Lügenvideo, Lügenwetter und der erste Afrikaner im All

12.02.2016

YouTube und Co. – unsere wöchentliche Telepolis-Videoschau

Alle, nun ja, fast alle reden von dem Zug-Video. Auch wir haben lange überlegt, hitzig debattiert, ob wir die schockierenden Bilder unseren Lesern zumuten können. Und haben dann entschieden, den Film trotz des unfassbar zynischen Begleit-Kommentars in dieser Kolumne zu verlinken. Schließlich handelt es sich zweifelsohne um ein wichtiges zeitgeschichtliches Dokument, um ein Video, das vermutlich, ob wir wollen oder nicht, bald sogar Kult-Status genießen wird. Kurzum: Wer wirklich ganz starke Nerven hat, kann das Video hier anschauen.

So, was die ARD kann, können wir schon lange. Aber wir haben heute noch eine unfassbare Geschichte, die gerade im Netz, auf Facebook und Co. kursiert. Sie handelt von dem ersten Afrikaner im All. Sein Name: Abacha Tunde aus Nigeria. Wie wir in einem beispielsweise auf dieser Seite kürzlich veröffentlichten Brief erstaunt lesen mussten, flog er unter strengster Geheimhaltung 1989 in den Weltraum zur damals sowjetischen Station Salyut 8T. Und dort ist er bis heute!!! Weitere Einzelheiten dieses unglaublichen Vorgangs nennt der Brief. Dort heißt es auch: Dass Tunde zwar in guter Stimmung sei, aber jetzt endlich nach Hause möchte. Und dass das Rückflugticket nur schlappe 3 Millionen Dollar kostet!! Was allerdings kein Problem ist, weil Geld halt genug vorhanden ist. Doch um die Summe zu überweisen, brauchen der wackere Astronaut und sein ihn gern unterstützender Cousin unsere Hilfe.

So weit, so unglaublich. Natürlich haben wir sofort sorgfältig recherchiert und mussten feststellen, dass der Hilferuf aus Nigeria schon fast 12 Jahre alt ist, dass damals sogar unser beliebtes Astronomie- und Astrologie-Magazin darüber berichtet hat, dass all die nachdenklichen Berichte jedoch offenbar leider völlig folgenlos geblieben sind. Das heißt: Abacha Tunde umkreist immer noch unsere Erde, weil bisher keiner bereit gewesen ist, seinem Cousin ein paar Dollar für den Rückflug zu überweisen. Ein richtiger Skandal, der leider gut in unsere kalte Lügenzeit passt, in der man inzwischen selbst dem Wetter bekanntlich nicht mehr trauen kann. Es sei denn, der Kachelmann hat es gemacht.

Apropos Raumfahrt. Dieses Video berichtet von ganz tollen UFO-Sichtungen. Und wer es eher schnöder mag, der erfährt hier, wie er im Fall der Fälle eine 737er eigenhändig landet. Wem das alles immer noch zu unsicher ist, der kann sich ja zuvor von Hilli die Karten lesen lassen. Zeit für die eher irdische Leserpost. Empfohlen wird diese Woche: Papiertrick, iPad-Magic, Windows 95 Launch und der Plastik-Stuhl-Sammler.

Damit sind wir bei unserem Schnelldurchlauf: Eierwerfer, Sacha Baron Cohen, von Storchs (M)Ausrutscher, Böhmermanns Geekchester, Star Kart, Paar-Test, der Goku, gefährlicher Strandbesuch, Zunge vs. Mäusefalle, Elton John Carpool Karaoke, ISISTT Tech, Sonneborns Krieg mit Polen, Opossum-Mutter, Gert Postel analysiert Bushido, Puma vs. Faultier, Deppenleerzeichen.de, Sonneborn bei Legida. Und den Schlusspunkt setzt Roger Willemsen.

x
Fehler melden
Telepolis zitieren
Vielen Dank!
Anzeige
Anzeige
Hellwach mit Telepolis
Anzeige
Cafe
Telepolis-Cafe

Angebot des Monats:
Kaffee und Espresso aus Nicaragua in der Telepolis-Edition für unsere Leser

Cover

Aufbruch ins Ungewisse

Auf der Suche nach Alternativen zur kapitalistischen Dauerkrise

Anzeige
Cover

Die Form des Virtuellen

Vom Leben zwischen den Welten

Machteliten

Von der großen Illusion des pluralistischen Liberalismus

bilder

seen.by

Mit dem Schalter am linken Rand des Suchfelds lässt sich zwischen der klassischen Suche mit der Heise-Suchmaschine und einer voreingestellten Suche bei Google wählen.

Tastenkürzel:

ctrl-Taste:
Zum Wechseln zwischen Heise- und Google-Suche

esc-Taste:
Verlassen und Zurücksetzen des Eingabe-Felds

Buchstaben-Taste F
Direkt zur Suche springen

SUCHEN

Mit dem Schalter am linken Rand des Suchfelds lässt sich zwischen der klassischen Suche mit der Heise-Suchmaschine und einer voreingestellten Suche bei Google wählen.

SUCHEN

.
.