Von der Gutenberg- in die digitale "Hugenberg-Galaxis"?

04.05.2001

Interview mit Cay Wesnigk von OnlineFilm, einem Internetprojekt für Dokumentarfilmer

Unter dem Titel "Online Film/Streaming Media" stellten beim diesjährigen European Media Art Festival in Osnabrück verschiedene Firmen ihre Konzepte für den Markt der bewegten Bilder im Netz vor. Bitfilm und CanalWeb lieferten die übliche Produktpräsentation ab, mit flotten Powerpoint-Präsentationen, die den zu erwartenden rasanten Anstieg der Streams im Netz bezeugen sollten, und - als Kontrastprogramm - den obligatorisch gewordenen Vorführ-Effekten, wo leider die "Performance" des Breitband-Zugangs unbefriedigend blieb und nur ruckelnde Bilder zu sehen waren. Die Geschäftsmodelle sind breit gefächert. Bitfilm hofft beispielsweise darauf, Abonnenten zu gewinnen, handelt mit Rechten, will eigene Formate produzieren und kassiert nebenher EU-Mittel für Vernetzungsprojekte. Narrowcasting, Werbung und sogar UMTS tauchten als weitere Stichpunkte auf.

Etwas anders verhielt es sich bei der OnlineFilm AG. Dieses Projekt existiert zwar noch nicht, will aber die Interessen der Kreativen in der Online-Welt vertreten. Grund genug, mit Cay Wesnigk zu sprechen, der das Projekt vorstellte und zuallererst auf die Problemsituation der Filmemacher zu sprechen kam. Er ist Regisseur, Autor und Produzent, ferner im Verwaltungsrat der VG Bildkunst und im Vorstand der AG Dok.

Herr Wesnigk, Sie haben als Filmregisseur und -produzent gearbeitet. Wie beschreiben Sie denn die (Not)Situation für unabhängige Dokumentarfilmemacher in der Bundesrepublik?

Cay Wesnigk: Ausgesprochen schwierig. Es gibt keinen echten Markt für Dokumentarfilme. Das Dümmste, was Sie in Deutschland machen können, ist, einen Film frei zu produzieren. Sie werden das Geld, das Sie dafür eingesetzt haben, niemals wieder einspielen. Sie können nur im Auftrag produzieren oder mit Förderung. Sie brauchen lange Zeit, um die Finanzierung zustande zu kriegen. Oft ist das Sujet, das Sie eigentlich bearbeiten wollten, schon "gestorben" oder nicht mehr aktuell. Haben Sie den Film dann fertig, wird er in der Regel irgendwo im Nachtprogramm versteckt.

Wie glauben Sie denn, dass Sie mit der Plattform im Internet, die Sie schaffen wollen, der OnlineFilm AG, dem abhelfen können? Wo ist der Ansatzpunkt?

Cay Wesnigk: Der Ansatzpunkt ist der, dass es im Moment ja gar nicht möglich ist, nach diesen Filmen zu suchen. Sie finden sie im Programmheft, schauen sie aber nicht an. Aufnehmen können die Leute ja bekanntlich alle nicht mit ihren Videorecordern. Und wenn sie was aufgenommen haben, schauen sie es nie an, weil es gerade wieder was Besseres gibt. Ich kann nicht ausschließen, dass das bei einem Film, der im Netz als Stream angeboten wird, nicht genauso passieren kann, aber ich denke, je eindimensionaler das Fernsehprogramm wird, desto mehr gibt es den Wunsch der Menschen, Sachen zu sehen, die sie persönlich angehen. Und da gilt es jetzt eben, so ein Angebot zu machen. Wir wollen gerne ein Nischenangebot machen. Wir haben spaßeshalber mal den Satz geprägt: "Wir wollen den Leuten das Dritte Programm wieder zurückgeben", so wie es mal war. Mit dem Unterschied natürlich, dass wir kein lineares Programm anbieten wollen, kein von Redakteuren Gemachtes, sondern eins, das man sich selber zusammenstellt mit allen Möglichkeiten, die das Internet da bietet.

Was existiert schon?

Cay Wesnigk: Konkret gibt es eine Firma, die OnlineFilm AG. Sie ist ein wirtschaftlicher Arm aus der AG Dok, mit 630 Mitgliedern der bundesweit größte Verband von Filmproduzenten, wobei wir viele kleine und mittlere Firmen dabei haben. Das Projekt soll aber genreübergreifend sein. Neben dem Portal soll es darum gehen, den Filmemachern Software zur Verfügung zu stellen, mit der sie ihre Filme besser verwerten und verwalten können. Dazu gehört, dass wir die Archive auswerten wollen. Wir haben alle Archive im Keller, die sozusagen "tot" sind, weil sie nicht gefunden werden. Da wollen wir Strukturen entwickeln. Wir wollen ein Netzwerk aufziehen, in das wir News einspeisen und über das Internet verkaufen können. AG Dok-Mitglieder sitzen in der ganzen Bundesrepublik verteilt, haben alle Technik, haben alle Knowhow, drehen auch Sachen, die man mehrfach verwerten könnte, nur weiß niemand davon.

