Der Roboter als Hybrid-Haustier

Wolfgang Neuhaus 04.12.2000

Eine weitere kontroverse Debatte über Mensch und Maschine

Seit einiger Zeit sorgt der Umstand im bundesdeutschen Blätterwald für Aufregung, dass die F.A.Z. auf ihren Kulturseiten Texte aus der amerikanischen Technokultur abdruckt (Wachgeküsst: Die FAZ entdeckt die Neuen Medien). Da wurden die letzten Abschnitte des menschlichen Genoms veröffentlicht, aber auch sehr spekulative Texte über das Mensch/Roboter-Verhältnis. Die gipfeln in ihren Behauptungen darin, dass der Roboter eines Tages genauso intelligent, wenn nicht intelligenter sein würde als der Mensch und vielleicht gar zu einer Bedrohung für die menschliche Existenz werden könnte. Am 29.11.00 trafen sich in Düsseldorf bei einer prominent besetzten Veranstaltung des Wissenschaftszentrums NRW Ingenieure, Wissenschaftler und Publizisten, um über das Thema Mensch oder Roboter - wem gehört die Zukunft? zu diskutieren. Konnte diese neue Grundfrage der Denkgeschichte erwartungsgemäß nicht beantwortet werden, so kam es bei allen Diskursdifferenzen doch zu punktuellen Annäherungen.

  • mobil
  • drucken
  • versenden

"In dreißig, vierzig Jahren werden wir Maschinen haben, die genauso komplex wie menschliche Wesen sind. Die heutigen Maschinen sind eine Million mal einfacher, was erklärt, warum sie nicht die bleibenden Qualitäten der Menschen haben."

Der amerikanische Ingenieur und Autor Ray Kurzweil, der sich in dieser Weise äußert, hielt seinen Hauptvortrag zwar noch nicht als "full immersion virtual reality experience", dafür klappte die Videoübertragung aus den USA auch bei der abschließenden Podiumsdiskussion. Die Veranstaltung war gut besucht, einige hundert Gäste hatten sich in den Düsseldorfer Rheinterrassen versammelt. Die technokulturelle Berichterstattung der F.A.Z. scheint tatsächlich einen Akzeptanzschub verursacht zu haben. Es ist für eine Technokultur-Veranstaltung bundesdeutschen Zuschnitts ungewöhnlich, wenn vorab artig eine ganze Reihe von Ehrengästen begrüßt werden, darunter Generalkonsule, Universitätsrektoren, Bankiers, Unternehmer und sogar Landtagsabgeordnete.

Kurzweil ist der Autor eines in der Öffentlichkeit vielbeachteten Buches, das in der Bundesrepublik unter dem Titel "homo s@piens. Leben im 21. jahrhundert" erschienen ist (Spirituelle Maschinen). Kurzweil ließ seine Sicht des technologischen Fortschritts Revue passieren. Es gebe eine zunehmende Beschleunigung, ein exponentielles Wachstum in verschiedenen Bereichen: der Kommunikation, der Elektronik, der Genetik und Biotechnologie, der Neurotechnologie, der Miniaturisierung von Bauteilen, wiederum ein Trend auf dem Weg zur Nanotechnologie. Stoppen könne man diese Entwicklungen nicht, da sie miteinander verschränkt seien - auch würde ein solcher Versuch dem Geist des freien Unternehmertums schaden, das an vielen Fronten zugleich tätig sei, um wettbewerbsfähig zu bleiben. PCs werden verschwinden, auch mobile Computer. Bilder werden in Zukunft auf Kontaktlinsen oder Brillen geschrieben, mit Informationen direkt aus dem Internet.

Dass es intelligente Kleidungsstücke geben wird, mit denen neue Kommunikationsformen einhergehen, ist für Kurzweil eine ausgemachte Sache. Daneben werden neue perfekte Illusionseindrücke entstehen, die alle Sinne direkt ansprechen, indem Milliarden kleine Nanobots, Roboter auf der molekularen Ebene, ins Gehirn geschickt werden. Dort nehmen sie Kontakt auf mit den neuronalen Zellen und übermitteln ihnen die Informationen von künstlichen Welten. Doch nicht nur das: diese Nanobots können auch neue neuronale Verbindungen schaffen und die menschliche Intelligenz ausweiten. Seine Kurzformel lautet, Maschinen nach von biologischen Systemen deduzierten Prinzipien zu bilden, aber mit diesen dann Systeme zu konstruieren, die in ihrer Kapazität über die biologischen hinausgingen. Dass es intelligente Roboter geben wird, ist für Kurzweil eine Selbstverständlichkeit. Er stellte die Frage, ob diese Systeme nun bösartig seien oder friedlich bleiben würden.

