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Energie & Klima News

"Wildlife Highways" für Pflanzen und Tiere

In Großbritannien werden zum Schutz von heimischen Pflanzen und Tieren vor den Folgen des Klimawandels Korridore zwischen Biotopen errichtet.

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In Großbritannien hat der Gloucestershire Wildlife Trust gestern den ersten von mehreren geplanten "wildlife highways“ oder „Fluchtwegen“ im Severn Vale in Gloucestershire bei Bristol benannt. Mit dem 50 km langen und 15 km breiten Korridor soll gewährleistet werden, dass Tiere und Pflanzen eine Wanderroute haben, um mit der erwarteten Klimaerwärmung weiter nördlich zu ziehen. Es wird erwartet, dass Pflanzen und Tiere in den nächsten 50 Jahren um etwa 400 km nördlich ziehen müssten, um im selben Temperaturbereich zu bleiben. Die Idee des Naturschutzes durch die Einrichtung von Naturschutzgebieten als Rückzugsgebieten könne in Zeiten des Klimawandels nicht mehr ausreichen, da das Leben sich durch Wanderungen den verändernden Bedingungen anpassen müsse.

Die geplanten Korridore sollen Land- und Wasserwege zwischen Biotopen verbinden, um die Klimawanderung zu erleichtern und so das Überleben heimischer Tier- und Pflanzenarten zu sichern. Das Severn-Tal wurde als erster Korridor ausgewählt, weil es hier eine große biologische Vielfalt gibt und der Flusslauf eine natürliche Route nach Nordosten in die Midlands bildet. In Zusammenarbeit mit den Bauern sollen hier vor allem neue Feuchtgebiete geschaffen werden.

http://www.heise.de/tp/blogs/2/106936
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