Das Portal wird also über eine Datenbank verfügen?

Cay Wesnigk: Ja, hinter diesem Portal ist eine Datenbank. OnlineFilm AG ist eine klassische Filmdatenbank, in der die Informationen über die Filme sind, in denen die Filme letztendlich auch selber abgelegt sind. Informationen über Filme sind ein Trailer, Standfotos, die Biographie des Regisseurs, die Stabliste bis hin zu der Information, wo ich das Video bestellen kann, wenn ich denn doch eine Hard Copy brauche. Es ist eine sehr gut geführte komplexe Datenbank, die immer zurückverlinkt bis auf den Rechteinhaber - ich kann immer herausfinden, wer die Rechte für das hat, was ich gerade nutzen will - und ich kann immer herausfinden, wo ich die Kopie bekommen kann, wenn sie überhaupt existiert.

Können Sie dafür ein Beispiel geben?

Cay Wesnigk: Ich gebe in die Suchmaschine eine Anfrage zu "Zitronen" ein und kriege dann viele Filmvorschläge zu diesem Thema. Ich lese die Kurzbeschreibung, klicke dann auf die Langbeschreibung, gucke mir einen Trailer an und kann mir auch die ersten drei Minuten kostenlos anschauen. Dann bestelle ich ihn als Videostream in der breitbandigen Zukunft, von der wir alle träumen, oder als Video- oder Filmkopie, die ich dann ausgeliefert bekomme.

Soweit ich das verstanden habe, ist das System auf mehreren Ebenen angelegt. Es gibt eine Vorstufe von Dienstleistungen, und das System soll langsam ausgebaut werden.

Cay Wesnigk: Ja, ich würde sagen "evolutionär". Was jetzt schon geht, ist, dass ich den Film als Quicktime habe, und zwar nur drei Minuten, um mich zu informieren. Im Moment kann ich niemandem zumuten, sich einen langen Film übers Netz anzugucken. Es gibt auch Kurzfilme, lustige Sachen, die können ja auch bei Atomfilms und Bitfilm laufen. Der nächste Schritt wird sein, wenn wir denn die breitbandige Realität haben, dass man dann auch für den Preis, den es jetzt kostet, eine Videokassette auszuleihen in einer Videothek, unsere Filme direkt auf den eigenen Rechner spielen, sich eine DVD brennen und im Wohnzimmer angucken kann. Da gibt es ganz verschiedene Nutzungsformen, ganz verschiedene Filme. Manche Filme sind schwerpunktmäßig informativ, da kann ich mir auch gut vorstellen, dass sich Leute das auf dem Rechner angucken.

Im Prinzip soll es ein "offener Kanal" sein, ohne dass man die Zuschauer als Geisel nimmt. Der offene Kanal ist ja als Konzept eine wunderbare Sache: ich muss die Medien in die Hand der Bürger geben und denen auch die Möglichkeit geben, mit anderen Bürgern über das Medium in Kommunikation zu treten. Nur scheitert das im Falle der offenen Kanäle daran, dass Fernsehen ein lineares Medium ist. Es gibt häufig keine Programme und keine Programmstruktur. Im Internet haben wir eine andere Situation. Da können Sie den Film vom Kleingärtner x, der zeigt, wie man seine Radieschen in die Erde bringt, durchaus bereithalten für den anderen Kleingärtner, den das interessiert, ohne alle andere Leute damit zu belästigen. Das ist das Tolle an diesem neuen Medium. Natürlich wird es ökonomische kleinste gemeinsame Nenner geben, wann es sich lohnt, einen Film als Stream auf der Festplatte bereit zu halten. Beispielsweise, wenn hundert Leute sich bereit erklärt haben, ihn zu sehen und dafür auch zwei DM zu zahlen. Dann kriegen alle eine Email und können den Film bekommen. Wir wollen ja mit dem Publikum auch wieder in Kommunikation treten. Film ist eigentlich ein Kommunikationsangebot. Solche Strukturen aufzubauen, dass man danach im Chat darüber reden kann.

Soll das Programm durch eine Redaktion bestimmt werden?

