Open Source als Modell

26.12.2000

Linux für Kids, Frauen, Künstler und Medizinier, Open Source für Theorie, Stadtplanung, Ökonomie oder Kultur

Freie Software und mehr noch Open Source haben sich zu Schlagworten entwickelt. Unvermittelt tauchen sie in Projekten auf, die mit Software kaum mehr Berührungspunkte haben. Lässt sich das Open-Source-Modell auf Kultur, Stadtplanung und Theoriebildung übertragen? Ist es überhaupt gerechtfertigt von einem Open-Source-Modell zu sprechen?

Grundlagen

Als Flaggschiff der freien Software kann der Editor Emacs gelten. Mit dem Stapellauf des GNU-Projekts Mitte der achtziger Jahre sorgte sein Programmierer Richard Stallman nicht nur dafür, dass ein vielbenutztes Programm unentgeltlich zur Verfügung stand. Statt dessen setzte er mit dem Emacs auch einen speziellen Virus in die Welt. Wo immer seither auf den Knoten des Netzes ein Emacs-Fenster geöffnet wurde, präsentierte sich auch eine Vision: Im mitgelieferten GNU-Manifest entwickelte Stallman die Gedanken, Software solle frei von Beschränkungen verteilt werden dürfen und sie ließe sich gemeinsam entwickeln.

Die Erfolgsgeschichte der freien Software, die in den folgenden Jahren fast alle Bestandteile eines Betriebssystems lieferte und Anfang der Neunziger Jahre mit Linux um einen funktionsfähigen Kern bereichert wurde, ist hinlänglich bekannt. Doch seit einiger Zeit löst der Virus nicht mehr nur fieberhafte Arbeiten an Software aus. Vielmehr verbreitet er jenseits informationstechnischer Bereiche die Hoffnung, das Modell der Open Source-Entwicklung ließe sich übertragen.

Da drängt sich die Vermutung auf, es bestehe ein Zusammenhang mit der zunehmenden Verbreitung von Software in alle Lebensbereiche: In dem Moment, in dem GNU, Linux oder *BSD zur Anwendung kommen, werde nicht nur Software installiert, sondern auch der dazugehörige gedankliche Virus. Über das Netz als dem Kreislauf der Informationsgesellschaft gelangte der Virus noch in die abgelegensten Winkel.

Volker Grassmuck, Medienwissenschaftler an der Humboldt-Universität in Berlin, kritisiert die Vorstellung als zu mechanistisch: "Ich würde da eher einen breiteren memetischen Effekt am Werke sehen." Recht hat er: Stallman wechselte für das GNU-Manifest bereits 1985 mit "Dr. Dobb's Journal" das Medium, und im folgenden Jahr gab er der Fachzeitschrift "Byte" ein Interview zu seinem Vorhaben.

Welchen Erfolg Stallmans Werbung in klassischen Printmedien verbuchte, lässt sich nicht abschätzen. Nicht zu übersehen war dagegen der missionarische Eifer, mit dem die Jünger auszogen, den Rest der Gesellschaft zu infizieren. Sie wappneten sich mit dem Gefühl moralischer Überlegenheit, für das einmal mehr Stallman den Grundstein gelegt hatte. Im Manifest argumentierte er zugunsten der Solidarität unter den Nutzern und stellte ihr die Lizenzen der Software-Industrie entgegen. Mit denen suche sie nach dem Prinzip des "Teile und herrsche!" die Anwender zu kontrollieren.

Ein moralischer Impetus mag Wohlwollen wecken, überzeugen kann er weniger. Zwar stellt freie Software ständig ihre Funktionstüchtigkeit unter Beweis, aber kryptische Meldungen des Rechners schrecken potenzielle Interessenten ab. Die Lektion wurde rasch gelernt. Mit dem Linux Documentation Project (LDP) entwickelte sich parallel zur Programmierung der Software ein Dechiffrier-Syndikat der besonderen Art: Die eigene Emanzipation wurde nicht nur gepredigt, sondern für andere nachvollziehbar gemacht. Das Spezialwissen der Einzelnen (Wie bringe ich die Sound-Karte der Firma X mit dem Chip Y zum Klingen?) wurde in Form von Erfahrungsberichten und Lösungsvorschlägen gesammelt und aufbereitet. Software wurde, nicht nur durch die offenen Quellen, transparent.

