Dichters Weheklag über Cyberspace, Gen- und Nanotechnologie
Botho Strauß: "Wollt ihr das totale Engineering?"
Nachdem die Bocksgesänge in den Feuilletons schon länger abgeschwollen sind, hat Botho Strauß nun zur Jahreswende einen neuen Schwellkörper "über den Terror der technisch-ökonomischen Intelligenz, über den Verlust von Kultur und Gedächtnis, über unsere Entfernung von Gott" aufgeblasen: "Wollt ihr das totale Engineering?"
Und wer schon so rhetorisch fragt, erinnert eben an Sportpalast und Bocksfuß, weil doch die kleinste gemeinsame Moral zumindest in Deutschland zuletzt immer auf den grassierenden Faschismusverdacht hinausläuft, der, bevor er einen wieder selbst treffen sollte, diesmal besser von vorneherein auf die Anderen abgeleitet wird. Ganz falsch! "Kein Demagoge, kein Potentat, der so fragen könnte, auch das Volk sich selber nicht. Nur Gottes eigener Donner könnte es brüllen." Bravo, es ist also mal wieder hohe Zeit für den "Dies Irae", passend zur Spiegel-Arche-Noah und den übrigen jahreszeitbedingten Sintfluten des Feuilletons. Und wenn es der brüllende Donnergott nicht selbst besorgt, dann eben der menetekelnde Botho Strauß in der Zeit.
Strauß ist derselbe bramarbasierende Weltmahner geblieben, nur diesmal holt der dichterfürstliche Diskurs zum Rundumschlag gegen Technoworld, Cyberspace und Gentechnologie aus, gegen die Extropisten, die sich in der Maschine verflüchtigen, gegen den in der Nanotechnologie klein werdenden Menschen, gegen die verblendeten Jünger der Medien, gegen die unreflektierte Wissenschaft und diverse andere Sendboten der Hölle.
Die Welt des Dichterpropheten hat klare Demarkationsmarken, sie teilt sich in die wenigen wahren Menschen und das Heer der Fortschrittszombies:
"Denn mein Gedächtnis, mein Herz, meine Willenskraft, sie sind ja für jedermann zugänglich, accessibel für jeden, der nichts mehr davon besitzt. Alles Innere derer, die noch so etwas besitzen, steht zur freien Verfügung, ist zu einem weltumspannenden Corpus zusammengefasst, an dem sich jeder nach Belieben bedienen kann, der selbst nichts Inneres mehr besitzt."
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Oh, Bellarmin, warum wird das Dichterherz so geplagt? Die Innenwelt der Innenwelt der Innenwelt wird populistisch begehrlichen Blicken ausgesetzt, ja mehr, dem blankem Konsumismus der, gottlob, nie Verstehenden verfallen. Eigenartig, dass der gebeutelte Kryptopoet gleichwohl seinen dunkelsten Weltschmerz der geschwätzigen Presse anvertraut, als würde er doch heimlich den Genuss des flanierenden Marktgängers über alles goutieren, auf die stumpfe technoide Masse zu treffen. Wie anders könnte man auch unverstanden sein? In des Dichters eigenen Worten:
"Nun interessiert unsereinen das Erschließbare am Menschen grundsätzlich weniger als das Unerschließbare. Es ist, davon bin ich überzeugt, in unverminderter Fülle vorhanden auf dieser Welt und wird auch durch die raffiniertesten Entschlüsselungstechniken nicht aus ihr vertrieben werden."
Das lässt für die berufliche Zukunft aller mythopoetischen Phraseologen hoffen. Kolumbus hätte eigentlich nie Amerika erreichen dürfen. Turing war sicher ein bedauerlicher Betriebssystemfehler. Die Freunde von Echelon und Carnivore werden nie in die Herzkammern des Elfenbeinturms vordringen. Die Welt ist mal wieder tiefer als der Tag gedacht.
Nun wären eigentlich der Plattitüden genug gewechselt, aber Strauß schlägt den Bogen über die Äonen, dass es dem Leser schwindeln möge:
"Unvorstellbar das Zeitalter, das je auf das technische folgte? Unvorstellbar vielleicht. Doch es zeugt von unverantwortlichem Kleinmut, nicht davon überzeugt zu sein."
Wie es sich für Untergangs- wie Übergangspropheten, Universalbescheidwisser, technikfeindliche Neoalchimisten gehört, ist Strauß also dem Fortschrittsgerede längst um einen Zahn voraus und schreibt bereits an den Sciencefiction für übermorgen:
"Ein aufregender Sciencefiction-Roman wäre sein Gegenteil: Seine Zukunftsvision spielte unter Menschen, die jegliches Interesse an Zukunft verloren haben. Technik, "Information und Kommunikation", ein abgeschlossenes Kapitel".
