagierten sie sich für Ökologie. Sie seien auch gegen Abtreibungen, viele wollten sie auch weiterhin verbieten, aber sie konzentrierten ihre Anstrengungen eher darauf, sie durch Unterstützungsleistungen zu verhindern. Und nur noch Einige hielten Homosexualität für eine Sünde, neue Evangelikale seien vielmehr der Ansicht, dass Homosexuelle dieselben Bürgerrechte haben sollten wie alle andere Menschen auch.

Ulrike Heitmüller sprach mit Frau Pally über ihr Buch in Berlin, als sie Ende Februar als Referentin auf zwei Konferenzen geladen war.

Evangelikale genießen in den USA ein anderes Standing als in Europa, sie verfügen über eine starke Machtposition. In Europa ist man ihnen gegenüber oft misstrauisch - woher kommt dieser Unterschied?

Marcia Pally: In Westeuropa besteht seit der Französischen Revolution eine lange Tradition der Aufklärung, die Religion gegenüber sehr misstrauisch ist - und zwar desto misstrauischer, je religiöser jemand ist. Dies war vor allem in Frankreich der Fall und hat natürlich mit der damaligen Verbindung zwischen den Staatskirchen und den Offiziellen zu tun, und der oftmals antidemokratischen Einstellung der Staatskirchen, die in Westeuropa eine lange Tradition hat.

Sind US-Kirchen nicht antidemokratisch?

Marcia Pally: In den USA gibt es keine Staats- oder Landeskirchen, sondern die Kirchen standen in Opposition zur Regierung in London. Sie entstanden als zivilgesellschaftliche Organisationen, waren immer Teil der Amerikanischen Graswurzelbewegung und unterstützten so die Demokratie.

Das ist wirklich faszinierend, denn in den USA ist die Verfassung ja auch dazu da, die Bürger vor dem Staat zu schützen - was man in Deutschland oftmals nicht versteht.

Marcia Pally: Das ist ein fundamental anderes politisches System: Wir - also die USA - sind aus der Revolution gegen die Herrschaft geboren, wir entstanden aus 13 Kolonien, die dann vereint wurden. Wir sind ziemlich paranoid gegenüber Regierungen, so dass die republikanischen Kandidaten sogar miteinander wetteifern, wer von ihnen am meisten gegen die Regierung eingestellt ist. In Deutschland dagegen kam die Modernisierung vom Staat aus, das ist eine lange etatistische Historie.

Glauben Sie, dass es eine Parallele gibt zwischen dem Einfluss der Evangelikalen und der Stellung der Landeskirchen in Deutschland? In den USA erfüllen Kirchen eine soziale Aufgabe. Da geht es nicht so um intellektuelle Fragen wie in Deutschland. Hierzulande haben Evangelikale keine wissenschaftliche Tradition. Demgegenüber muss man die Jahrhunderte alten Traditionen der evangelischen und der katholischen Kirche durchdenken, ebenso wie die der Universitäten. Vielleicht besteht auch darin eine Schwierigkeit für die deutschen Evangelikalen, sich zu positionieren.

Marcia Pally: Dies ist meiner Ansicht nach korrekt - aber nur in einem Aspekt: Die Institutionalisierung der katholischen und evangelischen Kirchen in den staatlichen Universitäten ist das Herz des deutschen staatlichen Ausbildungssystems von Kirchen in ihrer Eigenschaft als Landeskirchen. Sogar Diakonie und Caritas erhalten Geld vom Staat, und der Staat sammelt die Kirchensteuer ein. Das System funktioniert.

Aber für den, der nicht im System ist, funktioniert gar nichts. Das gilt für alles, auch die Wirtschaft. Die deutsche Wirtschaft funktioniert sehr gut für jemand, der Beamter oder festangestellt ist. Aber wer draußen steht - und das gilt für Kirchen ebenso wie für Einzelpersonen - hat es schwer, weil der Staat so viel organisiert. Dies gilt auch für das, was Sie zur Ausbildung sagen. In den USA dagegen ist die Situation eine andere, dort sind die Kirchen unabhängig vom Staat. Dort haben die Evangelikalen auch eine intellektuelle Tradition. Und sie haben zu vielen sozialen Hilfsorganisationen und zivilgesellschaftlichen Organisationen beigetragen, die das Land aufgebaut haben.