Frühzeitig etablierten sich neben den rein Hard- oder Software-spezifischen Antworten auch problemorientierte Hilfstexte, die den Einsatz von Linux als Web- oder Mail-Server zum Gegenstand machten. Heute finden sich vermehrt Hinweise, dass die informationstechnischen Fragestellungen Gesellschaft bekommen. Dabei steht nicht mehr die Technik im Vordergrund sondern der Anwenderkreis.

Als Veteran einer nicht system- sondern anwendungsbezogenen Orientierung kann die Sammlung wissenschaftlicher Applikationen für Linux gelten. Sie verfügt heute über eine Datenbank mit knapp 3000 Verweisen auf Programme, die von der Statistik bis zur Veranschaulichung von Molekülen reichen. Die Sammlung existiert seit etwa fünf Jahren und macht den bevorzugten Einsatz freier Software bei minderbemittelten Studenten und Universitäten deutlich.

Erst 1999 kam LinuxForKids hinzu, und die Spielwiese für Hacker mutierte damit unversehens zum Tummelplatz für die Jüngeren. Hinterhältigerweise beschränkt sich die Site nicht auf Spiele: Lernprogramme bietet sie ebenfalls. Im gleichen Jahr startete mit LinuxChix ein Angebot, dass sich vorwiegend - wenn auch nicht ausschließlich - an Frauen wendet. Ziel sei es, schreibt die Initiatorin Deb Richardson in ihrer FAQ, dem harschen Ton, mit dem in vielen Linux-Foren Anfängerfragen begegnet würde, eine gastfreundlichere Gemeinschaft entgegen zu setzen.

Mit der wachsenden Zahl der Anwender - so sieht es aus - differenzieren sich Gruppen heraus, die jenseits der Nutzung freier Software einen anderen Konsens finden. Mit Bezug auf die Arbeitswelt folgen den Wissenschaftlern nun Grafiker und Designer, aber auch wie nicht nur LinuxMedNews zeigt, die Mediziner.

Seit letztem Herbst arbeitet Werner Heuser am Medicine-HOWTO. Auch wenn der Titel es nahe legt, die Zusammenstellung zielt nicht auf den Ersatz des "Gesundheitslexikons für den Hausgebrauch", sondern sammelt Verweise und Informationen zu freier Software und anderen Ressourcen. Ob Programme für das Management der Zahnarztpraxis oder die web-gerechte Umwandlung von EKGs, das im LDP bewährte Modell, ein "gewusst wie" aus verschiedenen Quellen zu destillieren, bewährt sich auch hier. Heuser zufolge verfolgen nicht nur die Techniker das Angebot an freier Software: "Das medizinische und vor allem pflegerische Personal ist sehr interessiert."

Gerade in vielen größeren Krankenhäusern kommt meist selbstgestrickte Software zum Einsatz. Zugekaufte Spezialsoftware ist teuer und jeder Arbeitsplatz kostet Lizenzgebühren. Mit den unterschiedlichen Anforderungen, etwa im Labor, im Operationssaal und auf Station, entsteht schon auf der Ebene der Datenformate ein Tohuwabohu, an dem bereits die Übermittlung von Krankenakten scheitert. Die im Sommer gegründete "Open Source Health Care Alliance" (OSHCA) will hier Abhilfe schaffen. Mit im Boot sitzt die Food and Agriculture Organization (FAO) der Vereinten Nationen. Ihr Interesse gilt außerdem der Veterinärmedizin und dem Einsatz der Software in Entwicklungsländern.