Cay Wesnigk: Natürlich wird es auch eine redaktionelle Betreuung geben, aber mehr in der Form von Empfehlungen oder wie bei Amazon: andere Leute, die diesen Film gesehen haben, haben auch diesen oder jenen gesehen. Da gibt es ja auch so Systeme im Internet, wo Leute sagen, dass eine Website klasse ist, und langsam kommt man dann dahinter, dass man Websites, die eine bestimmte Person gut findet, auch gut findet. Natürlich will man ja auch geleitet werden, sonst verliert man sich ja in dieser Welt. Dann gibt es immer noch die Möglichkeit der Suche nach Schlagworten und Genres. Da sind wir gerade am Überlegen und Experimentieren. Es soll viele Möglichkeiten geben, sich diesen in der Datenbank erfassten Filmen zu nähern.

Wie schätzen Sie die schon entstandenen Filmportale auf dem Internet ein, Atomfilms oder Bitfilm?

Cay Wesnigk: Was uns dazu bewogen hat, selber diese OnlineFilm AG zu gründen, ist ein tiefes Misstrauen gegenüber allen Verwertern, weil wir einfach alle so hundsmiserable Erfahrungen gemacht haben. Atomfilms nimmt ja auch nicht alles genauso wie Bitfilm. Außerdem sind die auch auf Kurzfilm im Moment noch abonniert. Ich fand auch den Vertrag, den Atomfilms mir geschickt hat - ich habe da mal etwas angeboten - nicht so, dass ich ihn unterschreiben wollte. Die Chance des Mediums Internet ist, den Zwischenhändler auszuschalten. Der Verleih der Filmautoren oder United Artists sind Beispiele, wo so etwas schon versucht worden ist, wo die Kreativen gesagt haben, wir tun uns zusammen und versuchen, unsere eigene Vertriebsstruktur aufzubauen, damit wir mehr Kontrolle behalten. Darum geht es letztendlich: die Kontrolle behalten und trotzdem frei und unbeschwert das nächste Projekt machen können. Und möglichst viel von den Einnahmen zu bekommen.

Wir müssen mal etwas Neues versuchen für ein Produkt, das so schwer marktgängig ist. Wenn man eine Million Videokassetten verkauft, ist es letztendlich egal, dann hat man drei Millionen Mark verdient als Produzent. Wenn Sie aber nur 20000 verkaufen, dann haben Sie nicht genug verkauft, um den nächsten Film machen zu können. In vielen Fällen sagen die Leute, dass es sich gar nicht lohnen würde, einen Film als Video auszuwerten, weil es sich für 5000 Interessenten nicht lohnt, den ganzen Apparat in Gang zu bringen. So läuft alles zwangsläufig auf die Selbstdistribuierung hinaus, aber da hat man wieder das Problem, dass man die Kunden nicht erreicht. Deshalb schließen wir uns zusammen.

Gibt es keine Rechtsprobleme mit den Auftraggebern, wenn Sie Ihre alten Archive online anbieten wollen?

Cay Wesnigk: Die Produzenten und Urheber, oft in Personalunion, haben noch die Video on demand-Rechte an ihren Produktionen. Das liegt am deutschen Urheberrecht. Sie können keine Rechte übertragen für etwas, das noch nicht bekannt ist. Bis 1995 konnten Sie als Urheber das Recht, ihre Kreationen als Video on demand auszuwerten, also als digitales Format aus einer Datenbank per Abruf zu holen, nicht weggeben. Das ist ein einmalige Chance, dass wir eine vielleicht wirtschaftlich interessante Auswertungsform für unseren Film plötzlich noch besitzen. Das heißt, die Auftragsproduktion, die wir für das Fernsehen gemacht haben, an der wir sämtliche Rechte abgeben mussten, gehört uns jetzt wieder. Das Fernsehen hat uns immer gerne alle Rechte weggenommen, auch die Videorechte, ohne sie jemals auszuwerten. Diesmal versuchen wir die Sache selber auszuwerten. Und die paar Mark, die dabei rüberkommen, zu benutzen, um den nächsten Film zu machen.

Sie haben während Ihres Vortrags eine Folie aufgelegt, bei der es um das Schaffen von "Marken" ging. Es gibt dazu das Gegenargument, dass im Laufe der Jahre die Leute an die Geschenkökonomie des Internet gewähnt worden sind.

Cay Wesnigk: Das hat keinen Sinn für uns. Wir können unseren quality content nicht verschenken. Nach allem, was man hört, wird die Bereitschaft immer größer, für Qualitätsinhalt in Abonnementbeziehungen einzutreten. Wir hoffen, dass das wahr wird.

Ein anderer kritischer Punkt ist das Napster-Phänomen. Können Peer-to-Peer-Netzwerke nicht die Konzipierung einer zentralen Datenbank-Struktur überflüssig machen?

