Das hat uns noch gefehlt: Gangnam Style Hitler

04.01.2013

YouTube und Co. – unsere wöchentliche Telepolis-Videoschau

Auch wir eröffnen das neue Jahr mit einem brillanten Feuerwerk. Gut elf Minuten geht der krachende Spaß. Danach lassen wir eine lustig ausschauende Combo aufspielen. Und präsentieren das jetzt schon tollste Schlagzeugsolo des Jahres. Und wer noch ein bisschen Zeit hat, der kann sich ja den Jahresrückblick 2012 von Urban Priol anschauen. Der ist ganz lustig, und Priol spielt gewohnt routiniert den Priol. Nichts Neues also.

So, nach diesem obligatorischen Jahreswechselkram packen wir das Feuerwerk wieder ein, zünden uns eine Zigarette an und setzen uns dann in unser neues Auto, das besonders für den Großstadtverkehr geeignet ist. Und das man notfalls auch dreirädrig bewegen kann – nach diesem chinesischen Vorbild. Wer die Gefahr liebt, der kann ja stattdessen Motorrad fahren.

Zeit für einen Filmtipp: Wir empfehlen diese Woche den Abenteuerstreifen Baroness von Münzhausen. Ein wirklich sehenswertes Filmerlebnis. Und was empfehlen unsere Leser, jedenfalls die, die bereits aus ihrem Jahresendzeitschlaf erwacht sind? Nun beispielsweise den BirdBuggy, ein besonderes Einkaufserlebnis, den Shopper Chopper, ein Pariser Trampolin, Toilettenpapierkunst und Tricks für die nächste Prüfung.

Nun noch ein Blick nach Nordkorea, wo der geliebte Volksführer Kim Jong-un Eisenbahn fährt und in einem Supermarkt mit seinen magischen Händen Dinge berührt. Und schon ist es Zeit für unseren Schnelldurchlauf. Er wird eröffnet von einem Beitrag über Viperngift. Es folgen tatsächlich Oompa Loompas, Vomiting Larry, ein weltbekannter Statist, alte Amateuraufnahmen, Katzen mit Daumen, Gangnam Style Hitler, ein bisschen Bauchtanz, korrektes Anstellen, Bread and Butter, das Ford Atomic Car, Eisbruch, Neulich in Schweden, Einseifen. Und den Schlusspunkt setzt ein echter Männerkuss.

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Vier Tage Amerika

Ralf Bendrath 18.09.2001

Impressionen aus Washington

Dienstag, der elfte September, zehn Uhr morgens in Washington D.C. Ich habe hier vergangene Woche an einer Konferenz teilgenommen und warte auf einige Kollegen, die am Samstag für eine Reihe gemeinsamer Termine aus Berlin ankommen sollen. Die freie Woche nutze ich, um Freunde zu besuchen, und versuche, noch ein paar Interviews zu organisieren. Meine Gastgeberin Jenny klopft heftig an die Tür: "Komm schnell - das World Trade Center und das Pentagon brennen!"

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