Freie Software erschließt sich immer wieder neue Kanäle, auf denen sie die Gesellschaft durchsickert. Dabei wandelt sich schon rein äußerlich das Bild. Das vielfach an der zentralen Stelle des Dokumentationsprojekts zusammengetragene Wissen verteilt sich auf verschiedene Zentren, die nach den jeweiligen Interessenlagen der Gruppen modelliert sind. Meist bildet eine Web-Site das Zentrum. Sie bieten Mailing-Listen samt ihrer Archive, FAQs und Nachrichtenticker.

Über Bord geht in den meisten Fällen die Moral. Eher pragmatisch gilt das Interesse vornehmlich der Transparenz, die etwa über offene Standards gesichert werden soll, und einer ohne emanzipativen Anspruch auftretenden Vermittlung von Wissen.

Überbau

Doch die Software findet nicht nur breitere Anwendungsgebiete. Ihr Modell, die mit ihr frei Haus gelieferten "ideologischen" (Über-)Bausteine, laden zum Basteln ein.

_osculture_

Was sind offene Quellen der Kultur? Carsten Stabenow, gibt mit osculture eine Antwort auf die Frage (Die offenen Quellen der Kultur). Im Zentrum steht für ihn ein Archiv mit Informationstexten, das es anderen erleichtern soll, selbst Konzerte oder Ausstellungen zu organisieren. Mit Antworten auf die Fragen nach Geldquellen, Pressearbeit und Recht ließen sich die "üblichen Entschuldigungen - kein Geld, kein Raum - aushebeln", so Stabenow.

Die Analogie zu Open Source ist weitreichend: Das aus eigenen Erfahrungen zusammengestellte Archiv sieht Stabenow als "Kernel". Mit der Veröffentlichung im Web geht nicht nur die Bitte einher, sich an der Arbeit zu beteiligen und eigene Beiträge einzuspeisen. Für Stabenow gehört dazu, "dass die Leute selbst mitbestimmen, in Frage stellen und diskutieren, was sinnvoll ist."

_divercity_

Unter dem schönen Namen "divercity" entwickelt das Berliner Institut für angewandte Urbanistik (ifau) über die Kritik an der herkömmlichen Stadtplanung eigene Vorstellungen. Ergebnisfixiert nennt ifau die herkömmlichen Planungsverfahren. Zwar werde die Diversität in den städtischen Ballungsräumen als Faktor berücksichtigt, aber sie werde nicht nutzbar gemacht. Zugleich sei die Planung nicht in der Lage auf Veränderungen flexibel zu reagieren.

ifau stellt dem eine andere Herangehensweise gegenüber sie soll "eine prozessorientierte, ständig aktualisierbare und somit fehlerfreundliche Planung" ermöglichen, erläutert Christoph Heinemann." Damit würde sich "die Möglichkeit bieten, die heutige Realität der Stadt produktiv in den Planungsprozess einzubeziehen." Wie so etwas aussehen kann, zeigte ifau im Oktober mit einer Installation, die im Web besichtigt werden kann. Auf einem ehemaligen Kasernen-Gelände des Städtchens Schwabach kann "ein Stadtmodell von jedermann verändert und weiterentwickelt werden. Die lokal vorgenommenen Veränderungen werden auf der Web-Site wiedergegeben."

Mit der Übertragung der Open-Source-Prinzipien auf die Stadtplanung entstehe mehr als die bekannte Bürgerbeteiligung, meint Heinemann. Die offene Plattform erlaube es, unterschiedliche Meinungen und Modelle produktiv zu nutzen. Dabei soll am Ende kein resultatloses Chaos stehen, denn die Entscheidungen liegen nach wie vor bei den Bauherren, die bei dieser Art der Planung jedoch auf Kooperation angewiesen seien.

_OpenTheory_

Vielfach diskutiert wurde der Zusammenhang von Open Source und Wissenschaft: Hier wie dort arbeite eine Gemeinschaft an der Weiterentwicklung ihrer Projekte, indem sie ihre Ergebnisse veröffentliche. Da mag es erstaunen, dass seit April eine Web-Site zur Theorieentwicklung einlädt. OpenTheory entstand, weil "Mailinglisten flüchtig und nicht kumulativ sind", erklärt der Initiator Stefan Meretz. Für Theoriediskussionen seien sie damit ungeeignet.

