Beten für das billige Benzin
In den USA finden gegen die steigenden Benzinpreise die ersten Pray-Ins statt.
Religiöse Menschen haben es gut. Wenn etwas nicht stimmt, können sie zumindest noch versuchen, sich an Gott zu wenden, um ihn durch Gebete zu bitten, etwas in ihrem Sinne zu tun. Nachdem auch in den USA die Ölpreise explodiert sind, hat sich Rocky Twyman, wie der SF Chronicle berichtet, auf den Weg gemacht, um Gott durch gemeinsames Beten (pray-in) aufzufordern, für niedrigere Preise zu sorgen.
Während bei uns Politiker fordern, dass die Regierung die Preise festsetzen oder durch Steuersenkungen heruntersetzen soll, glaubt Twyman, dass man sich nur noch an Gott wenden könne: "Unsere Politiker scheinen nicht imstande zu sein, etwas dagegen zu tun." Immerhin ist Twyman Experte in religiösen Fragen und gibt den Rat, Gott nicht um bestimmte Eingriffe zu bitten, beispielsweise darum, dass die Opec-Länder mehr Eröl fördern sollen. Es reiche, einfach zu bitten: "Gott, befreie uns von diesen hohen Ölpreisen." Wer betet, müsse auch das Seine tun, um den Energieverbrauch einzusparen: mehr zu Fuß Gehen beispielsweise. Aber er glaubt, dass dann, wenn mehr Menschen an den Tankstellen zu beten beginnen, auch die Politiker zuhören werden. Und wenn die nichts machen können, dann ist da immer noch Gott, der auch Wunder vollbringen kann: "Ich habe in meinem Leben gesehen, wie er Wunder bewirkt hat. Er sagte uns, wir müssten ihn nur bitten und glauben." Das ist auf jeden Fall tröstend.
Darstellungsbreite ändern
Da bei großen Monitoren im Fullscreen-Modus die Zeilen teils unleserlich lang werden, können Sie hier die Breite auf das Minimum zurücksetzen. Die einmal gewählte Einstellung wird durch ein Cookie fortgesetzt, sofern Sie dieses akzeptieren.
