Jam Echelon Day

Jetzt mit speziellem Proxy-Server.

  • mobil
  • drucken
  • versenden

Am 21. Oktober ist "Jam Echelon Day", das steht nach einigen Diskussionen um den genauen Tag nun fest. An diesem Tag soll das Abhörnetz Echelon von Hacktivisten sabotiert werden, indem es mit "verdächtigen" Nachrichten überflutet wird - Nachrichten, welche Stichworte enthalten, die von Echelon angeblich abgefangen werden.

Ein "aktiver Teilnehmer" der Aktion hat jetzt einen Proxy-Server (proxy: jura.myip.org, port: 8000) aufgesetzt, der "extra Header-Informationen an jede Website weitergibt", die man besucht. In den Header-Informationen sind Schlüsselwörter wie Offensive Information Warfare! oder National Information Infrastructure untergebracht. Jeder kann seinen Web-Browser entsprechend konfigurieren. Da der Proxy über Kabel mit dem Internet verbunden ist, geht der Betreiber von keinen wesentlichen Geschwindigkeitsverzögerungen aus.

Ob die Aktion am 21. Oktober von Erfolg gekrönt sein wird, indem das System durch die Fülle von Nachrichten in die Knie gezwungen wird, bezweifeln inzwischen sogar die Veranstalter. Dennoch meinen sie, es wäre besser auf den Unmut über die Bespitzelung aufmerksam zu machen, als gar nichts zu tun.

Siehe dazu auch Hacktivisten gegen Echelon von Florian Rötzer.

http://www.heise.de/tp/artikel/5/5396/1.html
Kommentare lesen (1 Beiträge)
>
<

Darstellungsbreite ändern

Da bei großen Monitoren im Fullscreen-Modus die Zeilen teils unleserlich lang werden, können Sie hier die Breite auf das Minimum zurücksetzen. Die einmal gewählte Einstellung wird durch ein Cookie fortgesetzt, sofern Sie dieses akzeptieren.

FBI CIA NSA IRS ATF BATF DOD WACO (update)

Florian Rötzer 07.10.1999

Hacktivisten gegen Echelon

weiterlesen
Cover

Mensch+

Upgrade-Revolution für Homo sapiens
Das neue Telepolis-Special

Aktive und passive Alien-Artefakte im Sonnensystem

SETA - Spurensuche nach dem extrasolaren Monolithen - Teil 2

Ein neuer Bundespräsident?

Wulff will aussitzen, aber die Geduld ist am Ende. Soll er endlich, aber schnell seinen Hut nehmen?

abstimmen

Humanitäre Intervention als propagandistischer Normalfall

Peter Mühlbauer 20.10.2009

Interview mit Christoph Kampmann zur Geschichte eines Phänomens

In den letzten zwanzig Jahren begannen militärische Auseinandersetzungen mehrfach als "Humanitäre Interventionen". Der Historiker Christoph Kampmann hat entdeckt, dass die für solche Eingriffe eingesetzten Argumentationen nicht erst in der Ära nach dem Kalten Krieg entstanden, sondern weitaus früher zum Einsatz kamen.

weiterlesen
FOTOBLOG

Der schöne Schein

Firewall mit Windows

bilder

seen.by


TELEPOLIS