OpenTheory bietet nun eine Plattform für theoretische Projekte. Dabei ist der Rahmen weit gefasst: Arbeitsgruppen nutzen die Site für die Entwicklung einer Enzyklopädie, für das Partei-Programm der PDS und natürlich für OpenTheory selbst. Zwar wurde auch schon der Vorschlag gemacht, das Vorhaben Opentext zu taufen, "aber", betont Meretz, "es geht mir nicht um bloßen Text, sondern um kollektives Denken."

Dafür stellt OpenTheory verschiedene Mechanismen zur Verfügung. Es muss sich ein Verantwortlicher finden, der die Initiative ergreift und mit der Anmeldung des Projekts den Startschuss gibt. Dazu gehört immer auch ein "Basistext", der als Ausgangspunkt für Diskussionen dient. Über die Site selbst wird dann eine Mailing-Liste eingerichtet, die in der Regel allen Interessierten offensteht. Ihre Ergebnisse können dann wiederum auf OpenTheory veröffentlicht werden.

Die Art den Lesestoff bei OpenTheory zu präsentieren, muss als teilweise gewöhnungsbedürftig gelten. Die Software sieht vor, Kommentare zu einzelnen Textstellen, direkt am fraglichen Absatz im ursprünglichen Kontext einzubetten. Zwar gilt die im Netz bekannte Mahnung - erst denken, dann schreiben - hier erst recht, aber ein Ausufern zur Diskussion kann sie nicht verhindern.

_Oekonux_

Nach dem ersten Wizards of OS Kongress in Berlin fand sich eine Reihe von Leuten zusammen, die erkunden wollten, welche Auswirkungen Linux auf die Ökonomie hat und haben wird. Daraus entwickelte sich Oekonux Im Vordergrund steht dabei eine Mailing-Liste, doch das Projekt präsentiert sich auch im Rahmen von OpenTheory. Aus den Beiträgen zur Mailing-Liste extrahierte Stefan Merten einen umfangreichen Frage-Antwort-Katalog, der die weitreichenden Themen einzufangen versucht. Sie umfassen die Spanne von der noch eher naheliegenden Frage, was die Beteiligung an freier Software motiviert, bis hin zum Griff zur Utopie: "Könnte Gnu/Linux eine Keimform für eine postkapitalistische Gesellschaft darstellen?"

Eine der ersten ökonomischen Fragestellungen zu Open Source formulierte der Herausgeber des Netzmagazins First Monday, Rishab Ghosh. Er schlug den Begriff der Kochtopf-Ökonomie für die Open Source-Bewegung vor (Kochtopfmärkte. Als Beispiel kann die Zusammenlegung von Naturalien dienen: Hat jemand eine Kartoffel und ein anderer ein Huhn, können sie zusammen einen Eintopf genießen. Ähnlich verfahre Open Source: Ein Programmierer setze 10.000 Zeilen Code an einem Gerätetreiber ein und erhalte ein komplettes Betriebssystem zurück.

Ghosh's These findet sich auch bei Oekonux wieder, doch Merten geht weit darüber hinaus. Nach seiner Ansicht tendiert die Produktion von Waren zur Informationslastigkeit. "Damit verlagert sich der Schwerpunkt auch in der materiellen Produktion weg von der Materie und hin zur Information, die in ihrer digitalen Form völlig neue Kategorien schafft, die die Freie Software als Keimform historisch erstmals exploriert." Wenn tatsächlich der fundamentale Epochenbruch anstehe, dann werde die materielle Produktion in der GPL-Gesellschaft eine ähnlich marginale Rolle spielen, wie die Landwirtschaft in den heutigen Industriegesellschaften.