Marcia Pally. Foto: Rolf Schieder.

Aber auch in Deutschland gibt es Dutzende Freikirchen, die eine starke soziale Tradition haben, wie die Brüdergemeinden und der Halle´sche Pietismus Ende des 18. Jahrhunderts, oder kleinere Freikirchen wie die Freie evangelische Gemeinde Hamburg, die aus einer Hilfsbewegung gegen eine Choleraepidemie Ende des 19. Jahrhunderts gegründet wurde.

Allerdings ist dies alles lange her - und heute scheinen evangelikale Kirchen in Deutschland es schwierig zu finden, den Menschen zu sagen, wer sie sind. Sie könnten ja ihren lebendigen Glauben betonen, die Rechtmäßigkeit eines Anspruchs auf Irrationalität. Aber ich habe bei meinen Recherchen als Journalistin schon öfter die Erfahrung gemacht, dass Evangelikale, dass Mitglieder von Freikirchen so etwas nicht sagen.

Marcia Pally: Ist das Ihre Erfahrung in Deutschland? Vielleicht, weil es hier viele Kirchen gibt, die weder im katholischen noch im evangelischen System sind. Sie sind klein und ihnen fehlen, wie Sie sagen, die institutionellen Strukturen. Allerdings: Die Menschen, die ich in den USA treffe, vertreten eine sehr klare Position, sie können über persönlichen Glauben sprechen, über Jesus, der den Armen hilft, über den rettenden und segnenden Gott und darüber, wie man in dieser Welt leben sollte, indem man seinem Bruder und dem Nachbarn hilft. Ich finde, sie sind sehr klar.

In den USA gibt es viele Kirchen, und die meisten Evangelikalen unterstützen Religionsfreiheit für alle Gruppen: Dort herrschte schließlich immer Religionsfreiheit - viele Gruppen entstanden ja auch durch Glaubensflüchtlinge aus Europa. Aber gerade in Europa weiß man so wenig über sie. Und wer als kleine Minderheit die entsprechenden Strukturen nicht hat, findet schwerlich Akzeptanz durch die Mehrheit. In den USA dagegen sind sie zahlreich und verbreitet.

Wie definieren Sie denn evangelikal?

Marcia Pally: "Evangelikal" ist eine Annäherung, keine Denomination wie etwa Baptisten oder Methodisten. Wichtig ist eine innere und persönliche Beziehung zu Gott, sie ist besonders wichtig. Dann ist das Kreuz Symbol von Heil und Dienst, für das Opfer für andere Menschen und die Welt. Betont wird, dass man anderen Menschen von seiner persönlichen Beziehung zu Gott erzählt. Es gibt die Priesterschaft aller Gläubigen, jeder soll die Bibel lesen, das ist ein zentraler Punkt.

Sie sehen, für mich sind Kern und zentrale Glaubenssätze der Evangelikalen, der amerikanischen Evangelikalen, sehr individualistisch und in gewisser Hinsicht sehr demokratisch: Man wird ermutigt, selber zu lesen und selber zu denken. Das ist ein sehr antiautoritärer Ansatz. Hier wird Gemeinschaft betont, nicht Autorität.

Und dies passt nun einmal sehr gut zu Amerika: Das Land war Jahrhunderte lang ein Ort mit ziemlich wenigen Institutionen und Autoritäten - die Einwanderer mussten damals auch sehr individuell sein.

Uns wie definieren Sie im Vergleich zu evangelikal denn die religiöse Rechte, die Sie fundamentalistisch nennen? Sehen Sie sie als andere Gruppe, oder als Teil der Evangelikalen?

Marcia Pally: Ich würde das Wort "fundamentalistisch" aus der Diskussion gern heraushalten, weil die meisten Amerikaner keine Fundamentalisten sind und es auch nie waren. Das ist zu asketisch und ein zu eingeschlossene Lebensweise. Ich definiere Fundamentalismus als Betonung der Reinheit innerhalb einer Gruppe, als intellektuellen Absolutismus und Betonung einer Apokalypse und Endzeiterwartung. Aber die meisten Amerikaner sind nicht so, nur etwa sieben Prozent, schätzt man.

