Malmö, der Herr Zippert und Upside Downton Abbey

15.02.2013

YouTube und Co. – unsere wöchentliche Telepolis-Videoschau

Seit dem Rücktritt des Papstes scheint im Himmel der Teufel los zu sein. Erst lässt er es im Vatikan gehörig krachen, dann geschieht eine gar schreckliche Himmelsexplosion in Russland und weiteres schlimmes Unheil folgt bestimmt. Videos vom Meteoriteneinschlag gibt es inzwischen bei YouTube wie Sand am Meer. Dieses zeigt beispielsweise eine Schulklasse, die vom Knall überrascht wird. Hier macht es Krawumm. Und dieser kurze Film gewinnt dem Einschlag sogar was Positiv-Schönes ab.

Wenn der Blitz am gestrigen Donnerstag bei dem ARD-Sangeswettbewerb "Ein Lied für Malmö" gleich zu Anfang eingeschlagen wäre, dann wäre uns einiges erspart geblieben vor allem die Entscheidung dieser obernotpeinlich inkompetenten Jury und der Sieg einer Hüpfdohlen-Discosängerin. Das einzig Bemerkenswerte an dieser misslungenen Show war der Auftritt dieser bayrischen Combo, der zumindest lustig war. Und vortrefflich zusammengefasst wird dieser schreckliche ESC-Abend im Fernsehblog bei Ulmen.tv.

Und noch mal Fernsehen. Wer kürzlich den TV-Beitrag über die gewöhnungsbedürftigen Arbeitsbedingungen bei Amazon verpasst hat, kann ihn noch einmal hier sehen. Und man kann nur hoffen, dass der Versandhändler nun ein ernsthaftes Problem hat. Erstaunlich übrigens auch das ignorante Verhalten der Amazon-Presseabteilung. Nun schnell ein filmischer Stimmungsaufheller. Rührend dagegen ist der Kurzfilm Wenn Wünsche fliegen. Und ansteckend lässig dieses Video.

Zeit um obercool in unseren Briefkasten zu schauen. Unsere Leser empfehlen diese Woche natürlich den Meteoriten, ein sehenswertes Musikvideo, Darth Vader privat, Iron Baby, Unicorns from Hell, die Rache des Fußgängers und einen netten Scherz.

Da bleibt uns nur noch der Schnelldurchgang. Er wird eröffnet von Upside Downton Abbey. Weiter geht es mit friedensstiftenden Hunden, Sonneborn und die Pius-Brüder, der Westminster Dog Show, einem Kondom-Lieferservice, schreienden Ziegen, einer fragwürdigen NIVEA-Reklame, einer Zombie-Warnung, einer Zombie-Diskussion, dem Harlem Shake, dem Schneesturm Nemo. Und den Schlusspunkt setzt der Herr Zippert.

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Zum Rücktritt von Christine Haderthauer frisch aus dem Archiv:

Peter Mühlbauer 03.07.2013

Drei Seiten geteilt durch sieben Autoren ist gleich ein Dr. med.

Um in Deutschland als Arzt zu arbeiten, muss man nicht promoviert haben. Weil der Dr. med. auf dem Praxisschild von Eltern, Kollegen und Patienten erwartet wird, machen ihn die meisten Mediziner trotzdem. Hinter den dazugehörigen Dissertationen steckt selten wissenschaftliche Neugier als Hauptmotiv - und das sieht man vielen von ihnen auch an.

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