Beveor das Ölgesetz verabschiedet wird, sollen die befristeten Abkommen für eine Zwischenlösung sorgen.
Das irakische Kabinett hat dem irakischen Ölministerium die Genehmigung erteilt, berichtet AP, zweijährige Verträge, die „technical support agreements“ oder TSA genannt werden, an internationale Konzerne zu vergeben, um mehr Erdöl zu fördern. Bislang werden angeblich um die 2,5 Millionen Barrel gefördert und davon 2 Millionen exportiert. Durch die neuen Verträge soll die Förderung um eine halbe Million Barrel steigen.
Royal Dutch Shell, BP, ExxonMobil und Chevron haben bereits Vorschläge für die Entwicklung von Ölfeldern unterbreitet. Gespräche sollen im Laufe des Monats zwischen den Konzernen und dem Ministerium über einen möglichen Abschluss geführt werden, teilte ein Informant, der aber anonym bleiben wollte, der Nachrichtenagentur AP mit. Bezahlt werden die Konzerne vermutlich nicht mit Geld, sondern mit Rohöl für ihre Leistungen. Insgesamt haben über 70 Firmen Angebot eingereicht. Die TSA gelten als Zwischenlösung bis das kontroverse Ölgesetz verabschiedet wird, um das schon Jahre lang gestritten wird.
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