Aus die Maus, so einfach ist das also.
Auf den vormaligen ideologischen Sündenfall folge nun der szientistische, während die Maße der Technik immer feiner werden, geraten im Weltbildchen des Dichters die des Geistes immer gröber. Die von C.P. Snow initiierte Diskussion über die Trennung der zwei Kulturen, Geistes- und Naturwissenschaften, ist jetzt in der autochthonen Welt von Strauß angekommen, in einem Blasen treibenden Sumpf aus technomoralischer Verstrickung, poetischen Prophetien und Gottsucherattitüden.
Nach dem Ende der Ideologien wagt sich die verschwurbelte Gegenaufklärung wieder aus den Löchern, tarnt sich als larmoyante Kulturkritik, ohne freilich einen Moment lang zu vergessen, sich darin narzisstisch zu spiegeln, wie es Theaterleuten nun mal eigen sein mag. Wir erleben ein eigenartiges Verständnis von Wissenschaft, als habe nicht gerade die seit Gödel, Heisenberg, Einstein etc. längst das Hermetische, Numinose, Göttliche wieder entdeckt. Botho, der Unzeitgenosse, prügelt einen positivistischen Wissenschaftsbegriff der angestaubten Moderne und das ist freilich erheblich einfacher, als den Vermittlungen zwischen den Kulturformen nachzuspüren, die Idiosynkrasien auf die Analyse zu verlegen, auf fatale Symptome technologischer Eigendynamiken pragmatisch zu reagieren.
"Sowenig wie der gesammelte Tagesverstand ohne das Lose und Lösen des Traums "kreativ" werden kann, so wenig kann das Überprüfbare ohne die Schwerkraft des Unüberprüfbaren Gewicht erlangen."
Die "Schwerkraft des Unüberprüfbaren" hat nicht nur über Jahrtausende die menschliche Dummheit besiegelt, die Schäflein in die Kirche getrieben, sondern war immer auch die blauäugigste Blume dichterischen Ressentiments noch gegen die armseligste Glühbirne, die ihren dämonischen Fortschritt schuldig verstrahlt, wenn dem Dichter die Kerzenlichter ausgehen. Strauß verachtet selbstverständlich Technologien und Gadgets:
"Der Wettlauf der aggressiven Verbesserungen und Erleichterungen, die fast täglich auf irgendeinem technischen oder organisatorischen Gebiet erzielt werden, entspringt einem völlig kohärenten selbstbezüglichen Könnensbewusstsein, das weitgehend immun ist gegenüber jeder unsachgemäßen Fragestellung, jeder Ethik und Moral."
Wer SMS verschickt, emailt, surft oder chattet, vernimmt also nicht länger die Moraltrompeten des selbst ernannten Geistesadels.
Diese Kritik einer angeblich völlig schwerelosen Technik, die nicht mehr ethisch aufs Altenteil des gottgefälligen Hausvaters rückgebunden ist, gehört zum undifferenzierten Altbestand des 19.Jahrhunderts. "Jedenfalls haben die modernen Naturwissenschaften viel zur Brutalisierung der Massen beigetragen", meinte bereits 1890 der selbst ernannte Erzieher und "Rembrandtdeutsche" August Julius Langbehn, der als Geistesbruder von Strauß dann auch den Verfasser des "lhomme machine" und die "Apostel der mechanischen Weltauffassung" als die Totengräber ihrer Zeit deklarierte.
Nun hat die Zeit solche Miniaturapokalypsen gut überstanden, aber Strauß wärmt sie wieder auf, wenn er den kommenden Menschen in düsteren Farben fasst:
"Wir Selbstmacher machen uns selbst. Lamettries späte Bestätigung wird nun der Nanoreplikator sein. Dem Gott begegnen wir indes nicht in der Keimbahn. IHM entschwinden wir fast: das ungeheuer Kleine der Tüftler, die sich selber nicht mehr ermessen; auch wo sie sich vermessen, werden sie vor IHM immer kleiner. Einst stand der Mensch Gott näher und war daher größer, wenn auch elender dran. Was die Heutigen bramarbasierend "Selbstvergottung" nennen, ist vor Seinem Auge nichts als präpotente Aufgockelung, verliert seine Kleinheit nicht und nichts von der unendlichen Entfernung zu IHM."
