Stadt am Netz

Städte, Territorien und Cyberspace

Pierre Lévy 04.02.1996

Urbanisten, Architekten und ganz allgemein alle Menschen, die sich mit der Verwaltung und dem Leben von lokalen Gemeinschaften beschäftigen, sind seit einigen Jahren mit dem neuen Problem konfrontiert, in ihrer beruflichen Tätigkeit neue interaktive Kommnikationssysteme zu berücksichtigen. Welche Folgen hat die Entwicklung des Cyberspace für das Urbane und die Organisation von Territorien? Welchen aktiven und positiven Zugang lassen sich entwickeln, um die neuen Kommunikationsinstrumente besser einzusetzen? Diese Probleme gehen nicht nur Politiker, Urbanisten und Verwalter von Territorien an, sie betreffen vor allem die Stadtbewohner.

  • mobil
  • drucken
  • versenden

Hinsichtlich der Beziehungen zwischen Stadt und Cyberspace gibt seitens verschiedener Akteure, seien es Theoretiker oder Praktiker, mehrere Positionen. Man kann sie in vier große Kategorien unterteilen:

1. Die Deklination der Analogien zwischen den räumlichen und den virtuellen Gemeinschaften.

2. Das Denken in Begriffen der Substituierung oder Ersetzung von Funktionen der klassischen Stadt durch Angebote und technische Mittel des Cyberspace.

3. Die Assimilation des Cyberspace zu einem urbanen oder traditionellen räumlichen Mittel.

4. Die Erkundung verschiedener Typen der Artikulation zwischen der urbanen Wirklichkeit und den neuen Formen kollektiver Intelligenz, die sich im Cyberspace entwickeln.

Wir werden nacheinander die ersten drei Positionen einer Kritik unterziehen und zu zeigen versuchen, inwiefern die vierte Position, die Erkundung der Artikulationen, für die Zukunft die reichhaltigste ist.

Städte, Territorien und Cyberspace

1. Die Analogie

2. Die Substitution

3. Die Assimilation

4.Die Artikulation

http://www.heise.de/tp/artikel/6/6003/1.html
>
<

Darstellungsbreite ändern

Da bei großen Monitoren im Fullscreen-Modus die Zeilen teils unleserlich lang werden, können Sie hier die Breite auf das Minimum zurücksetzen. Die einmal gewählte Einstellung wird durch ein Cookie fortgesetzt, sofern Sie dieses akzeptieren.

Aktive und passive Alien-Artefakte im Sonnensystem

SETA - Spurensuche nach dem extrasolaren Monolithen - Teil 2

Ein neuer Bundespräsident?

Wulff will aussitzen, aber die Geduld ist am Ende. Soll er endlich, aber schnell seinen Hut nehmen?

abstimmen
Cover

Mensch+

Upgrade-Revolution für Homo sapiens
Das neue Telepolis-Special

Humanitäre Intervention als propagandistischer Normalfall

Peter Mühlbauer 20.10.2009

Interview mit Christoph Kampmann zur Geschichte eines Phänomens

In den letzten zwanzig Jahren begannen militärische Auseinandersetzungen mehrfach als "Humanitäre Interventionen". Der Historiker Christoph Kampmann hat entdeckt, dass die für solche Eingriffe eingesetzten Argumentationen nicht erst in der Ära nach dem Kalten Krieg entstanden, sondern weitaus früher zum Einsatz kamen.

weiterlesen
FOTOBLOG

Abgefahren

Auch der endgültige Stillstand gehört zur Dromologie

bilder

seen.by


TELEPOLIS