Der Diskurs der Technokultur

Solche Veranstaltungen neigen dazu, sich in einem diskursiven Geflecht von Trendprognose und Spekulationsfreude, von konkreter Analyse der konkreten technischen Situation, nicht länger wissenschaftsfremder Public Relation und einem Schuss Wissenschaftstheorie zu verirren. Die Fäden laufen schnell in verschiedene Richtungen, was eine abschließende Zusammenfassung erschwert, werden doch vielfältige Themen angesprochen, die sich mit viel Optimismus nur interdisziplinär behandeln lassen, mal eben verschiedene Wirklichkeitsdimensionen von der Makro- zur Mikrowelt durchquert und en passant Tabus um die menschliche Einzigartigkeit angekratzt.

Frank Schirrmacher, Mitherausgeber der F.A.Z., hatte Gelegenheit, seine Gründe darzulegen, warum er Kurzweil und andere Stars der US-Technokultur auf Deutsch publiziert. "Wir müssen wissen, was die denken. Das sind sehr einflussreiche Leute im öffentlichen Diskurs." Sowohl Ray Kurzweil als auch Bill Joy üben eine politische Beratertätigkeit aus. Angeblich ließen sich in der Bundesrepublik zudem kaum Gesprächspartner finden, wenn es um die neuen Technologien, die durch sie geprägten großen Umwälzungen unserer Zeit gehe. Schirrmacher verglich das Genom-Projekt als wissenschaftlich-historisches Projekt mit der Mondlandung, nur dass es ungleich schwerer als sinnliches Erlebnis zu vermitteln sei. Aufgabe dieses neuen Feuilletons sei es, die Rolle des Wissenschaftlers zu kommunizieren und Identifikationen anzubieten, die eine berührbare Präsenz für die Errungenschaften der Wissenschaft schaffen.

Während in den USA seit längerem die Roboter-Thesen an Universitäten diskutiert werden (Werden Maschinen schon in hundert Jahren den Menschen ersetzen?), hat sich die bundesdeutsche Wissenschaft bisher mit öffentlichen Stellungnahmen zurückgehalten. Die Rezeption des Textes "Warum uns die Zukunft nicht braucht" von Bill Joy (Angst vor der Zukunft) hat in der Bundesrepublik gewissermaßen eine Front nach zwei Seiten eröffnet. Einmal als Kritik an einigen Prognosen der US-Technokultur, obwohl viele Annahmen bezüglich Nanotechnologie u.a. geteilt werden, zum Zweiten gegen die klassisch-humanwissenchaftlich geprägte Feuilletonkultur in der Bundesrepublik, die sowohl Joy als auch Kurzweil ablehnen dürfte.

Hubert Markl, Biologe und Präsident der Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften (MPG) empfand die Lektüre dieser Technokultur-Elaborate als Anregung und betonte, dass das Vorausschauen gewissermaßen eine Denktechnik sei, um das Nachdenken zu üben, wobei es durch die Sache selbst unmöglich sei, dass Voraussagen in ihrem Zusammenhang eintreffen können. Die menschliche Gesellschaft schafft durch Arbeit, kulturelle Prozesse eine neue Welt, ohne dass diese zuvor erfassbar sei. Die Visionen von Kurzweil und anderen sind Indikatoren für Vorgänge, über die man sich auseinandersetzen muss.

"Ich bin sehr skeptisch gegenüber Voraussagen, wann sich wirklich in dreißig oder fünfzig Jahren etwas ereignen wird, und genauso skeptisch, dass es sich nicht ereignen wird. Das sind zwei Randtrajektorien, zwischen denen bewegt sich die menschliche Erfindungskraft. Wir sehen uns herausgefordert vorherzusehen, wie wir unsere Grenzen erweitern. Und jede neue Generation macht wieder einen neuen Vorstoß. Wenn das nicht so wäre, dann wäre es eigentlich schnell zuende mit dem, was wir menschliche Freiheit, menschliche Kreativität, menschliche Innovationsfähigkeit nennen."

Man sollte das Joy-Szenario einer von gefährlichen Nanobots umgekrempelten Welt und Kurzweils Fantasie insofern Ernst nehmen, als dass man Anstalten treffen kann, solche Entwicklungen zu vermeiden.

