Home
Politik
Wissenschaft
Energie & Klima
-[E-News]
-Wochenschau
-Energie-Rechner
Kultur
Medien
Magazin
Anzeige
__tophits__

Umfrage: Deutschen wollen Erneuerbare Energien

Interaktiver Sicherheitscheck für Atomkraftwerke

Der Atomkuchen weckt Begehrlichkeiten

US-Regierung vertagt die Endlagerfrage

Von Krise keine Spur

Obama setzt auf Atomenergie

Wachstum des Wachstums

Atomkraftgegner machen mobil

__tophits__

Februar 2010 (10)

Januar 2010 (36)

Dezember 2009 (63)

November 2009 (44)

Oktober 2009 (31)

September 2009 (31)

August 2009 (22)

Juli 2009 (38)

Juni 2009 (23)

Mai 2009 (26)

E-News

Dramatischer Verlust der Artenvielt

Nach einer WWF-Studie hat die Artenvielfalt in den letzten 30 Jahren um ein Viertel abgenommen.

Nach dem von der Umweltstiftung WWW anlässlich der 9. UN-Umweltgipfel zur biologischen Vielfalt in Köln veröffentlichten Living Planet Index 2008 geht es mit der Artenvielfalt von Tieren stark bergab. Untersucht wurden 4000 Populationen von 1500 Tierarten, die auf dem Land, im Meer oder im Süßwasser leben. Zwischen 1970 und 2005 ist danach die Artenvielfalt um 27 Prozent zurückgegangen, das heißt, dass eine von vier Tierarten in den letzten 30 Jahren verschwunden ist. Zudem sind viele Populationen dramatisch geschrumpft. Die Klimaerwärmung spiele noch kaum eine Rolle für den Verlust der Artenvielfalt, die Menschen sind primäre Ursache durch Zerstörung natürlicher Lebensräume, Überausbeutung von Populationen oder Umweltverschmutzung. Auch die Ausbreitung invasiver Arten durch die Globalisierung spiele eine Rolle.

Anzeige

Zwar sei nach den 80er und 90er Jahren derzeit eine Verlangsamung des Aussterbens zu beobachten, der WWF fürchtet aber, dass dies nur vorübergehend ist und eine Trendwende nicht erreichbar wurde. Besonders dramatisch sei das Artensterben "im asiatisch-pazifischen Raum, wo der Index für Land- und Süßwasserarten seit 1970 um über 70 Prozent gefallen ist. So ist der Jangste-Flussdelfin vermutlich ausgestorben." Obgleich die EU den Verlust der biologischen Vielfalt bis 2010 stoppen wollte, sei zwischen 1990 und 2005 die Artenvielfalt für Tiere, die an Land oder im Süßwasser leben, um 35 Prozent zurückgegangen. "Die Beanspruchung natürlicher Ressourcen hat seit Anfang der 1960er Jahre bis 2003 um 250 Prozent zugenommen", so der WWF-Report. Die Menschheit verbrauche mehr an natürlichen Ressourcen, als nachhaltig gedeckt werden könne. Eigentlich wäre dafür eine Welt notwendig, die um 1,25 größer ist als unsere Erde. Aussichten auf eine Trendwende gibt es auch hier nach dem WWF nicht.

Florian Rötzer16.05.2008
Meldung drucken Meldung versenden

Kommentare lesen (92 Beiträge)
Tu Dir selbst mal einen Gefallen!
mehr Lebensraum
Und wieder nicht gelesen. Zielscheibe, setzen, 6

 
__topforum__

Vom Verschwinden des Lohnabstands

Ahmadineschad droht mit Uran-Anreicherung

Kirche und sexueller Missbrauch

"Wir brauchen da jeden"

Drei Viertel aller Abhörmaßnahmen entsprechen nicht den gesetzlichen Anforderungen

Die ALGII-Regelsätze reichen nicht für ein menschenwürdiges Leben!(Update)

__tophits__

Geheimcode im Würfelspiel?

Vom Verschwinden des Lohnabstands

Lady Al-Qaeda

Drei Viertel aller Abhörmaßnahmen entsprechen nicht den gesetzlichen Anforderungen

Der Chef der Vatikanbank kennt die Ursache der Finanzkrise

 
   
 Copyright © Heise Zeitschriften Verlag Datenschutzhinweis Mediadaten Impressum Kontakt