Abschied ist ein scharfes Schwert

Ernst Corinth 14.12.2012

YouTube und Co. – unsere wöchentliche Telepolis-Videoschau

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Was viele unserer Leser wohl schon geahnt haben: das ist heute die letzte Ausgabe der Videoschau. Anzeichen gab es ja genug. Beispielsweise kürzlich in der Türkei. In der Ukraine, wo das Chaos immer schlimmer wird. Und auf unseren Wiesen und Weiden, wo die Kühe plötzlich das Sprechen anfangen. Natürlich hätte ich gern weitergemacht, aber die Umstände erlauben es eben leider nicht. Kurzum: This is the end! My beautiful friend.. Oder auf Deutsch: Abschied ist ein scharfes Schwert. Und selbst Schreien hilft da nicht.

Aber noch ist ja ein bisschen Zeit. Und Zeit ist auch für den finalen Auftritt unseres Pianisten Igor Otabur, der trotzig behauptet, dass kein Ende in Sicht sei. Nun ja! Und es gibt trotz der prekären Lage immer noch gute Nachrichten, beispielsweise von der Entenpolizei: Video 1 und Video 2. Richtig schlimm dagegen ist der Aufmacher dieser brisanten Nachrichtensendung. Und angesichts solcher apokalyptischen Meldungen und Vorzeichen schauen wir mal kurz auf den ach so friedlichen Mond. Wie es mit dem weitergeht, bleibt abzuwarten.

Auch in unseren Mailkasten haben wir natürlich kurz geschaut. Unsere Leser empfehlen diese finale Woche also Fête de Lumière 2012, die Liebesaxt von Ey Lou Flynn, ein wichtiger Frühstückstipp von Friedemann Weise, ein schönes Fake-Video aus dem noch schöneren Brighton, die Voodoo-Ich-AG und Der Tropfen. Und einen Medienknaller hat Karl Nagel, der apokalyptische Reiter der Chaostage, angekündigt. Infos gibt es dazu am heutigen Freitag erst ab 20 Uhr auf seiner Seite. Lohnt sich!

Chaotisch geht es weiter mit unserem Schnelldurchlauf. Er startet mit einem Disney-Anti-Nazifilm. Es folgen der twitternde Papst, ein Riesen-Eisbrocken, der Massagesitz, ein Zusammenschnitt von Just for Laughs, der Angel-Vogel, Inside the Fire, der Mistelzweig-Scherz, Deutschlands härtester Hooligan, Neues vom Pornoanwalt, ein weihnachtlicher Misery Bear, Gandalf Street Magic, Wiener U-Bahn-Kunst, Bratwurstesser, die Pannen-Girls des Jahres. Und den Schlusspunkt setzt ein frommer Wunsch.

Bleibt noch ein kleiner Nachtrag: Wenn kommenden Freitag die Welt nicht untergehen sollte, machen wir natürlich hier mit der Videoschau weiter. Bis zum nächsten Weltuntergang. Versprochen.

http://www.heise.de/tp/artikel/38/38201/1.html
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