Den Ansatz der freien Software nicht nur auf Wissensvermittlung, Planung, Text- und Theoriebildung sondern auch auf materielle Bereiche zu übertragen, findet sich ebenfalls. Das OSCar-Projekt unterhält eine Website, auf der es skizziert, wie in drei Jahren ein Auto nach den Prinzipien der Open Source-Entwicklung entstehen könne. Etwas weiter sind nach Informationen der Zeitschrift c't die Entwickler von Hardware: Ein kommerzieller Anbieter möchte einen von der OpenCores-Initiative entwickelten RISC-Prozessor herstellen.

Abriss

Anknüpfungspunkte bieten sich bei Open Source auch für nicht Softwarebezogene Projekte an verschiedenen Stellen. osculture hebt den Aspekt des Wissens hervor; divercity betont den Prozess; OpenTheory pocht auf die Zusammenarbeit und Oekonux kümmert sich um die Exegese. Außerdem haben die diversen Vorhaben ihre jeweiligen Parallelen in den Software-orientierten Unternehmungen. osculture steht in der Tradition des Zusammentragens und Aufbereitens von Informationen, wie es das LDP vorführt. Für divercity steht der Prozess der Entwicklung selbst im Vordergrund. Allein die Organisation von OpenTheory erinnert bereits an die Plattform von Sourceforge. Oekonux kümmert sich um Meta-Fragen und erinnert damit an Opensource.org.

Wenn der Hagel der Schlagwörter, die im Zusammenhang mit Open Source niederprasseln, abebbt, lassen sich neue Fragen stellen. Was hat es mit dem Prozess von Open Source auf sich? Gehört die Art der Wissensvermittlung originär dazu? Kann der Anspruch auf Transparenz dem Bereich der Software zugeschlagen werden?

Es lohnt sich, die Open-Source-Scheuklappen fallen zu lassen. Allein die Bestrebungen in Richtung E-Demokratie liefern einiges an Material. Jörg Tauss äußerte in einem Interview zu seiner Initiative, das Datenschutzrecht unter Einbeziehung des Internet zu reformieren, die Hoffnung, auf diese Weise mehr Transparenz zu schaffen. Helmut Bäumler, oberster Datenschützer Schleswig-Holsteins, versprach sich im gleichen Zusammenhang, den Prozess auf eine breitere Basis stellen zu können. Ihm schwebt vor, die Experten in den Behörden und außerhalb "in einem vernetzten Denken zusammenzuführen." Über das Modell Open Source verloren weder Tauss noch Bäumler ein Wort, weil die Aussicht auf E-Demokratie vom Netz selbst gespeist wird.

Grundlagen dafür finden sich sehr früh. Licklider und Taylor hatten in ihrem Aufsatz The Computer as a Communication Device bereits 1968 das Potenzial des vernetzten Computers als Kommunikationsmaschine hervorgehoben. Die solchermaßen unterstützte Kommunikation werde deutlich effektiver und produktiver ausfallen, behaupteten sie. Verteilte intellektuelle Ressourcen ließen sich erfolgreich anzapfen und könnten komplementär zu den eigenen Fähigkeiten ausfallen.

Mit der Entwicklung des Internet wurden die Möglichkeiten durchdekliniert. Wie wirksam die Öffnung für einen Prozess sein kann, zeigten bereits die RFCs, die Quasi-Standards des Internet. Auf breiterer Basis erwuchsen die FAQs aus Mailing-Listen und Usenet. Das Muster des Erweiterns und Korrigierens durch diejenigen, die sie nutzen, gilt heute noch. Gerade Open Source greift demnach auf Vorlagen zurück, die schon erprobt sind. Insofern hat mit Eric Raymond, als er sich verwundert die Augen rieb und einen als geschlossen gedachten Prozess auch in fast schmerzender Offenheit funktionieren sah, die Software-Branche das Netz entdeckt.

Möglicherweise dient Open Source als Fixpunkt, weil es die vernetzte Kommunikation sehr erfolgreich nutzt und das in einem Medium, das selbst auf Software beruht. Doch damit verdeckt Open Source den eigentlichen Punkt. Letztlich geht es, um Bäumler zu paraphrasieren, darum, das Netz nicht nur zu nutzen, sondern auch zu denken.

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