Cay Wesnigk: So ein P2P-Netzwerk braucht seine Pflege, und bei Napster können ja auch nur Leute mitmachen, die sich mit ihren Rechnern gut auskennen und Spaß daran haben, die Partition auf ihrer Festplatte anzulegen und die Sachen da reinzuladen. Die Datenraten sind auch noch viel zu groß. In der fernen Zukunft kann ich mir das vorstellen. Für uns ist aber die urheberrechtliche Sache wichtig und die Payment-Geschichte. Es geht zwar um Mikropayments, aber mir ist auch klar, dass es immer wieder umgangen wird. Wenn es für mich ganz einfach ist, zwei, vier oder acht Mark für etwas zu zahlen, was ich wirklich gerne haben möchte und was ich achte, bedeutet es viel zuviel Mühe, nach Cracks zu fahnden. Ich will ja auch - und das ist eine Frage des Bewusstseins -, dass der Künstler etwas davon hat, weil ich seinen nächsten Film sehen will.

Was sind denn Ihre Überlegungen, um sich vor den Crackern zu schützen?

Cay Wesnigk: Ich habe von IBM eine Datenbank für den Musikbereich gesehen, die absolut raffiniert ist. Man kriegt die Musik in einer codierten Form, kann sie zweimal anhören, wenn man dafür bezahlt hat. Man kann sie aber auch so kaufen, dass man sie noch einmal an einen Freund schicken oder ein- oder zweimal kopieren kann. Das funktioniert so, dass, immer bevor man etwas macht, das Musikstück sozusagen automatisch in einer Datenbank abfragt, ob es noch freigegeben ist. Solche Systeme werden entwickelt, nicht von uns, aber von anderen Leuten, die Content haben, den Millionen haben wollen und den man gerne klaut: "Krieg der Sterne" zum Beispiel. Die werden ja auch die ganze technische Infrastruktur entwickeln.

Für uns ist ja nur interessant, dass wir, wenn die diese Infrastruktur entwickeln, nicht wieder hinten runter fallen, sondern dass diese mit viel Geld und Aufwand entwickelte Struktur für Millionen auch von den Hunderttausend benutzt werden darf, die sich für andere Sachen interessieren. Deswegen haben wir uns jetzt ja auch aufgestellt, um da zur Not auch politisch Druck zu machen, um die Vereinnahmung des Internet zu verhindern.

Denn natürlich geht es im Moment darum, Standards zu setzen, und an die Position der Gatekeeper zu kommen. Wer einen Standard setzt, der kann nachher kassieren. Wenn man da nicht aufpasst, ein Standard sich durchsetzt und eine Allianz geschmiedet wird von Leuten, die eine ungeheure Macht haben, dann kann es am Ende wieder sein, dass man da nur reinkommt, wenn man bereit ist, den größten Teil des Geldes abzugeben, den man verdient. Dann sagt derjenige, der die Sachen runterlädt, auch nicht mehr, ich gebe die vier Mark gerne, weil ich weiß, dass davon ein neuer Film entstehen kann, sondern ich bezahle die zwölf Mark ausgesprochen ungerne, weil ich weiß, dass der Künstler nur vier Mark kriegt, und den Rest stecken sich die großen Konzerne in die Tasche.

Ihr Hinweis, dass diese neuen Gatekeeper die Kontrolle über die Technik haben werden - als Vorteil gegenüber den Kreativen - ist absolut berechtigt.

Cay Wesnigk: Sie versuchen es jedenfalls, sich in solche Positionen zu bringen. Gott sei Dank ist das Medium so chaotisch und hat so viele Wege, dass es noch sehr schwierig ist. Aber man muss mit zwei Sachen rechnen. Das ist einmal die Faulheit der Menschen. 85 Prozent aller AOL-User verlassen AOL nie. Bertelsmann Broadband versucht genau das gleiche Konzept umzusetzen. Wenn ich Bertelsmann Broadband-Abonnent bin, dann bleibe ich da drin. Mir wird eine riesige Welt vorgegaukelt - sie ist auch riesig, weil Bertelsmann ein Riesenarchiv hat - , Sie können jede Frage in die Suchmaschine eingeben und Sie werden immer eine Antwort bekommen, und sie ist immer von Bertelsmann. Dreißig Leute werden die Redakteure dieser Welt sein. Diese Welt hat ein so komplexes "Antlitz", dass Sie das Gefühl haben, Sie kriegen da alles. Letztendlich könnte es passieren, dass wir uns aus der Gutenberg-Galaxis direkt in die Hugenberg-Galaxis (Anmerkung: ein Medienmonopolist aus der Zeit der Weimarer Republik, dem Hitler mit an die Macht gebracht hat) bewegen, wo wir neue Monopole haben. Das ist der andere Aspekt, das Streben nach Macht. Ich mache ein Medien-"Paradies" auf, da locke ich die Leute rein, und die stellen gar nicht fest, dass es eingezäunt ist, weil sie da ja "alles" finden. Aber außerhalb dieses Paradieses lebt es sich doch interessanter.

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