Artikel von Rudolf Maresch
Meister der Plattitüde und des Ressentiments
Peter Sloterdijk guckt Fußball und denkt auch noch darüber nach
What happened to my British Rock’n’Roll?
Über Blairpop, das Badboy-Image Pete Dohertys und die nackte Urgewalt, die die Arctic Monkeys live versprühen
Deutschland ist ein Medienprodukt
Über Friedrich Kittlers Kulturtechnikgeschichte, den Werkzeugkastenzugang und die Rückkehr des Befehlsnotstandes unter medienwissenschaftlichen Vorzeichen
Der Klinsmann des deutschen Feuilletons
Über das journalistische Stehaufmännchen Frank Schirrmacher
Genialer Vereinfacher
Hans Magnus Enzensberger setzt den Islamismus kurzerhand auf die Couch, befeuert dabei aber nur eigene Ressentiments
Die Zeit der Kulturkriege ist vorbei
Über Schaumschläger und Beamte, den Import europäischer Theorie und ihr Irrelevant-Werden in Amerika
Regelschule im Ausnahmezustand
Die permissive Gesellschaft erlebt einen Super-Gau, doch Lobbyistenverbände kochen wieder mal ihr eigenes Süppchen
Die Homogenität der westlichen Kultur wird maßlos überschätzt
Über die Bedeutung des 11.9. für die USA, den amerikanischen Fundamentalismus, den Anti-Amerikanismus und die Lust am Stil
In jedem Moment kann das Leben eine unerwartete Wendung nehmen
Über American Football, die Faszination am Sport, die Unterschiede zwischen Europa und den USA und die Kritik am "zerebralen Ton" der europäischen Intellektuellen
Gewinnchance mit hohem Risiko
Über den Bologna-Prozess an den EU-Universitäten und die Eigenart US-amerikanischer Elite-Universitäten
Der "Westen" als Einheit existiert nicht
Ein Gespräch über Patriotismus und Sportfaszination, über universitäre Bildung und College-Sport, über die Idee des Westens und das Schurkenstaat-Image, das Amerika derzeit in aller Welt genießt
Möglichkeiten eines "echten Friedens" trotz komplizierter Verhältnisse
Die Unauffindbarkeit des Friedens V
Wunschmaschinen-Pop im Raumpatrouille-Design
Trotz Drogenexzesse und diverser Trennungsgerüchte feiern Depeche Mode ihr fünfundzwanzigjähriges Bandjubiläum vor ausverkauften Konzerthallen
Unentbehrlicher Schurkenstaat
Öffentlich beklagt sich die Welt über die USA, insgeheim kooperiert sie aber prächtig mit dem Neuen Rom
Auf der Flugbahn bewusster Steine
Tom Wolfe wagt sich aufs Terrain der Neurobiologen und entzaubert ganz nebenbei die heile Welt amerikanischer Elite-Universitäten
Die Unauffindbarkeit des Friedens IV
Warum die Virulenz des Politischen sowohl den Tod des Staates als auch den "Ewigen Frieden" überdauert und "echter Frieden" die Achtung und Anerkennung des Feindes voraussetzt
Die Unauffindbarkeit des Friedens III
Wie und warum im unbedingten Willen zum Frieden, den Universalismus, Humanitarismus und Pazifismus pflegen, der "gerechte Krieg" wiederkehrt
"Medienwissenschaft ist eine sichtbar machende Wissenschaft"
Ein Gespräch mit dem Medien- und Literaturwissenschaftler Bernhard Dotzler über die Dynamik des Faches, seine Probleme und den Hype, der mit ihrem Modischwerden entstanden ist
Die Unauffindbarkeit des Friedens II
Terror ist die Antwort auf die Fortsetzung des Friedens mit anderen Mitteln
Die Unauffindbarkeit des Friedens
Wie Pazifismus und Humanitarismus die Negation des Krieges befördern, damit aber zugleich auch den Frieden abschaffen
Die Inzest-Gesellschaft
Warum die Bürger sich den Gang zu den Urnen im Prinzip sparen könnten
Hobbessche Welt
In Paul Haggis L. A. Crash ist der Kampf aller gegen alle längst Realität
Sphären-Politik
U2 zelebrierten im Münchner Olympiastadion ihr letztes Deutschlandkonzert als Heilige Messe für die Wohlfühlmassen
War on Terror
Warum die meisten Staaten im Low Intensity Konflikt versagen
Das eigentliche Amerika II
Samuel Huntington demaskiert den Multikulturalismus als Ideologie globaler Eliten und macht auf den sozialen Sprengstoff aufmerksam, den Migration und Vielfalt für wohlhabende Gesellschaften bergen könnte
Das eigentliche Amerika I
Sam Huntington korrigiert einige der Amerikabilder, die hierzulande Jahrzehnte lang herumgereicht wurden
Schon wieder Alarm
Werden die Ohren junger Menschen mit deutschnationalen Parolen zugedrönt?
