Neues vom Krümelmonster

08.02.2013

YouTube und Co. – unsere wöchentliche Telepolis-Videoschau

Auch auf die Gefahr hin die letzten drei Leser zu verlieren, das muss heute einfach sein. Und darauf einen Tusch. Ja, auch hier im Norden unserer schönen Republik gibt es nicht nur Narren, sondern es wird sogar Karneval gefeiert. Leider! Aber immerhin kann man das hier gut ignorieren, auch wenn beim Bäcker um die Ecke die Bäckerei-Fachverkäuferinnen in diesen Tagen so lustige Hütchen tragen müssen.

Ziemlich närrisch ist auch der sogenannte Harlem Shake, der seit kurzem erneut im Netz herumgeht. Selbst die Peanuts haben sich schon angesteckt. Und so funktioniert diese Tanzdarbietung. Wer jetzt Appetit bekommen hat und zufällig in Chikago lebt, der sollte unbedingt diesen tollen Imbiss aufsuchen. Leider gibt es ähnliche Einrichtungen noch nicht bei uns.

Jetzt schnell noch zwei Tipps für Leute, die viel Zeit haben. Einmal in voller Länge diese nette alberne Komödie und zum anderen den Herrn Johann König mit seinem Live-Programm. Und nun unsere Lesertipps: ein Kurzfilm über das Schicksal einer Motte, die Kopfkracher, hübsche Regenbogen, ernsthafte Spieler, das Peters Prinzip, eine ungewöhnliche Gesangsdarbietung. Und jetzt setzt sich unser Mann am Klavier an sein sperriges Instrument. In Endlosschleife!

Schon sind wir bei unserem Schnelldurchlauf. Er wird eröffnet von hübschen Blondinen, die über die Schöpfung sprechen. Und darauf gibt es nur eins. Weiter geht es mit einem neuen Kanzlerkandidaten, mit Eierlikörtrinker Steinbrück, der Sexismus-Debatte, einem Kondom-Lieferservice, einem russischen Panda, einer Lego-Spielerei, Männer, die Steine werfen, einer netten Panne, ein bisschen Werbung, einem Kulturschock, Kiffern in Vietnam, dem siegreichen Nordkorea. Und den Schlusspunkt setzt eine Schlussbemerkung: Neues vom Krümelmonster gibt es hier nicht. Die ständige Berichterstattung über diesen anfangs witzigen Studentenulk (oder war es eine PR-Agentur?) nervt langsam. Und somit Schluss mit lustig.

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Zum Rücktritt von Christine Haderthauer frisch aus dem Archiv:

Peter Mühlbauer 03.07.2013

Drei Seiten geteilt durch sieben Autoren ist gleich ein Dr. med.

Um in Deutschland als Arzt zu arbeiten, muss man nicht promoviert haben. Weil der Dr. med. auf dem Praxisschild von Eltern, Kollegen und Patienten erwartet wird, machen ihn die meisten Mediziner trotzdem. Hinter den dazugehörigen Dissertationen steckt selten wissenschaftliche Neugier als Hauptmotiv - und das sieht man vielen von ihnen auch an.

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