Hier darf sich der Leser nun endgültig von numinosem Schauder erfassen lassen, wenn er sich nicht zuvor schon mit Schaudern abgewendet hat: Sollte gar ER mit des deutschen Dichters zürnender Zunge reden? Oder geht es hier nur um die postpotente Aufgockelung eines Poeten, der zu wissen wähnt, was ER wahrnimmt, während er seine Unzeitgenossen zu Maschinenmenschen auf Nanogröße schrumpfen lässt? Wer so selbstgefällig orakelt, hat schon a priori das Weltgewissen gepachtet, das erst zu entwickeln wäre. Das ist der Freibrief zu ignorieren, dass Risikotechnologien, Technogläubigkeit, Machbarkeitswahn inzwischen ungleich differenzierter und hartnäckiger von Bioethikkommissionen und Technikfolgenabschätzungen, vulgo: Ethik und Moral, verfolgt werden, als die selbstgefällige Kassandra es wahrnehmen will. Vielleicht bleiben aber die nacheilenden Moralen gegenüber einer entfesselten Technik deshalb so schwach, weil Leute wie Strauß mit dem Hämmerchen philosophieren, wenn verbindliche Sätze zu formulieren wären.
Aber es gibt noch viel mehr zu tun, wenn Dichter auf dem Dach des Weltgebäudes stehen, um die Informationsgesellschaft im faulen Mark zu treffen:
"Statt des Hammers, der Götzen zertrümmert, wäre heute die philosophische Verwendung der Laserlanzette empfehlenswert, die aus dem Wissen die Informationenwucherung entfernt."
Aber ist dieser chirurgische Anflug von postnietzeanischer Moralpoesie nicht selbst eine der vielen Wucherungen, zu deren Behandlung sich Strauß nicht mal mehr anheischig macht? Bei Strauß Skywalker kommt das Gute jedenfalls immer von oben:
"Als Fulgurist hingegen glaube ich an den Blitz, der uns irgendwann dazwischenfährt, das heilig Unvorhersehbare...In den öffentlichen Medien kann ich außer der zum Hades eine andere nicht wahrnehmen. Im wesentlichen verdichtet sich dort der Verkehr zwischen lebenden Toten und toten Lebenden."
Möge also der heilige Stromschlag euch Zombies des Internet treffen, damit ihr in die Hölle fahrt, der ihr längst durch Breitbandkabel und Flatrate verbunden seid. Wer chattet, der soll ab jetzt alle Hoffnung fahren lassen, je wieder ein lebendiger Mensch zu sein.
Der Dichterprophet ist jedenfalls immun gegen die Verlockungen der Technik:
"Ich kann mir nicht verbergen, dass die Kommunikationsströme des Computers oder Internet sich nie mit dem heißen Untergrund, dem unruhigen Magma des Gewesenen, vereinigen werden. Auch wenn ich noch so oft damit umgehe und spiele, das Zeug gewinnt keine Macht über mich. Ich käme ohne es aus. Mein Geliebtes versteht diese Spiele nicht."
Heiliger Hölderlin, Botho ist also auch wie Boris "drin", aber im Gegensatz zu diesem will kein Online-Glück aufkommen, weil keine Beschränktheit dem Meister nach größer sein kann als die der medialen Grenzenlosigkeit. Indes scheint auch die Beschränktheit nicht gering zu sein, die darin liegt, die Versprechungen des E-Commerce und der Handy-Industrie schon mit Cyberspace gleichzusetzen. Sub specie aeternitatis, in der Perspektive des freudlosen Superbeobachters, wird eben alles zum globalen Megamedienbrei.
Aber der Dichter gibt sich auch erdgebunden, wenn er den großen Mangel an "Stubenhockern und die Überzahl von weltfahrenden, an ihr vorbeifahrenden Leuten - und Wissenschaftlern" beklagt. Das lässt sich pastörlich-pastoraler nicht formulieren, wie eben schon Pascals originelle Erkenntnis lautete, dass das Unglück über die Menschen komme, weil sie sich vor die Haustür trauen. Way out? Strauß hat das Remedium gleich mitgebracht:
"Im Zukunftsroman ohne Zukunft wird man den Helden als Befreier von Universalismus ehren! Er, der als erster die Ketten der Globalität sprengt! Er, der uns den Weg aus der Sackgasse des Weltweiten weist. Der uns aus der Sklavenherrschaft des großen Ganzen führt!"
Spricht Botho der Täufer hier etwa vom "Terminator" oder meint er gar noch viel potentere Führer ins antiglobale Paradies der Zukunft, die die Kleinmütigen vom Medienjoch befreien? Zumindest lässt er erst gar nicht den Eindruck aufkommen, dass ihm die vormalige Kritik an seinem heroisch rückwärtsgerichteten Menschenbild sensibilisiert hätte.
Strauß fürchtet keine Widersprüche und neben der Befreiung durch den Antimedienmessias bietet er selbstverständlich auch den Abgesang der conditio humana:
"Noch sind wir Wesen vor der großen Fusion. Nach dem Anschluss des persönlichen Bewusstseins an den Daten-lifestream des Computers wird jeder weit über seine Verhältnisse leben. Seine indviduelle Lebenserfahrung, seine Lebensdaten werden in seinem Bewusstseins- oder Datenleben nahezu verschwinden."