Freude, schöner Götterfunken
Wer erklimmt den vakant gewordenen Thron des neuen Pop-Königs?
Emily was here
Adam Green, der neudeutsche Pop-Messias, albert durch ausverkaufte Konzerthallen
Der Bär zeigt wieder Krallen
Putin will angesichts der neuen geopolitischen Lage die schleichende Isolierung seines Landes überwinden und Russland mit der EU zu einer Art Gegenmacht aufbauen - Teil 2
Der Bär zeigt wieder Krallen
Der russische Präsident stoppt den Ausverkauf des Landes, muss dem politischen Treiben vor seiner Haustür aber hilflos zusehen - Teil 1
Phantomschmerzen
Warum sich weder Fußballkommentatoren noch Fans heute Nachmittag vor den Schirmen oder in den Stadien keine Sorgen machen müssen
Außenpolitische Einflüsterer
Von wem Condoleeza Rice und George W. Bush ihre neue Freiheitsrhetorik haben
Politik der Umarmung
Wie George W. Bush seine zweite Amtszeit politisch gestalten wird
Individualitätszumutungen
(Über)Leben in der vernetzten Weltgesellschaft
Mit Süße ins Außenamt
Warum die Aufgeregtheiten um den Stabwechsel im State Department künstlich, voreilig und, vermutlich, überflüssig sind
Das neokonservative Zeitalter
Warum ein Wechsel der US-Administration an dieser weltgeschichtlichen Tatsache nichts geändert hätte
Neokons ante portas
Die linke Popkultur fürchtet um etwas, das sie längst verloren hat: Deutungshoheit und Meinungsführerschaft
Fischen im Trüben
Hans Ulrich Gumbrecht sucht für die Geisteswissenschaften nach Hermeneutik und Dekonstruktivismus nach einem anderen Bezug zur Welt und findet sie "Momenten der Intensität"
Vom Zerfall einer Herrschaftsordnung zum politischen Konsumismus
Der Soziologe Ulrich Beck und seine obligatorischen Kommentare zu den globalen Krisenlagen in deutschen Feuilletons
Eine andere Welt ist möglich
Meinen Michael Hardt und Antonio Negri in "Multitude" und haben damit beste Chancen, die neuen Don Quichotte und Sancho Pansa der Postmoderne zu werden
Seltsame Allianzen
Zur wohlfeilen Semantik westlicher Intellektueller und Politiker an der Politik des russischen Präsidenten
Elfriede Jelinek erhielt den Nobelpreis für Literatur
Ein Gespräch mit der die Öffentlichkeit und die Medien meidenden Schriftstellerin, die sagt: "Sicher wäre es besser gewesen, gar nichts von sich preiszugeben."
Im Hier und Jetzt gelandet
Auch in William Gibsons Welt wird die Gegenwart immer breiter
Schafft doch gleich die Noten ab!
Bildung als Selbstbetrug: Gegen die wohlfeilen Urteile im schulpolitischen Diskurs
Foltern für die Freiheit
Halten die Gefäße des liberalen Rechtsstaates dem Belastungstest terroristischer Selbstmordbomber stand?
Untergangsstimmung
Das Ausscheiden der Völler-Elf spiegelt die Situation des Landes
Experiment Europa
Zwiespältige Gefühle begleiten den Big Bang, den Tag der Zusammenführung unterschiedlicher Kulturen
Vertrackte Lage
Amerikas Strategen rätseln, wie ihr Land aus der Sackgasse, in die Außenpolitiker es "gebombt" haben, wieder herauskommt, ohne sein Gesicht zu verlieren
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