Intelligenz als soziale Komplexität

Der Robotik-Forscher Thomas Christaller ist seit 1998 Direktor des Instituts für Autonome Intelligente Systeme an der GMD in St. Augustin (Noch ein weiter Weg bis zur Schaffung von wirklich intelligenten Systemen). Er sieht eine schleichende Roboterisierung der Umwelt, beispielsweise durch den massenhaften Einsatz von Mikrocontrollern, der um ein Vielfaches höher sei als bei Mikroprozessoren. Zudem seien die Controller, die in Autos und Gegenständen des Haushalts ihren Dienst tun, in ihrer Leistungsfähigkeit nur zwei Jahre hinter den Prozessoren zurück. Die fortschreitende Sensorik sei ein weiteres Moment dieses Prozesses. Christaller stimmt zu, dass es einen weiteren technischen Fortschritt geben werde, wir mit der Zeit komplexere Maschinen sehen werden. Die Aussage jedoch, dass die Intelligenzleistung der Roboter in dreißig Jahren menschliches Niveau erreicht haben wird, hält er für völlig überzogen:

"Jemand wie Ray Kurzweil schließt von Laborexperimenten auf reale Wirklichkeit, und es ist überhaupt nicht klar, wie die Komplexität der heutigen Systeme in die Größenordnung gesteigert werden kann, die notwendig wäre, um so was wie menschliche Intelligenz zu erreichen. Ingenieursmäßig müssen Sie dafür sorgen, dass ein unglaublich komplexes Verhaltenssystem funktionierend entwickelt wird, und alles, was im Bereich maschinelles Lernen bisher läuft seit über vierzig Jahren, ist nichts anderes als lokale Optimierung von ein paar wenigen Parametern. Das heißt also, Sie kommen in eine Größenordnung von vielleicht hundert, vielleicht tausend Verhaltensweisen in den kommenden Jahren, und es ist vollkommen unklar, wie diese Komplexität gesteigert werden soll."

Christaller regt an, dass Forscher wie Kurzweil oder Moravec einmal einen Salamander in seiner Verhaltenskomplexität nachbilden sollten. Er hält diese Aufgabe für nicht lösbar. Zwar würden Kurzweil und Konsorten Technologiefakten über Steigerungsraten von technischen Leistungsfähigkeiten richtig aufzählen, aber diese würde ohne weitere Begründung mit der künstlichen Nachbildung und Steigerung von Intelligenz kurzgeschlossen.

"Wir Menschen haben uns in unserer Zeit, die wir als Lebensform hier existieren, nicht grundsätzlich geändert, trotz aller sogenannten Fortschritte. Und wir werden nur das schaffen können, was wir mit unseren biologischen und intellektuellen Fähigkeiten auch bewältigen können. Dass heißt, eine beliebige Beschleunigung von irgendetwas halten wir gar nicht aus. Entweder gibt es eine andere Aggregationsstufe, indem man einen höheren Abstraktionsgrad erreicht, mit dem das wieder für uns machbar ist, oder aber man lässt das."

Christaller, der sich als der schärfte Kritiker von Kurzweil entpuppte, erwähnte beispielsweise das Problem, die Komplexität von Software zu steigern. Hier zeigte sich, wie Wissenschaftler aneinander vorbei reden können. Kurzweil antwortete darauf, dass die Produktivität der Software-Programmierung steige, seine Tabellen würden es zeigen, und ging damit auf Christallers Problem nicht ein.

Die Forscher wissen eigentlich gar nicht, was Intelligenz ist. In gewissem Sinne wird man sich überraschen lassen müssen, was da entstehen wird - ob das künstliche System nun "intelligent", "selbstbewusst" oder "emotional" ist, kann man gegenwärtig nicht theoretisch vorentscheiden. Kurzweil meinte, dass ein "Bewusstseins"-Detektor nicht denkbar sei, Bewusstsein sei eine menschliche Übereinkunft. Es gäbe unterschiedliche Aussagen darüber, ob Tiere nun bewusst sind oder nicht. Hubert Markl stimmte Kurzweil hier zu und ergänzte, dass es auf derselben neuronalen Basis im Gehirn verschiedene Denkweisen gibt.

"Und deswegen sollten uns schon darauf einstellen, dass der Zeitpunkt kommt, wo wir nicht nur darüber debattieren müssen, ob ein Computer oder ein Roboter mit einem eingebautem Computer Bewusstseinsphänomene zeigt, sondern wo wir uns auch unklar sind, ob er Gefühle hat oder nicht."

