Wizards of OS

Wizards of OS 2

Armin Medosch 05.10.2001

Offene Kulturen & Freies Wissen: Internationale Konferenz im Haus der Kulturen der Welt Berlin, 11.-13. Oktober 2001

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Am kommenden Donnerstag, dem 11.Oktober, beginnt die Konferenz Wizards of OS 2 im Haus der Kulturen der Welt Berlin. Sie schließt an den Erfolg der WOS 1 im Juli 1999 an. Damals stand quelloffene Software im Mittelpunkt und die Veranstaltung trug dazu bei, eine breitere Debatte über den Kreis der überzeugten Anhänger hinaus anzustoßen. WOS 2 reflektiert die Entwicklung, die seither stattgefunden hat, indem unter dem Aspekt "Offene Kulturen & Freies Wissen" die verschiedensten Bereiche - Philosophie, Informatik, Biotechnologie, Recht, Kunst, Kulturwissenschaft, Wirtschaft und Politik - diskutiert werden.

Wie die Veranstalter in ihrer Aussendung erklären, soll die Veranstaltung "ein neues Licht auf die Geschichte von Internet und Software, auf das Eigentum an geistigen Gütern, auf die Infrastruktur des Wissens und seine Vermittlung in der Bildung" werfen. Während drei Tagen wird es ein dichtes Programm geben, mit fast 100 in- und ausländische Referenten und Referentinnen und bis zu 1000 erwartetenTeilnehmern. Neben zwei inhaltlichen Hauptstrecken im Tagungsprogramm werden auch Workshops und Tutorials geboten, sowie ein kulturelles Rahmenprogramm, das reichlich Gelegenheit zu Konferenz-Socializing bieten sollte.

Die drei Veranstalter Mikro, Bundeszentrale für politische Bildung und AG Informatik & Gesellschaft der Humboldt-Universität zu Berlin wenden sich "an ein breites, an der digitalen Medienkultur und der Wissensgesellschaft interessiertes Publikum" und wünschen sich eine "Erörterung der Zukunftsfragen, denen sich die Wissensgesellschaft aktuell stellen" muss.

Die fünf miteinander verwobenen Themenfelder der Konferenz sind "Freie Software", "Freier Content", "Öffentliches Wissen", "Offene Infrastruktur" und "Geistiges Eigentum". Durch eine Besetzung der Podien mit Vertretern aus unterschiedlichen Feldern erhofft man sich, Disziplinengrenzen zu überwinden und damit auch komplexe Themen zugänglich zu machen. Zu den Vortragenden zählen u.a. James Love, Wirtschaftswissenschaftler und Direktor des Consumer Project on Technology, Tim Hubbard, Leiter der Sequenzanalyse des menschlichen Genoms am Sanger Center, Cambridge UK, und Andy Müller-Maguhn, Sprecher des Chaos Computer Club und Direktor der Internet Corporation for Assigned Names and Numbers, Berlin.

Telepolis war bereits 1999 Medienpartner der WOS 1 und wird WOS 2 auch in diesem Jahr medial begleiten.

http://www.heise.de/tp/artikel/9/9725/1.html
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