Im Gegensatz dazu gelten 60 oder 70 Millionen Amerikaner als Evangelikale oder wiedergeborene Christen, und einige von ihnen kann man zur religiösen Rechten zählen. "Religiöse Rechte" wurde eine Terminus Technicus in den späten 1960ern für konservative Katholiken und Protestanten, die sich mit den Republikanern verbündeten. Diese Richtung entstand als Reaktion auf die "Duckmäuserei" der Anti-Vietnamkrieg-Proteste, auf die "ausschweifenden" Hippies, sowie die Bürgerrechts- und Armutbekämpfungsprogramme. Die sahen nämlich Viele in den USA als Anleitung gegen Eigenverantwortlichkeit - und gerade dies ist eine der Schlüsseltugenden in den USA.

In Ihrem Buch haben Sie geschrieben, dass die Neuen Evangelikalen die Kinder der Religiösen Rechten sind, dass es einen Generationenkonflikt gab.

Marcia Pally: Dies ist ein Aspekt: Die idealistischen jungen Menschen wehren das Evangelium des Reichtums und den Militarismus ab. Zweitens haben sich die Ansichten über Umwelt, globale Zusammenhänge, Sexualität und wirtschaftliche Fairness geändert, und zwar nicht nur an den extremen Rändern, sondern auch in der Mitte der amerikanischen Gesellschaft, so dass die Politik, die Mitte der 1970er im Zentrum stand, heute ein wenig veraltet ist.

Drittens ist in den vergangenen 15 Jahren Missionsarbeit in Mode gekommen, ganz normale Menschen gehen für soziale Arbeit nach Haiti, Salvador, Uganda oder Thailand, so dass sich ihre Prioritäten für das, was sie geben wollen, nun eher in diese Richtung gehen. Viertens nehmen Evangelikale Ethik ernst, und die lässige Einstellung von George W. Bush gegenüber Militarismus und Folter bewegte viele Evangelikale zu Selbstkritik.

Aber ich kenne evangelikale Pastoren, Deutsche, die in die USA gegangen sind, um dort eine Ausbildung zum Church Founding zu absolvieren. Ist das nicht ein Widerspruch? US-Prediger gehen in die Vorstädte oder in arme Länder, und aus Deutschland machen sich die Leute auf, um in den USA Evangelisation und Church Founding zu lernen.

Marcia Pally: Ich sehe da keinen Widerspruch. Die beiden Phänomene gehören zusammen. Einerseits habe ich ja gesagt, es sind nicht nur evangelikale Leiter, sondern ganz normale Menschen. Andererseits sehen sie etwa in Uganda die Armut und die fehlenden Chancen und bauen darum nicht nur Kirchen auf, sondern auch Projekte für wirtschaftliche Gerechtigkeit.

Wie kamen Sie überhaupt auf das Thema? Wie kamen Sie darauf, dass es innerhalb der evangelikalen Bewegung, die ja ohnehin sehr differenziert ist, so eine Art Aufbruch der "neuen Evangelikalen" gibt?

Marcia Pally: Ich lehre Cultural Studies an der Universität. Und wer in den USA forscht, kann man sich mit diesem Thema einfach nicht beschäftigen, ohne den Beitrag der Evangelikalen zur Kultur zu berücksichtigen. Und wie ich auf dies spezielle Projekt kam? Ich recherchierte zur evangelikalen Bevölkerung und dabei fiel es mir auf, an vielen Orten: Christliche Publikationen, Webseiten und Newsletter von Kirchen, evangelikale predigen, Bücher, Zeitschriften und so weiter: Prioritäten und Aktivitäten weiteten sich aus, Ethik und Politik wurden neu überdacht.

Und da habe ich mir gesagt, ok, da passiert etwas. Ich begann zu lesen, mit den Leuten zu sprechen, und alles was ich las, jedes Gespräch, das ich führte, brachte mich weiter in diese Richtung. Einer von denen, die ich für mein Buch interviewte, sagte mir, "als die Republikaner die 2000 Wahl gewannen, dachten wir, wie hätten gewonnen. Aber was haben wir überhaupt gewonnen?" Ich traf noch mehr Menschen, die erzählten, dass sie neu überdacht haben, was es bedeute, dem Evangelium nachzufolgen, wie sie in der Welt leben sollten, und welche Prioritäten sie hier haben sollten. Und so entstand mein Buch.