Dieser Teil der Evolution folge nach dem Verwandtschaftsprinzip, das die Natur für uns bereithält und das Tier vor den Menschen gesetzt hat. Der Roboter als Nachkomme sei ein "Kamerad", der die Menschen in keiner Weise degradiere, so wie die Abstammung von Hominiden auch keine Herabsetzung sei. Aber man kann es eben auch nicht entscheiden, ob es diese Systeme jemals geben wird.

Dass die Alternative Mensch/Roboter sowieso eine falsch gestellte Frage sei, stellte der Techniksoziologe Werner Rammert heraus. Die Menschen hätten heute nicht mehr die allgemeine und rational einsehbare Kontrolle über die Technik. Die Bewegung gehe hin zu einer Art verteilter Verantwortung von verteilten Akteuren; es entstehe ein hybrides System von Mensch-Roboter-Verbindungen, das eine neue Herausforderung für die Wissenschaft darstelle. Geisteswissenschaftler können sich nicht mehr auf die Behauptung zurückziehen, dass der Mensch noch die Verantwortung hat, und die Techniker können die Verantwortung für die Gestaltung der Technik nicht mehr auf Psychologen und Ergonomen abschieben.

"Als Wissenschaftler müsste man in der Lage sein, abstrakt zu sehen, wir haben hybride Systeme. Sie sind gemischt. Und es ist die Frage, wie wir die Beziehungen zwischen Robotern, bestimmten Körperteilen und Software herstellen. Dass wir viel mehr die Forschung darauf richten, wie wir das auf Software, auf Hardware, auf Menschen-ware oder Wetware, wie manche Amerikaner zynisch sagen, verteilen, aber da ist etwas dran. Wir gestalten eigentlich vermischte Systeme, und nicht nur technische und nicht nur soziale Systeme."

Die Menschen in ihrer sozialen Existenz schaffen die Infrastruktur, in der Roboter sich überhaupt erst entwickeln können. Unter Umständen entstehe eine neue kulturelle "Einheit", es bilden sich neue gesellschaftliche Beziehungen, die die Roboter kulturell einrahmen werden. Auf Beifall stieß seine These, dass die wie auch immer geartete Herrschaft der Roboter nur ein Verkaufstrick für SF-Filme und Bücher sei.

Die Nanotechnologie zwischen Produkt und Projektion

Für unliebsame Überraschungen können die Nebeneffekte der Technologien, sorgen die unbeabsichtigt, nicht vorherzusehen sind. Die Fähigkeit zur Selbstreplikation, zur Vervielfältigung, soll gerade eine zentrale, nicht zu bändigende Eigenschaft der künstlichen Systeme sein. Kritiker wie Joy fordern deshalb schon jetzt eine stärkere öffentliche Kontrolle der Nanotechnologie. Auch Kurzweil sieht mögliche Gefahren. Die kleinen Nanobots können als Waffen missbraucht werden oder sie können außer Kontrolle geraten und die gesamte Biosphäre in "grauen Schleim" verwandeln. Ein bisschen kam das Gefühl auf, dass hier überdrehte Fantasien propagiert werden, die an SF-Filme vergangener Zeiten erinnern, in denen mutierte Riesenameisen ihr Zerstörungswerk vollziehen und Großcomputer die Weltherrschaft an sich reißen. Jetzt wird eine solche Totalbedrohung (mal wieder) auf die Mikroebene projiziert.

Auch diese Vision stieß auf wissenschaftlich erhärteten Widerspruch. Dass solche Mikrosysteme sich eigenständig in der Umwelt bewegen und verschiedene Organismen verwandeln, kann an der materiellen Ordnung der Dinge scheitern. Dazu der Nanotechnologie-Experte Harald Fuchs, Leiter der Interface Physics Group am physikalischen Institut der Universität Münster:

"Sie müssen in solche Systeme, um sie zu erzeugen, zunächst einmal Energie hineinstecken. Sie müssen sie auch versorgen. Sie müssen sie als offene Systeme gestalten können, so wie es biologische Systeme sind, Zellen etwa. Wenn Sie jetzt mal eine Zelle unter dem Mikroskop betrachten, auch gefährliche Zellen wie Bakterien, dann werden Sie feststellen, dass sie sich eben nicht pfeilschnell bewegen können. Das hat physikalische Gründe. Ein Bakterium, das sich in Wasser bewegt, verhält sich im Wasser so, als würden wir uns in Honig bewegen. Das heißt also, die Vorstellung, dass man jetzt einfach so einen Nanobot baut, der durch die Luft saust mit Überschallgeschwindigkeit, Leute angreift und all diese Dinge, ist nach allem, was wir heute wissen, nicht möglich."