Hier nun keimt der Verdacht, dass Strauss nicht nur die Bretter, die die Welt bedeuten, sondern auch Moravec, wenn nicht gar die "Matrix" kennt. Möchte man auch nicht mit Ernst Mach leichtfertig antworten, "Das Ich ist unrettbar", wäre vielleicht diese Techno-Theologie nicht die schlechteste Weltflucht, weil Elfenbeinbewohner und Wüstenprediger wie Strauß in der Vergangenheit so unherzlich wenig zur Weltrettung beitragen haben, als dass wir ihnen das Schicksal des menschlichen Narrenschiffs gerne anvertrauen würden. Vielleicht ist der Geist in der Maschine göttlicher als der gottgefällige Geist hinter wagnerianischen Nebelschwaden. Aber mit solchen Marginalien muss sich der professionelle Erzübelbeschwörer Strauß nicht herumschlagen, wenn er doch weiß:
"Natürlich ist der Mensch bereits Maschinenmensch, bevor ihn die Nanoboter übernehmen. Natürlich ist er thymisch längst erledigt, bevor er genetisch mutiert. Und nur sein ausgeblasenes Innenleben ermöglichte den Einzug des Weltganzen."
Diese conditio humana von Dichters Ungnaden ist aus Marmor geschlagen, nur ja möge der Mensch, das eherne Standbild, der steinerne Gast auf Erden, das Maß aller Dinge bleiben - und was der Mensch sei, das wird über Salomos Einheitsleisten "Nichts Neues unter der Sonne" gezogen, weil der Dichter im Gegensatz zu den Mediensklaven zwar nicht die Menschen, aber dafür seit je die Götter versteht. Das wäre an sich ein Grund zu schweigen, aber Strauß lamentiert weiter:
"Es gibt offenbar in der ästhetischen Sphäre nichts Gegnerisches mehr, sondern nur noch konsensitive Kräfte, die es drängt, sich dem Selben zu verbinden."
Diese spätadornitischen Allgemeinplätze, dass in der Kulturindustrie alles mit Ähnlichkeit geschlagen sei, richten sich wie immer gegen den Klauselverwender, der doch dem Anspruch nach als Widerstreiter auftritt. Im Klartext: Es ist nur noch ärgerlich, dass Leute wie Strauß, denen die Bühnen und literarischen Foren weit offen stehen, deren Verlautbarungen allemal von servilen Feuilletons gierig aufgesogen und verstärkt werden, sich über die Bedeutungslosigkeit der ästhetischen Sphäre ereifern, die sie selbst so exklusiv bedienen.
Das Dilemma dieser unzeitgemäßen Betrachtungen des Bekenners Strauß ist letztlich ihr feierlicher Ernst, der die Ignoranz nur unwesentlich glasiert. Jede fröhliche Wissenschaft, alle Differenzierungen fallen a priori dem dunkelsten Pathos zum Opfer und in der starkdeutschen Anwendung klingt das dann so:
"In einer Wissensgesellschaft kann es den Antityp, der auf die schädlichen Folgen des Fortschritts verweist, nicht geben, wie ihn der Intellektuelle in der Industriegesellschaft vorstellte."
Das ist nicht mal banale Soziologie, das ist totale Ignoranz, weil Mediengesellschaften eben solche vermeintlichen Antitypen wie Strauß produzieren und sie sogar verkraften können. Aber auch im gekrümmten Weltschmerzuniversum von Strauß ist das selbst gemachte Problem sicher lösbar. Wer anders als der Poet höchstselbst, dieser Tausendsassa des hermetischen Weltgeistes, könnte denn hier die vakant gewordene Charge des "Antitypen" übernehmen?
Und zum unversöhnlichen Schluss. Wie sieht Dichters Weltbild aus?
"Das Auf und Ab, die blobs and hops, die Hupfer und Tupfer, die Blasen im Fumarolenschlamm, die unregelmäßig da und dort sich blähen und zerplatzen, wechselnde Bewegungszentren einer unwandelbaren Ständigkeit - so würde mir ein Weltbild heute einleuchten."
Dieses Weltbild hat Bothos Botschaft zu Genüge eingelöst. "Das Publikum verwechselt leicht den, welcher im Trüben fischt, mit dem, welcher aus der Tiefe schöpft" und hoffentlich meinte Nietzsche damit nicht das Publikum, das auf den hochsubventionierten Stühlen vor dem Strauß'schen Leertheater sitzt. Vorhang zu. Keine Fragen mehr.
http://www.heise.de/tp/artikel/4/4553/1.html- Muss das schön sein, (4.1.2001 12:16)
- Botho Strauß ist nicht wirklich interessant, verglichen mit (3.1.2001 9:01)
- Sind Aufklärung und Vernunft identische Entwicklungen? (28.12.2000 12:14)
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