Weniger Angst als in Deutschland

War es leicht für Sie, mit Evangelikalen ins Gespräch zu kommen? Ich habe ein paar mal die Erfahrung gemacht, dass einige nicht mit Journalisten sprechen wollten oder aggressiv waren. Manchmal waren Recherchen bei Zuhältern, Rockern oder Dealern einfacher.

Marcia Pally: In Deutschland stellen Evangelikale eine Minderheit dar, und manche haben mir gesagt, Journalisten machten sich über sie lustig. Das mag niemand. In Amerika sind sie viele, sie haben weniger Angst. Im Gegenteil, sie zeigten mir ihre Gottesdienste und Hilfsprogramme, Waisenhäuser und Wohltätigkeitsveranstaltungen.

Wie sind Evangelikale in den USA organisiert? In Deutschland gibt es natürlich welche in der Landeskirche, aber besonders viele gehören zu Freikirchen. Gibt es in den USA spezielle Freikirchen, in denen sie sich engagieren?

Marcia Pally: Wir haben in den USA keine Landeskirchen und kennen darum auch kein Konzept von Freikirchen. Es kommt immer auf das kirchliche Angebot an, in manchen Städten gibt es viele, in anderen wenige Kirchen. Darum sind die Kirchen oft sehr vielfältig.

Es gibt sehr wenige Untersuchungen über deutsche Evangelikale und auch wenig Dialoge zwischen Evangelikalen und Liberalen. Dabei finde ich, so etwas wäre durchaus bereichernd.

Marcia Pally: Vielleicht ändert sich das.

Was haben die neuen Evangelikalen als Berater von Obama erreicht?

Marcia Pally: Sie waren im Beraterstab und bei den Wahlen gewann er unter den evangelikalen Wählern fünf Prozentpunkte hinzu. Ein Drittel der weißen Evangelikalen unter 30 stimmte für Obama, und 27 Prozent, also fast ein Drittel der älteren Evangelikalen auch. Zwei evangelikale Pastoren schrieben 2008 am Parteiprogramm der Demokraten mit und ein dritter leitete den demokratischen Parteitag, bei dem Obama aufgestellt wurde. Seitdem haben die Aktivitäten der "Neuen Evangelikalen" für Umweltschutz und wirtschaftliche Gerechtigkeit weiterhin zugenommen.

Und wie ist es mit der Abtreibung? Dies scheint ein besonders schwieriges Thema auch für Neue Evangelikale zu sein - wer davon ausgeht, dass eine befruchtete Eizelle ein Mensch ist, kann kaum eine Partei unterstützen, die Abtreibung nicht kriminalisiert.

Marcia Pally: Das Thema ist in mehrfacher Hinsicht kompliziert: Die meisten Evangelikalen und Katholiken machen ja auch Ausnahmen bei Vergewaltigung und Inzest, und dies ist ein Widerspruch: Wenn eine Frau vergewaltigt wird und ein Kind zur Welt bringt, würde sie es ja auch nicht töten dürfen. So sehen diese Gruppen anscheinend einen Unterschied zwischen Föten und Kindern, gleichzeitig sind sie der Ansicht, es gebe keinen.

Das ist ein sehr belastendes Thema für die Menschen. Allerdings haben Neue Evangelikale und auch einige Katholiken angefangen, "pro-life" ganzheitlicher zu sehen. Sie sagen, Gifte töten Kinder, Gifte töten Babies, und wer für das Leben ist, muss gegen alle Killer sein, nicht nur gegen einen einzelnen. Einige sagen auch, wer das Leben unterstützen will, muss eine entsprechende Infrastruktur schaffen, die ers ermöglicht, dass Leben aufblüht, also wirtschaftliche und emotionale Unterstützung für Mütter schaffen, Jobtraining anbieten und so weiter.

Sie haben gesagt, sie haben nach diesem Gespräch einen weiteren Vortrag, darum müssen wir jetzt schließen - darf ich Sie zum Schluss nach Ihrem eigenen Bezug zum Evangelikalismus fragen?

Marcia Pally: Ich wurde nicht evangelikal erzogen. Ich kam nicht durch einen persönlichen Hintergrund auf meine Forschungsfragen.

Vielen Dank!

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