Die "vollständige Substitution der Natur", wonach Schirrmacher ihn provokant fragte, macht für Fuchs keinen Sinn. Abgesehen davon, dass es einen Wissenschaftler schon schwer falle, über einen Zeitraum von zwanzig Jahren im voraus zu denken, sieht er mehr eine Tendenz zur "Integration", also dass man versucht, im Sinne der Prothetik Dinge zu substituieren, die ansonsten ausgefallen sind: Gliedmaßen, Sinneseindrücke. Für realistisch hält er in absehbarer Zeit die Entwicklung mikrostrukturierter Systeme für medizinische Untersuchungen im Körperinnern. Auch hier gab es einen Berührungspunkt der Diskurse: Kurzweil erwähnte erfolgversprechende Studien über den Energieverbrauch im Bereich der Nanomedizin.

Kurzweil kommentierte das berüchtigte Argument des "grauen Schleims" damit, dass letztlich alles unter Kontrolle bliebe. Sein Optimismus bezog sich auf das Beispiel des Computervirus, das zwar ein unangenehmes Phänomen sei, aber schließlich auch nicht den Fortbestand der Computer und des Internet und den Nutzen dieser Technologien gefährdet habe. Alle Anwesenden stimmten darin überein, dass Schutzmaßnahmen getroffen werden können, ähnlich denen, die heute Biologen beachten müssen, wenn sie mit gefährlichen Erregern experimentieren. Auch sind internationale Abkommen denkbar, die die Herstellung der Mikroroboter regulieren, so wie - zumindest auf dem Papier - die Herstellung von ABC-Waffen geregelt ist. Aber es wird wohl noch etwas dauern, bis dieser Punkt auf die Tagesordnung der Politik gerät.

http://www.heise.de/tp/artikel/4/4394/1.html
Kommentare lesen (5 Beiträge) mehr...
>
<

Darstellungsbreite ändern

Da bei großen Monitoren im Fullscreen-Modus die Zeilen teils unleserlich lang werden, können Sie hier die Breite auf das Minimum zurücksetzen. Die einmal gewählte Einstellung wird durch ein Cookie fortgesetzt, sofern Sie dieses akzeptieren.

Biomotoren für Nanomaschinen

Wissenschaftler konnten erstmals mit nachgeahmten Bakteriengeißeln Propeller antreiben

Nanomaschinen mit Biomotoren

Wissenschaftler wollen Nanorobots mit Bakterienantrieb ausstatten

Erste sich selbst auch materiell replizierende Roboter

Wissenschaftler stellen ersten automatischen Koevolutionsprozess von Hardware und Software vor

Mikroroboter, die in Flüssigkeiten arbeiten können

Schwedischen Wissenschaftlern ist die Herstellung von Mikrorobotern mit steuerbaren Gelenken gelungen

Mit neuronalen Signalen direkt einen Roboterarm steuern

Wissenschaftler konnten aus der Ableitung neuronaler Signale von Affengehirnen Greifbewegungen erfolgreich vorhersagen

Programmierbares Molekül

Forscher bauen Motoren aus DNA

Kleine Wellen und Pfützen

Die Robotik wird die Informationsindustrie verdrängen

Die Roboter kommen ...

... aber die vom jährlichen Bericht World Robotics schon länger erwartete explosive Zunahme der Dienstleistungsroboter lässt noch auf sich warten

Gastrobotics

Roboter, die fressen, um ihre Energie zu erzeugen

Cover

Mensch+

Upgrade-Revolution für Homo sapiens
Das neue Telepolis-Special

Ein neuer Bundespräsident?

Wulff will aussitzen, aber die Geduld ist am Ende. Soll er endlich, aber schnell seinen Hut nehmen?

abstimmen

Humanitäre Intervention als propagandistischer Normalfall

Peter Mühlbauer 20.10.2009

Interview mit Christoph Kampmann zur Geschichte eines Phänomens

In den letzten zwanzig Jahren begannen militärische Auseinandersetzungen mehrfach als "Humanitäre Interventionen". Der Historiker Christoph Kampmann hat entdeckt, dass die für solche Eingriffe eingesetzten Argumentationen nicht erst in der Ära nach dem Kalten Krieg entstanden, sondern weitaus früher zum Einsatz kamen.

weiterlesen
FOTOBLOG

Der schöne Schein

Firewall mit Windows

bilder

seen.by


TELEPOLIS